Gemischtwarenladen - Naturbeobachtungen vom 14.09.-08.10.26: Gliedertiere und Pilze

  • Hallo Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    in diesem Faden bringe ich jene Naturbeobachtungen unter, die keine Pflanzen betreffen.

    6. April 2026:

    Da das Wetter heute doch nicht ganz so schön ist wie vorhergesagt, habe ich mal die Zeit genutzt und stelle drei Beobachtungen aus der letzten Zeit vor, die woanders nicht untergebracht werden konnten.

    Da haben wir zunächst einen Pilz, die Hasenpfote (Coprinopsis lagopus). Den habe ich am 22.03.2026 im Wald vor unserem Haus in Hagen-Helfe gefunden. Normalerweise wächst die Hasenpfote in schattigen, feuchten Wäldern von Juni bis Oktober, kommt aber auch im Frühjahr vor. Sie ist in Westdeutschland häufig. Früher wurde dieser Pilz unter dem Namen Coprinus lagopus zu den Tintlingen gestellt. Doch DNA-Untersuchungen haben gezeigt, dass Coprinus polyphyletisch ist und in die Gattungen Coprinus, Coprinellus und Coprinopsis aufgespalten werden muss. Die verbliebenen Coprinus-Arten wurden zu den Champignonverwandten (Agarciaceae) gestellt, während Coprinopsis und Coprinellus zusammen mit Psathyrella und Lacrymaria in der neuen Familie Psathyrellaceae der Mürblingsverwandten zusammengefasst wurden. Die Hasenpfote ist ungenießbar.

    Literatur: https://www.wikiwand.com/de/M%C3%BCrblingsverwandte


    Als zweites haben wir ein Insekt, die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys). Die ist mir am 04.04.2026 als Leiche durch die Dachluke ins Badezimmer gesegelt. Diese Spezies wurde erst vor 22 Jahren, im Jahr 2004, aus Ostasien nach Europa eingeschleppt. Der erste Fund in Deutschland datiert aus dem Jahr 2011. In den letzten Jahren hat sich die Marmorierte Baumwanze in Deutschland explosionsartig vermehrt und ist inzwischen eines der häufigsten Insekten, vor allem in Westdeutschland. Sie wird durch Besaugen von Früchten in der Landwirtschaft schädlich.

    Literatur: https://de.wikipedia.org/wiki/Marmorierte_Baumwanze


    Als Letztes in meiner Aufstellung haben wir die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta). Die habe ich am 19.03.26 tot im meinem Arbeitszimmer gefunden. Die Gehörnte Mauerbiene fliegt als eine der ersten Wildbienen bereits ab März und ist in Westdeutschland häufig.

    Literatur: https://de.wikipedia.org/wiki/Geh%C3%B6rnte_Mauerbiene


    So, das war der Nachtrag zu meinen Naturbeobachtungen im März/April 2026. Wenn das Wetter hält, was der Wetterbericht verspricht, bin ich dann auch bald wieder in freier Natur unterwegs.

    Liebe Grüße

    Martin aus Helfe

  • Normalerweise wächst die Hasenpfote in schattigen, feuchten Wäldern von Juni bis Oktober,

    Hallo Martin

    Die Hasenpfote wächst überall, auch in der Sonne. Nur genügend Feuchtigkeit muss sein.

    Die von dir gezeigten Tintlinge sind der Hasenpfote nur etwas ähnlich. Es sind aber keine Hasenpfoten.

    Grüße von der Insel Rügen

  • Schöne Funde mit erhellenden Informationen Martin, vielenn Dank.
    Den Hintergrund der Marmorierten Baumwanze wusste ich bisher nicht. 22 Jahre sind in der Natur keine lange Zeit. Und sogar ein Teil des Flügelchens kann man sehen. :thumbup:

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Hallo, Martin,

    Die Hasenpfote ist ungenießbar.

    Die ist auch so klein, die würde man wohl kaum als Speisepilz in Betracht ziehen. Aber der Uwe von Rügen hat ja schon festgestellt, dass du eher etwas anderes als die Hasenpfote gefunden hast.

