• Der Weg ist das Ziel

    Nach kühlen Tagen wieder so ein Ausrutscher mit 27 Grad und noch dazu schwül und stickig. Ich dachte, das ist der richtige Tag für den Dammweg, der teilweise im Schatten liegt. Zuerst lief mir am Naturschutzgebiet Baumberger Aue eine Katze über den Weg, die eine ganz ungewöhnliche Zeichnung hatte. Ihrem Gebaren nach geht sie wohl immer dort jagen, was sie im Moment aber nicht tat. Sie lief den Gehölzstreifen (Hamberg) zur Bebauung hoch. Diese Anhöhe gehört zu einem geschichtsträchtigen Ort. Hier floss nämlich im 14. Jahrhundert der Rhein her. Nach einem verheerenden Hochwasser 1374 lag das Gut Haus Bürgel, ein ehemaliges Römerkastell, plötzlich rechtsrheinisch. Der Rhein hatte sich diese Windung gespart und floss geradeaus weiter. Das hat dazu geführt, dass sich in dieser verschmähten Rheinschleife, die wechselfeucht ist, ein überregional bedeutsames Gebiet für Botaniker entwickelt hat, in dem ständig geforscht und kartiert wird.

    Meinen Rodelberg ließ ich rechts liegen und betrat den Dammweg, der von Düsseldorf-Hellerhof nach Düsseldorf-Urdenbach führt. Er wurde in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen, um trockenen Fußes von einem Stadtteil zum anderen kommen zu können. Er führt am östlichen Rand des ehemaligen Rheinbeckens entlang. Der Damm ist die ideale Besucherlenkung: Man muss auf dem Weg bleiben, denn rechts und links ist es sumpfig bis nass.

    Früher war er immer unser Lieblingsweg, doch aus persönlichen Gründen war ich mindestens anderthalb Jahrzehnte nicht mehr hier gewesen. Zuerst war alles wie immer, überall stand das Drüsige Springkraut noch voll in Blüte. Es ist ein Neophyt, mit dem sich mancher Botaniker in dieser Menge nicht anfreunden konnte. An der Brücke nach Garath ging ich vorbei, doch danach war ich wie erschlagen. Eine Vegetation stürzte förmlich auf mich ein, die mir fast den Atem nahm. Man konnte froh sein, dass der Dammweg eine kleine beruhigte Zone schuf. Es war der invasive Sachalin-Staudenknöterich, der links und rechts des Weges schon massiv den Gewässern zu Leibe rückte. Ich kann mich noch erinnern, als es nur zwei dieser Pflanzen gab. Da hier gar nichts mehr reguliert wird und alles wachsen und umfallen darf, ist es nur eine Frage der Zeit, wann dieser Neophyt noch mehr Land in Besitz nehmen wird.

    Zum Glück konnte ich dieses massive Gewächs dann hinter mich lassen und mich erfreulicheren Zonen zuwenden. Obwohl nichts Spektakuläres zu sehen war, ist es ein schöner Streifzug gewesen.

    Spektakulär war tatsächlich, dass ich am 19. September 1998 eine Pflanze vom Dammweg aus entdeckte, die in diesem bestens dokumentierten Gebiet noch niemand gesehen hatte. Es war ein Orangefarbenes Springkraut (Impatiens capensis), das wunderschön anzusehen war und links an dem Wassergraben in großer Zahl wuchs. Die Sensation war so enorm, dass in den „Floristischen Rundbriefen“ vom Herausgeber Prof. Dr. H. Haeupler von der Ruhruniversität Bochum ich einen Artikel über meinen Fund veröffentlichen durfte. Große Ehre! (Hoffentlich findet Ihr mich nicht zu eitel!?) Damit der Artikel auch den Ansprüchen der hochgelahrten Leute entsprach, hat mir mein Lieblings-Botaniker Dr. Siegfried Woike aus Haan wertvolle Tipps gegeben.

    Fazit: Auf diesem Dammweg wuchsen zur damaligen Zeit nun vier Springkrautarten. Zwei einheimische: das Echte Springkraut und das Kleinwüchsige Springkraut und zwei Neophyten: das Drüsige oder Indische Springkraut und nun auch ein Orangefarbenes Springkraut.

    Nächstes Jahr muss ich mal jahreszeitlich früher dort hingehen, um zu erkunden, ob überhaupt noch Bestände zu finden sind.

