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Nicht unbekannt, der Falter. Er verharrte in Sichtweite neben mir auf dem Fußboden und zuckte manchmal mit den Flügeln.
Also lebend. Ich frühstückte und überlegte: "Mal was für den Rundbrief?"
Wie ist er in Raum gekommen? Fragezeichen. (Boden Eiche Parkett)
In den vergangenen Tagen hatte ich tagsüber einzelne Buchsbaumzünsler draußen fliegen gesehen und abends, so ab halb zehn, regelmäßig zwei bis vier an der Fensterscheibe. ( insgesamt weniger als in Vorjahren)
Vor zwei Tagen, ebenfalls in der Dunkelheit, das Wetter lockte einige Falter aus ihren Tagesverstecken. Einer, bunt, der erste Eindruck von ihm, der von mir im Wohnzimmer an der Wand verharrend entdeckt wurde, wohl durch das auf Kipp stehende Fenster hereingekommen.
Sichtete ich dergleichen bereits einmal? Gezweifelt wurde. Nun ja, ich kann nicht alles behalten. In den Aufzeichnungen im PC wurde nachgeschaut. Vor 12 Jahren entdeckte einen solchen bei mir im Treppenhaus. (seit 2020 bin ich im Naturforum)
Der damals notierte Name: Zackeneule
< Das der zweite der zugleich entdeckt wurde. Wie immer mein prüfender Blick auf die Flügelzeichnung: Gammaeule oder Schafgarben - Silbereule?
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Hiervon ein Foto aus Vorjahren. An einem der vorigen Abende entdeckte ich
ein Ordensband außen an der Fensterscheibe, unverkennbar,
bereits mehrfach von mir gesichtet. Heute von mir nicht gestört.
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Noch ein dunkel aussehender Gesell: im Kniebereich meiner Hose, der ich von Gartenarbeiten ins Haus kam,
haftend. Mir nicht unbekannt. Das Neueste davon: Der Gartennachbar erzählt, dass sich solche Hornissen
im Bereich seines Bienenstocks aufhalten.
T a g a k t i v e
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Ein kleiner Feuerfalter auf Blüte. Der Pflanzenname: Mädchenauge. (so die Spenderin, bei der ich wiederholt nach 50 km Fußmarsch übernachtete)
Das im Fluge bräunlich aussehende Falterchen bemerkte ich bereits vor wenigen Tagen im Luftraum des Gartens. Heute ließ es sich beim Naschen in der Blüte nicht stören.
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Und auch hierbei "Alte Zeiten". Sie zählen mit zu den Faltern, zu deren Sichtungen ich mich zu Beginn meiner Schmetterlingsinteressenzeit eigens
auf's Rad setzte um Fotos davon zu bekommen.
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Und hier treffen meine Erlebnisszeiten aufeinander: Neueste, vorige Woche, auf Wasser-Minze wachsend in einem Feuchtstreifen in einem großen Regenrückhaltebecken das Faltern ansonst wenig zu bieten hat. Zufällig wurde das Becken am Fundtag mit schwerem Gerät ausgemäht, (ich anwesend) ausgenommen der Feuchtstreifen.
Den Faltern verblieb nur dieser Streifen. Insbesondere Bläulinge schwirrten nun dort umher. Bei dem einzigen gelben Falter stutzte ich, wie ersichtlich ist es kein Zitronenfalter. Sein wirklicher Name? Daran knoble ich seit meiner ersten Sichtung solcher Gelbfarbenen.
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Das die ersten 'Gelbsichtungen'. Vor ca.zwei Jahrzehnten war das, in den Donauauen unweit von Wien, als mich eine Fläche mit Faltervorkommen die Radtour abbrechen ließ.
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In den Folgejahren fand ich auch in meinem Heimatbereich, dem Münsterland, einzelne solcher Falter. Ein Mit-NABU-er fand das derart toll, dass er davon in der Zeitung berichtete.
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Letztlich fotografierte ich diesen, vor Jahren, auf Sommerflieder in meinem Garten.
Und nun geht's per Rad mal wieder zur dem diesjährigen Fundstelle.
Hermann