    Gut gefällt mir, dass bei der Wanze ein Stück von der Membran mit den Streifen zu sehen ist, die Streifen unterscheiden die Marmorierte Baumwanze von der Gartenwanze (deren Membran ist getüpfelt).

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Martin aus Helfe August 2, 2026 at 2:46 PM

    Changed the title of the thread from “Gemischtwarenladen - Naturbeobachtungen im März und April 2026” to “Gemischtwarenladen - Naturbeobachtungen im Juli und August 2026”.
  • Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    hier nun einige Tierbeobachtungen von Mitte Juli bis heute, den 02.08.26.


    Da hätten wir zunächst die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris agg.), die ich am 13.07.26 tot vor meinem Hauseingang gefunden habe:


    Heute, am 02.08.26 war an meiner Kanadischen Goldrute (Solidago canadensis) reger Insektenverkehr. Hier nun drei Bienen:


    Am 22.07.26 habe ich bei mir im Haus wieder einmal eine Dreickes-Fettspinne (Steatoda triangulosa) gefunden. Diese Spinne hatte ich schon bei meinen Botanischen Exkursionen vorgestellt. Hier nun ein Foto von einem anderen Exemplar in einer anderen Pose:


    Am 23.07.26 habe ich in der Nähe meines Hauses einen toten Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) entdeckt. Die Fliegen hatten den Kadaver schon gefunden:


    Am 22.07.26 hatte ich Besuch von Wespen, möglicherweise die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris):


    Bereits am 18.07.26 habe ich in etwa 250 m Abstand zu meiner Wohnung ein Wespennest gefunden, möglicherweise das Nest der gesichteten Gemeinen Wespen. Für die Gemeine Wespe ist der Standort des Nestes jedoch ungewöhnlich außen an einer Garage, während Gemeine Wespen ihr Nest meist an geschützten Orten bauen:


    Das war die Ausbeute an Fotos, die ich von Mitte Juli bis heute von Tieren aufgenommen habe.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

  • So wie ich das sehe, sollte das die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) sein. Die Zeichnung auf dem Kopfschild (Clypheus), welche aber variabel sein kann, weist auf sie hin.
    Die Schläfe scheint allerdings durchgehend gelb zu sein, was für die Deutsche Wespe spräche. Ebenso die komplett gelbe Augenbucht.
    Der Schulterestreif wiederum ist gleichbleibend breit, was für die Gewöhnliche Wespe spräche, denn bei der Deutschen Wespe wird er nach unten hin breiter.
    Das Nest allerdings dürfte nicht von der Deutschen Wespe sein, denn das wäre grau (verwittertes Holz als Grundlage), dieses hier ist aber beige-bräunlich (morsches Holz als Grundlage).
    Sowohl die Deutsche als auch die Gemeine Wespe sind Dunkelbrüter, von daher zweifelst Du zurecht eine dieser Arten an.
    Es sind ein paar wenige Tiere auf der Nesthülle zu sehen, aber ich kann nichts erkennen, was mir die Bestimmung ermöglichen würde. Das Nest war auch schon größer, irgendwer scheint da schon etwas abgemacht zu haben... :angry:
    Von der Struktur und der Färbung her erinnert es mich an ein Hornissennest (u. a. Lufttaschen). Eventuell ist es ein Primärnest der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina- die bauen ihr Anfangsnest gerne nahe an menschlichen Behausungen), aber auch ein Nest von der Europäischen Hornisse (Vespa crabro) würde ich nicht wirklich ausschließen. Letztere fangen in der Regel auch im Dunklem an (z. B. Vogelnistkästen) und hier sieht es aus, als hätten sie unter der Verkleidung angefangen zu bauen und dann brauchten sie mehr Platz.
    Ein wenig irritiert mich die Art vom Nestausgang.
    Was meint Ihr Hornissenwaechterin Tanja und Ziegelstein ?

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

    Edited once, last by Addi (August 3, 2026 at 8:00 AM).

  • So wie ich das sehe, sollte das die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) sein.

