Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,
am Donnerstag war es soweit: Alle Jahre wieder fahren wir im Winter einmal an die Ostsee. Die Sonne strahlte, es war endlich angenehm warm, fast windstill.
Sehlendorfer Strand Richtung Weißenhaus
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große Steine
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kleine Steine
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Leider gab es fast nichts zum Fotografieren, da mussten es ein paar Steinchen sein.
Feuerstein - in Weiß, wie man ihn kennt, und in Gelb
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Granit
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An deutlich mehr Stellen als in den Vorjahren hat das schlechte Wetter der vorigen Wochen teilweise ziemlich breite Spülfurchen erzeugt, die sich ihren Weg von der flachen Steilküste plätschernd zum Meer bahnten. Im Sonnenlicht ergeben sich da immer nette Lichtspielereien.
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Vermisst haben wir dieses Jahr Vögel. In manchen Jahren gab es mal (selten) Eiderenten zu sehen. Heuer waren nur ein paar wenige Lachmöwen kreischend über dem Wasser unterwegs. Selbst die doofen Stockenten waren nicht da. Der tote Kormoran war nicht mehr ansehnlich, da lohnte auch eine Nahaufnahme vom Kopf nicht. Selbst die sonst allgegenwärtigen Silbermöwen fehlten. Bis auf eine, die haben wir als Rupfung am Fuß der Steilküste entdeckt.
Silbermöwe - Larus argentatus
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Uns war nicht bewusst, wie riesig Silbermöwen sind. Der rechts liegende Flügel war ca. 50 cm lang. Und da hing auch noch ein Knochen dran.
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Dieser Knochenrest muss wohl am Brustkorb gewesen sein.
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Hübsch war das Gefieder, das immer noch mit Tautropfen übersät war.
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Und diese Trittsiegel dürften auch zur Silbermöwe gehören, am Sehlendorfer Strand haben wir an Möwen nie etwas anderes als Silber-Möwe und Lachmöwe gesehen. Die Trittsiegel der Lachmöwe sind in der Mitte spitzer ausgezogen:
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Am Parkplatz gab es noch eine
Rabenkrähe - Corvus corone corone
die sich sehr geschickt über eine Walnuss hermachte. Um die Schale zu knacken, hat der Vogel die Nuss aus größerer Höhe herunterfallen lassen.
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Das war's dann auch schon wieder. Einen kurzen Abstecher haben wir noch nach Alt-Hohwacht gemacht, wo wir zwei Leute trafen, die am Sonntag in der Warteschlange zu einem Kulturereignis hinter uns standen. Zufälle gibt's. Und die hatten kurz zuvor aus ziemlicher Nähe ein Schwarzkehlchen aufgenommen. Schade, das wäre es gewesen. Aber auch so ein schöner Tag, der ein bißchen Farbe ins Gesicht gezaubert hat.