    Hoffentlich ist das nicht zu viel Text. Liebe Grüße – Ingrid
    15. September 2026

  • Liebe Ingrid,

    nein, das ist keineswegs zu viel Text. Ich habe diesen mit großem Interesse gelesen und mich über die neuen Infos, besonders zur Entwicklung der Springkrautarten am Stümpeweg, gefreut. Sehr interessant. Bei meinem nächsten Besuch werde ich besonders auf die orange Version achten.

    Die Hauskatze hat eine besondere Fellzeichnung. Wirbel-/kreisartiges Muster statt der üblichen Tigerstreifen. Dafür verantwortlich ist das sog. "Tabby-Gen", eine Mutation bei der Pigmentverteilung.

    LG

    Andreas

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Es war ein Orangefarbenes Springkraut (Impatiens capensis)

    Deine Freude kann ich nachvollziehen !

    lief mir am Naturschutzgebiet Baumberger Aue eine Katze über den Weg, die eine ganz ungewöhnliche Zeichnung hatte. Ihrem Gebaren nach geht sie wohl immer dort jagen

    was nicht sein sollte ! Ich mag Katzen - aber nicht in freier "Gartenbahn" und schon gar nicht in Naturschutzgebieten.

    So eine "Tabby - Gen Katze" kam mir neulich im Garten mit einer Jungamsel im Fang entgegen. Die Wildkamera hat mir ums Haus herum 8 verschiedene Katzen bestätigt.

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Andreas hat mir meine Frage schon beantwortet. In der Beschreibung war mir nicht klar, wo es genau ist, was Du beschreibst, obwohl ich so meine Ahnung hatte. Die Fotos und dann Andreas Erwähnung vom Stümpenweg machte es mir dann klar, wo Du gewesen bist.
    Ich finde es immer interessant, aus welchen unterschiedlichen Blickwinkeln die Kämpe wahrgenommen wird, wer welche Prioritäten und Vorlieben hat. Ein schöner Bericht Ingrid.
    Eine kleine Bitte: ist es möglich, dass Du die Fotos nicht so klein in den Text einfügst. Ich persönlich finde es immer angenehm, wenn zum passenden Textabschnitt gleich das Bild zu sehen ist. Das Foto ganz normal hochladen wie gewohnt und dann statt "In Text einfügen" auf die drei Punkte daneben klicken und dann auf "Original einfügen" klicken.

    Viele Grüße

    Addi

    _______________________________________________________________________________________________________________________

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • ... ist es möglich, dass Du die Fotos nicht so klein in den Text einfügst.

    Liebe Addi, ich verstehe nicht so richtig, was Du damit meinen könntest. Vielleicht meinst Du aber die etwas andere Darstellung meiner Fotos. Ja, es ist eine kompakte Darstellung, doch das System erlaubt, dass ich das ein bisschen anders machen kann als alle anderen. Ich finde es genial, dass man auf einen Blick sehen kann, was im Angebot ist. Und wenn man den homogenen Text über den Spaziergang dann gelesen hat, kann man sich die Fotos hintereinander ansehen, und falls jemand noch Lust haben sollte, kann er ganz schnell noch einmal ein einzelnes Bild finden. Es ist doch nichts unverständlich, auf jedem Foto steht, was zu sehen ist. Vielleicht kannst Du das jetzt auch mit anderen Augen sehen.

    ... Andreas Erwähnung vom Stümpenweg machte es mir dann klar ...

    Was den Stümpeweg anbelangt, so ist dieser Name nur den Urdenbachern gebräuchlich. Dammweg ist die übliche Bezeichnung. Ich glaube sogar, dass es gar keinen offiziellen Namen von Baumberg aus gibt.

    Liebe Grüße - Ingrid

    Es gibt unglaublich wenige Leute auf dieser Welt,
    die sich wirklich bewusst sind, dass sie nur das essen können,
    was die Photosynthese der grünen Pflanze erzeugt,
    dass man Essbares nicht „machen“ kann.
    Konrad Lorenz (Verhaltensforscher, Nobelpreisträger, 1903-1989

  • Dafür verantwortlich ist das sog. "Tabby-Gen", eine Mutation bei der Pigmentverteilung.