    Hallo Addi, vielen Dank für Deine erhellenden Ausführungen zu meinem Wespenfund. Von der Körpergröße (etwa 12 mm) könnte das durchaus die Gemeine Wespe sein, allerdings irritiert mich das Verhalten der Tiere. Im Gegensatz zur Gemeinen Wespe, die leicht lästig wird, sind die beobachteten Wespen in jeder Hinsicht friedlich, ignorieren mich völlig und versuchen nur, meinem Zimmer zu entkommen. Ich stehe da vor einem wirklichen Rätsel. Soll ich eine Bestimmungsanfrage ins Netz stellen, um Klarheit zu gewinnen, was meinst Du?

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

  • Soll ich eine Bestimmungsanfrage ins Netz stellen, um Klarheit zu gewinnen, was meinst Du?

    Warum nicht. Falls Du auf Facebook sein solltest, kannst Du in der Gruppe "Was'n das? Tiere und Pflanzen erkennen" Fotos einstellen. Da antworten manchmal einige, die wirklich Ahnung haben (Matthias und Elke Kistenich, Thomas Beißel, Dirk Wacker)...

    Viele Grüße

    Addi

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  • Martin aus Helfe September 11, 2026 at 5:53 PM

    Changed the title of the thread from “Gemischtwarenladen - Naturbeobachtungen im Juli und August 2026” to “Gemischtwarenladen - Naturbeobachtungen vom 06.08.-10.09.26: Spinnen und Insekten”.
  • Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    hier habe ich meine Beobachtungen vom 06.08.-10.09.2026 zusammengefasst. Insgesamt habe ich sechs Spinnenarten und vier Insektenarten gefunden. Die Funde sind alphabetisch nach den wissenschaftlichen Namen angeordnet.


    Den Anfang macht die Beobachtung einer Bienenart, die von Obsidentify als Honigbiene (Apis mellifera) bestimmt wurde:


    Dann habe ich mal wieder eine Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) gefunden, das beste Foto dieser Art bisher. Diese Wanze ist erst 2004 aus ihrer Heimat in Ostasien nach Mitteleuropa eingeschleppt worden. Seit 2018 hat sie sich in Deutschland explosionsartig ausgebreitet und ist inzwischen eine der häufigsten Wanzenarten.


    Dann ist mir ein Eulenfalter ins Schlafzimmer geflogen, den die KI als Hellbraune Staubeule (Hoplodrina ambigua) bestimmt hat. Ich bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen, aber ich habe in meinem Schlafzimmer nur eine sehr schummrige Beleuchtung, und bevor ich die Taschenlampe holen konnte, war das Insekt bereits verschwunden.


    Dann habe ich wieder einmal eine Rindenspringspinne (Marpissa muscosa) fotografiert. Die aparte Türkisfärbung ist möglicherweise auf einen Kontrasteffekt mit dem roten Untergrund zurückzuführen.


    Dann ist mir wieder einmal ein Weibchen der Südlichen Eichenschrecke (Meconema meridionale) ins Badezimmer geflogen. Da das Tier schon am Verenden war, konnte ich einige Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven schießen. Diese Heuschrecke stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, breitet sich aber seit etwa 50 Jahren allmählich auch in Deutschland aus, vor allem im wärmebegünstigten Stadtbereich.


    Die nächste Spinne, die ich am Hauseingang gefunden habe, wird mir von Observation als Spaltenkreuzspinne (Nuctenea umbratica) bestimmt.


    Auf der Suche nach anderen Spinnen habe ich ein Jungtier der Großen Zitterspinne (Pholcus phalangioides) mit 2,5 mm Körpergröße und 25 mm Beinspannweite gefunden. Diese Art kommt in Gebäuden massenhaft vor.


    Dann habe ich in der Badewanne eine winzige Spinne (2,5 mm Körpergröße, 4,5 mm Beinspannweite) gefunden. Von der KI wurde sie mir als Speispinne (Scytodes thoracica) bestimmt, und das könnte in der Tat stimmen. Kennzeichnend sind der helle große Vorderleib (Prosoma) und die hellen Beine. Da das Tier für meine Smartphone-Kamera eigentlich schon jenseits der Möglichkeiten lag, ist diese Bestimmung allerdings alles andere als sicher.


