Wir hatten dieses Jahr eine wundervolle Baumblüte .
Ums Haus stehen Zwetschgen ,Renekloden,Mirabellen,und Apfelbäume .Nachdem Frost für den Morgen angesagt war, habe ich die Bäume mit Wasser eingesprüht - es hat geholfen - es ist nichts erfroren.Ohne auch nur ein Insekt zu sehen ,hat in der Blütezeit die Pflaumensägewespe Hoplocampa minuta oder H. flava zugeschlagen.
Nahezu alle kleinen ,grünen Früchte (1-2 cm groß) sind abgefallen .
Da das jetzt schon mehrere Jahre andauert ,habe ich zum erstenmal diese herabgefallenen Früchte mit einem starken Staubsauger aus dem kurzen Rasen - der ja bei mir keiner ist (Orchideen) - abgesaugt . Von einem Baum mindestes 5 Liter kleine Früchte ,das ist eine Menge.
Da eine Made nacheinander mehrere Früchte befällt ,müssen die Bohrlöcher in der Größe variieren .
Um nun zu sehen, ob ich mit dem Einsammeln der Früchte auch die Maden mit einsammle . Habe ich 35 davon geöffnet.
Auch eine Frucht mit großem Bohrloch kann noch eine Larve enthalten.
Von 35 heruntergefallenen Früchten waren 28 schon von der Made verlassen .Nur bei 7 war sie noch drin .
Ich habe also nur 20 % erwischt .
Der Boden ist knochentrocken und wir haben Meisen .Vielleicht haben die sie vorher erwischt ,es sei denn die schlüpfen bei Nacht.
3 Paar Bauchfüsse (mit Haken) haben meine Maden - nicht 6 - oder was ist mit Bauchfüßen (siehe Link) gemeint.
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