    Hallo Andreas, ich hatte vorher noch nie so eine gemusterte Katze gesehen. Vielen Dank für Deine Erklärung. Heißt das vielleicht, dass das mal durch Zufall entstanden ist und dass man das jetzt als Besonderheit züchtet?

    Liebe Grüße - Ingrid

    aber nicht in freier "Gartenbahn" und schon gar nicht in Naturschutzgebieten

    Hallo Werner, im Gartenbereich ärgert mich das schon sehr, doch in Naturschutzgebieten haben die überhaupt nichts verloren. Doch die Leute, die so dicht am NSG wohnen, sind froh, dass sie ihren Tieren soviel Freiheit einräumen können und meinen auch noch, sie dadurch "artgerechter" zu halten.
    Dass sogar acht verschiedene Katzen bei Euch rumlungern, ist ein Schlag für die Vogelwelt.

    Liebe Grüße - Ingrid

    Es gibt unglaublich wenige Leute auf dieser Welt,
    die sich wirklich bewusst sind, dass sie nur das essen können,
    was die Photosynthese der grünen Pflanze erzeugt,
    dass man Essbares nicht „machen“ kann.
    Konrad Lorenz (Verhaltensforscher, Nobelpreisträger, 1903-1989

  • Das Foto ganz normal hochladen wie gewohnt und dann statt "In Text einfügen" auf die drei Punkte daneben klicken und dann auf "Original einfügen" klicken.

    Ich kann da Addi total nachvollziehen, das fände ich ebenso schön, denn du hast ja super Bilder. Ich persönlich finde die Schrift auf den Bildern meist sehr schwer zu lesen, vlt. kannst du das homogen in weiß schreiben oder in Kästchen?

    Die Orangene Impatiens find ich mega cool, habe ich noch nie von gehört!

  • Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Bitte große Bilder im Text.

    Ich finde es genial, dass man auf einen Blick sehen kann, was im Angebot ist. Und wenn man den homogenen Text über den Spaziergang dann gelesen hat, kann man sich die Fotos hintereinander ansehen, und falls jemand noch Lust haben sollte, kann er ganz schnell noch einmal ein einzelnes Bild finden. Es ist doch nichts unverständlich, auf jedem Foto steht, was zu sehen ist.

    Vielleicht habe ich ja auch nur ein besonders schlechtes Gedächtnis, aber wenn ich den ganzen Text lese, weiß ich schon gar nicht mehr, was du zu einzelnen Fotos gesagt hast. Also muss ich nach jedem Abschnitt lesen nach unten Scrollen, mir das entsprechende Bid raussuchen, groß klicken und dann wieder nach oben und weiter lesen. Das sieht für mich so aus:

    Dass die Fotos beschriftet sind ausser der fortlaufenden Nummer, war mir überhaupt nicht aufgefallen. Für mich sah es aus wie: lieblos hintendran geklatscht und das finde ich wirklich sehr schade und überhaupt nicht genial.

    Liebe Grüße
    Susanne

    “You cannot get through a single day without having an impact on the world around you. What you do makes a difference, and you have to decide what kind of difference you want to make.”
    ― Jane Goodall

    Tierartenliste 2026 bestätigt (Stand 29.05.26) gesamt: 460, neu: 26, Vögel: 82, Nachtfalter: 77, Tagfalter: 28, Liste gesamt bei iNat

  • Ich weiß, dass ich bezüglich Katzen eine andere Meinung habe, als die meisten hier im Forum. Man muss unbedingt zwischen Katzen, die einen Eigentümer haben, und sogenannten Streunerkatzen unterscheiden. Letztere sind fast immer unkastriert und vermehren sich nach Lust und Laune. Letzteres kann man nur dadurch unterbinden, dass man eine sogenannte Katzenschutzverordnung hat, in der das auf geeignete Weise geregelt ist (etwa Freigang nur für kastrierte Tiere erlaubt, Verstoß mit Geldbußen belegt, eingefangene Katzen zwangskastrieren, Fütterunsverbot für fremde Katzen usw.). Leider ist die deutsche Politik zu blöd, um so etwas ins Tierschutzgesetz zu schreiben, sondern es ist den einzelnen Bundesländern überlassen. Ich kann jetzt nur für Baden-Württemberg sprechen. Da geht der Mist noch weiter: es ist Sache der einzelnen Gemeinden, ob sie eine entsprechende Katzenschutzverordnung erlassen oder nicht. Wenn man sich dann ansieht, welchen Eiertanz manche Gemeinderäte aufführen, bis sie zu Potte kommen, verzweifelt man an der Demokratie. Da wird allen Ernstes behauptet, solch "gravierenden" Maßnahmen, wie ich sie oben angeführt habe, würden gegen das Gebot der Verhältnismäßigkeit verstoßen, solange man nicht alle milderen Mittel ausgeschöpft habe. Die "milderen" Mittel bestehen dann darin, erst mal einen Appell an alle Bürger zu richten, sie mögen doch bitte bla bla bla. Ein Jahr später kommt dann das Thema vielleicht wieder auf die Tagesordnung.