    Dann habe ich wieder einmal eine Dreiecks-Fettspinne (Steatoda triangulosa) gefunden, von der ich einige Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln gewinnen konnte:


    Zum Schluss ist es mir nach zahlreichen Versuchen gelungen, ein vernünftiges Foto von einer männlichen Stiefelspinne (Trachyzelotes pedestris) zu gewinnen:


    So, das war die Fotoausbeute an Spinnen und Insekten, die ich im August bis September 2026 erhalten habe. Ich hoffe, meine Bilder finden Gefallen und werde diesen Faden dann in der nächsten Zeit weiterspinnen.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

  • Dann habe ich wieder einmal eine Rindenspringspinne (Marpissa muscosa) fotografiert. Die aparte Türkisfärbung

    .. ist einem fehlerhaften Weißabgleich der Kamerautomatik zu verdanken. Marpissa muscosa ist beige bis braun mit etwas grau.

    von Observation als Spaltenkreuzspinne (Nuctenea umbratica) bestimmt

    Ja, ein Männchen

    Von der KI wurde sie mir als Speispinne (Scytodes thoracica) bestimmt

    ... was Unsinn ist.
    Bei der müsste ich jetzt selber an die Bücher (was mangels Details im Bild eher herumraten wäre), aber Speispinne ist das definitiv nicht, wie Du im Vergleich wohl gleich selber sehen wirst:

    LG, Jürgen

  • Die ist aber hübsch! Erinnert mich in ihrer Färbung ein wenig an einen Kugelspringer. Würde man nur den Hinterleib nehmen ohne die langen Beine... ;)

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Martin aus Helfe October 9, 2026 at 7:12 PM

    Changed the title of the thread from “Gemischtwarenladen - Naturbeobachtungen vom 06.08.-10.09.26: Spinnen und Insekten” to “Gemischtwarenladen - Naturbeobachtungen vom 14.09.-08.10.26: Gliedertiere und Pilze”.
  • Hallo liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

    hier folgen meine nicht-pflanzlichen Naturbeobachtungen vom 14.09. - 08.10.2026. Ich konnte vier Spinnenarten, drei Insekten, eine Assel und zwei Pilze beobachten.

    Die Funde sind alphabetisch nach den wissenschaftlichen Namen geordnet.


    Da hätten wir als Erstes die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus). Diese Art ist unsere häufigste Kreuzspinne:


    Die nächste Spinne wurde mir von Observation.org als Kleines Kammbein (Drassyllus pusillus) bestimmt. Nach der Größe zu urteilen (Körpergröße 3,5 mm, Beinspannweite 6 mm), müsste es sich um ein Männchen handeln. Im Unterschied zu Stiefelspinne (Trachyzelotes pedestris) sind bei Drassyllus pusillus nur die Tarsi und Metatarsi heller gefärbt.


    Dann hätten wir die Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occindentalis). Diese Wanze wurde erst 1999 nach Europa eingeschleppt, hat sich aber in den letzten Jahren in Deutschland sehr ausgebreitet. Da die Art an Kiefernzapfen saugt, wird sie in den USA als Schädling eingestuft.


    Eine weitere Wanze ist die Rotbeinige Baumwanze (Pentatoma rufipes). Namengebend und kennzeichnend sind die auffällig roten Beine.


    Die nächste Art hat mir zunächst ordentliches Kopfzerbrechen bereitet. Wahrscheinlich handelt es sich um eine gewöhnliche Kellerassel (Porcellio scaber), das erste Rohfoto wurde mir aber von Observation.org als Wechselfärbige Rollassel (Armadillidium versicolor) bestimmt. Eine Bestätigung der Bestimmung als Kellerassel wäre mir daher sehr willkommen. Leider habe ich nur Fotos nur aus der gleichen Perspektive. Als das Tier aus anderen Blickwinkeln aufnehmen und das Verhalten bei Störung beobachten wollte, war die Assel bereits verschwunden.


    Dann hätten wir da noch zwei Pilze. Zunächst den Porphyr-Röhrling (Prophyrellus porphyrosporus), der mir von Sabine Flechtmann dankenswerterweise bestimmt wurde. Noch einmal vielen Dank, Sabine.


