Ich hatte wieder etwas Zeit, ein paar Bilder zu bearbeiten.
Zeit für Teil 4 der Serie Eifelfrühling.
Erneut klingelte der Wecker um 04:00 Morgens. Geplant war eine Tour durchs Eschweiler Tal bei Bad Münstereifel-Eschweiler.
Bei der Abfahrt in Bergisch Gladbach war das Wetter gut, der Himmel bis auf ein paar Wölkchen klar. Aber je näher wir dem Ziel kamen, desto trüber wurde der Himmel. In der Eifel angekommen, hüllte dichter Nebel die Landschaft ein, eine grau-grüne Landschaft erwartete uns.
(auf den Bildern wirkt das ganze heller als in Natura)
Nass der Waldboden und die Pflanzen
Fotos: Marina EOS 40D
es ging durch den Wald am Stockert, inzwischen war die Sonne wohl aufgegangen, was sich aber nicht bemerkbar machte.
am Waldrand blühten zahllose Grüne Waldhyazinthen (Platanthera chlorantha)
in Eschweiler wurden wir mißtrauisch beobachtet
Kurz vor dem Schlangenberg quälte sich die Sonne langsam durch die Nebelsuppe
tiefstehende Sonne am Schlangenberg
das Fotografieren in den nassen Wiesen war nicht sehr angenehm, die Temperatur lag bei wenig frühlingshaften 12° C. Nach kürzester Zeit war ich bis auf die Haut durchnässt. Hier in Aktion am Schlangenberg.
Foto: Marina EOS 40D
trotz des trüben Morgenlichtes konnte ich einige Pflanzen ablichten.
Wiesensalbei (Salvia pratense)
Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris)
am Lambertsberg stand die Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) in voller Blüte.
hier entdeckte ich dann auch den einzigen Schmetterling der Tour, den Ockergelben Blattspanner.
Kurz vor dem Parkplatz am Wegrand die Zweihäusige Zaunrübe (Bryonia dioica)
das war die diesmal bescheidene Ausbeute der Fototour.
Da das Wetter sich nicht besserte, sondern ein leichter Nieselregen einsetzte, beendeten wir die Tour.
Grüße
Dirk