    Wir haben selbst einen Kater, ein Freigänger und großer Mäuse- und Rattenfänger vor dem Herrn. Ratten frisst er zwar nicht, aber er erlegt sie (und trägt sie brav auf den Fußabtreter vor der Terrassentür). Er hat binnen Kürze die Rattenprobleme zweier Nachbarn gelöst, einmal war es Ratten unter der Garage, einmal Ratten auf der Terrasse, die der Besitzer auch mit Fallen und Gift nicht auf Dauer loswerden konnte. Der Kater hat sie sicher nicht alle erlegt, aber ich denke, dass die Ratten ein Gebiet mit ihren Fressfeinden eher meiden. Und was ist mit den Vögeln? Seine Strecke bemisst sich auf 1 bis 2 Vögel pro Jahr. Davon kann eine Streunerkatze, die niemand regelmäßig füttert, nicht leben. Im Gebiet der Nachbarstadt Weinheim gab es nach Angabe des Rathauses 2025 etwa 1000 Streunerkatzen. Das Tierheim hat in 5 1/2 Jahren fast 500 eingefangene Katzen kastriert, Kosten dafür einschließlich Tierarzt 100000 Euro! Das Katzenelend wird auch durch die 20 Futterstellen im Stadtgebiet für etwa 600 Katzen nicht wesentlich verringert. Die Stadt hat 2025 eine Katzenschutzverordnung erlassen, in Kraft trat sie erst 6 Monate später!!

    Liebe Grüße

    Peter

    - - - - - - - - - - - - - -

    Aus meiner Lebensliste: Tierarten aus meinem Garten:

    163 Falter (Album), 107 Käfer (Album), 62 Wanzen (Album), 16 Zikaden (Album)

  • Dass die Fotos beschriftet sind ausser der fortlaufenden Nummer, war mir überhaupt nicht aufgefallen.

    Sehr verehrte Susanne,

    es tut mir wirklich leid, dass Du nur bis zu den nummerierten Fotos gekommen bist und gar nicht versucht hast, einmal auf das Bild zu klicken.

    Für mich sah es aus wie: lieblos hintendran geklatscht und das finde ich wirklich sehr schade und überhaupt nicht genial.

    Ich pflege nie was lieblos zusammenzuklatschen. Das ist einfach nicht meine Art.

    Freundliche Grüße
    Ingrid

    Es gibt unglaublich wenige Leute auf dieser Welt,
    die sich wirklich bewusst sind, dass sie nur das essen können,
    was die Photosynthese der grünen Pflanze erzeugt,
    dass man Essbares nicht „machen“ kann.
    Konrad Lorenz (Verhaltensforscher, Nobelpreisträger, 1903-1989

  • Es war ein Orangefarbenes Springkraut (Impatiens capensis), das wunderschön anzusehen war und links an dem Wassergraben in großer Zahl wuchs.

    Gratuliere zum tollen Fund. :alright: :98.
    Wirklich ein Springkraut mit besonders schönen Blüten. :love:

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Ich finde, man sollte dem jeweiligen Autoren (m/w/d) selber überlassen, wie er seine Beiträge gestalten möchte. Ingrid macht sich die Mühe ausführliche und lesenswerte Texte zu verfassen und hat dazu ihre Ansicht geäußert, dass sie einen zusammenhängenden Text nicht durch Fotos unterbrechen möchte und diese dann für den geneigten Betrachter hinten anhängt. Warum nicht? Es ist ein praktikables Vorgehen. Natürlich muss man die Bilder dann jeweils einzeln anklicken um sie in voller Größe sehen zu können. Aber das ist ja kein großer Aufwand. Insofern sollte man Ingrids Vorgehensweise locker akzeptieren können.