    Als Zweites den Ahorn-Runzelschorf (Rhytisma acerinum), der im Herbst oft an Ahornblättern auftritt. Da die Fruchtkörper erst im Herbst erscheinen, ist die Art für Ahornbäume ungefährlich. Auf dem Bild sind noch kleine weiße Punkte zu sehen. Bisher konnte ich noch nicht ermitteln, worauf die zurückzuführen sind. Für eine Bestimmung wäre ich sehr dankbar.


    Die Dreiecks-Fettspinne (Steatoda triangulosa) habe ich schon vorgestellt, hier noch ein Foto von vorn:


    Des Weiteren habe ich noch eine weibliche Schnake (Tipula spec.) fotografiert, die mir von Observation.org als Wiesenschnake (Tipula paludosa) bestimmt wurde. Nur sind die Flügel des fotografierten Tieres für eine weibliche Wiesenschnake sehr lang. Ich frage mich daher, ob es sich nicht vielmehr um eine Kohlschnake (Tipula oleracea) handelt. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.


    Zum Schluss noch einmal eine Spinne, und zwar die Sektorspinne (Zygiella x-notata), die ich einmal mit Blitzlicht und einmal ohne Blitzlicht bei künstlicher Beleuchtung fotografiert habe:


    Das waren meine Nicht-Pflanzen-Naturbeobachtungen für September bis Oktober 2026. Ich hoffe, meine Bilder finden Gefallen und werde diesen Faden bei Gelegenheit weiter fortführen.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

  • Hallo, Martin,
    die Spinne mit Blitzlicht ist besser geworden als ohne Blitz. Aber auch so gehen viele Details verloren. Mach doch mal den Versuch und benutze eine Taschenlampe und zusätzlich den Blitz. Starkes Reflektieren sollte sich so gegenseitig eliminieren.

    Der Schattenwurf bei der Amerikanischen Kiefernwanze legt nahe, dass bei der Aufnahme auch eine künstliche Beleuchtung im Spiel war. Probier es einfach mal, ich kann mir gut vorstellen, dass die Ergebnisse besser sind.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Hallo Martin,

    lädst du deine Funde auch in obs hoch? Das wäre löblich und würde der Wissenschaft helfen. Ansonsten könntest du jetzt mal auf Minierer achten ;)

    Hallo Brimstone,

    ja, sofern ich Originalfotos einstelle, lade ich die auch hoch. Leider ist dabei die Auflösung nicht so gut wie bei bearbeiteten Fotos. Bearbeitete Fotos lade ich natürlich nicht hoch, da dann der Standort nicht mehr stimmt.

    Und Minierer? Momentan habe ich noch einfachere Probleme zu lösen. Du wirst sicherlich schon bemerkt haben, dass es mit meinen Kenntnissen allgemein noch nicht zum Besten bestellt ist. Momentan bin ich noch voll in der elementaren Lernphase.

    Viele Grüße

    Martin aus Helfe

  • Hallo, Martin,
    die Spinne mit Blitzlicht ist besser geworden als ohne Blitz. Aber auch so gehen viele Details verloren. Mach doch mal den Versuch und benutze eine Taschenlampe und zusätzlich den Blitz. Starkes Reflektieren sollte sich so gegenseitig eliminieren.

    Der Schattenwurf bei der Amerikanischen Kiefernwanze legt nahe, dass bei der Aufnahme auch eine künstliche Beleuchtung im Spiel war. Probier es einfach mal, ich kann mir gut vorstellen, dass die Ergebnisse besser sind.

    Hallo Sabine,

    vielen Dank für den Hinweis. Dann muss ich mir nur eine gute Taschenlampe zulegen. Da tue ich dann auch so schnell wie möglich.

    Liebe Grüße

    Martin aus Helfe

  • Leider ist dabei die Auflösung nicht so gut wie bei bearbeiteten Fotos.

    Wenn ich das richtig weiß, möchten die "KI-Leute", dass nicht nur "Kalenderfotos" eingestellt werden, damit die KI dazulernen kann.

    Bearbeitete Fotos lade ich natürlich nicht hoch, da dann der Standort nicht mehr stimmt.

    Den kannst Du ja separat eingeben. Bei den Originalfotos liest das System es natürlich aus, ansonsten kann man den Standort selber eingeben.

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

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