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Ich lese hier vor allem ein sich-auf-den-Schlips-getreten-Fühlen ohne auf sachliche Kritik einzugehen.

    Die Antwort an Susanne fand ich total daneben. Ich klicke sicher nicht am Ende eines Beitrags jedes Bild einzeln an, da fehlt mir echt der Spaß dran bzw. die Sinnhaftigkeit.

    Das alles ändert natürlich nichts daran, dass Ingrid interessante Funde macht!

  • (...)

    Was den Stümpeweg anbelangt, so ist dieser Name nur den Urdenbachern gebräuchlich. Dammweg ist die übliche Bezeichnung. Ich glaube sogar, dass es gar keinen offiziellen Namen von Baumberg aus gibt.

    Liebe Grüße - Ingrid

    Liebe Ingrid,

    ich denke, die Bezeichnung "Stümpeweg" für den Damm entlang des Altrheins ist doch deutlich weiter verbreitet, als nur bei den Urdenbachern.

    So findet man diese Namensgebung z. B. im Kartenwerk von Openstreetmap.

    Ich hatte bei "Wikipedia" mal gelesen, dass dieser Name auf einen historischen Flurnamen zurückgeht, der sich auf das Vorkommen vieler alter Baumstümpfe (mundartl. "Stümpen") im fraglichen Gebiet bezieht.

    LG

    Andreas

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Nochmal zu der Katze auf den Fotos...

    Diese Form der Mutation eines nicht gestromten, sondern kreisförmig angeordneten Fellmusters schlägt bei einem Individuum nur dann durch, wenn beide Elternteile diese Mutation im Erbgut haben. Daher ist das ein eher seltenes Vorkommen.

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Ich weiß, dass ich bezüglich Katzen eine andere Meinung habe, als die meisten hier im Forum. Man muss unbedingt zwischen Katzen, die einen Eigentümer haben, und sogenannten Streunerkatzen unterscheiden. Letztere sind fast immer unkastriert und vermehren sich nach Lust und Laune.

    (...)

    Ich unterscheide lediglich zwischen Katzen die ausschließlich im Haus gehalten werden und jenen Katzen, die von ihren Eigentümern nach draußen gelassen werden. Letztere "Freigänger" streunen im nahen und weiten Umfeld herum und gehen dabei ihrem Jagdinstikt nach. Dabei fallen ihnen nicht nur Ratten und Mäuse zum Opfer, was einen positiven Aspekt darstellt, sondern auch massenhaft Singvögel, die aus andere Gründen leider bereits stark unter Druck stehen.

    Der NABU hat die jährlichen Vogelopfer in Deutschland durch Freigängerkatzen auf bis zu 200 Millionen Exemplaren geschätzt.

    Selbst wenn mann nur die Hälfte dieser Zahl annimmt, sind das zu viele!

    Die Problematik bezieht sich also nicht nur auf herrenlose Streuner, sondern genau so auch auf alle Freigängerkatzen, die nicht von der erjagten Beute leben müssen, sondern ihrem angeborenen Jagdinstinkt frönen und daheim ihr "Sheba" oder "Wiskas" aus der Dose kredenzt bekommen...

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Lieber Mothmaster Brimstone,

    Peitsche und Zuckerbrot! Ich hätte da einen praktikablen Vorschlag. Wenn Du IK siehst, ignoriere es einfach. Dann brauchst Du Dich auch nicht zu ärgern.

    Liebe Grüße - IK

    Es gibt unglaublich wenige Leute auf dieser Welt,
    die sich wirklich bewusst sind, dass sie nur das essen können,
    was die Photosynthese der grünen Pflanze erzeugt,
    dass man Essbares nicht „machen“ kann.
    Konrad Lorenz (Verhaltensforscher, Nobelpreisträger, 1903-1989

  • Die Problematik bezieht sich also nicht nur auf herrenlose Streuner, sondern genau so auch auf alle Freigängerkatzen, die nicht von der erjagten Beute leben müssen, sondern ihrem angeborenen Jagdinstinkt frönen und daheim ihr "Sheba" oder "Wiskas" aus der Dose kredenzt bekommen...

    So sehe ich das auch !

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

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