Addi's Ausflüge 2026

  • Nachdem ich es im vergangenen Jahr nicht mehr geschafft habe, mit der Fotobearbeitung meiner Ausflüge auch nur annähernd fertig zu werden, geschweige denn, Berichte zu schreiben, hoffe ich, dass es in diesem Jahr besser klappt...

    Vor genau einer Woche bin ich in der Urdenbacher Kämpe gewesen. Zu der Zeit war hier für ein paar Tage Winter und es war ziemlich eisig. So habe ich zum ersten Mal auch dieses Gesicht des tollen Naturschutzgebietes gesehen. (Für die Ortskundigen: ich bin von Hellerhof den Stümpenweg durchgegangen bis zu Piels Loch und von da aus nach Hause geradelt).
    Zu fotografieren war es nicht einfach, da um die Mittagszeit - früher Nachmittag, bei wolkenlosem Himmel und gleißender Sonne - aber man kann ja nicht alles haben...
    Mit dem Blick auf den Alten Rhein ging ich über eine Brücke in den Auenbereich der Kämpe.

    Hier kann man normalerweise Wasservögel beobachten, aber an dem Tag...

    ... nichts.

    Aber halt, einer war doch da!

    Und etwas weiter, nahe am Weg und sonst eigentlich nicht so gut zu beobachten, eine Heckenbraunelle bei der Futtersuche.

    Auch ein einige Etagen höher waren ein paar Vögel unterwegs.

         

    Ein Trittsiegel über einen Bachlauf, gut im Schnee zu erkennen - nur von wem...?

    Eisig geht es weiter.

    Und besonders schön wurde es bei dem Blick von einer Brücke.

    Ein Anstandsbesuch bei "Kauzens", aber - keiner da!

    Dafür aber der (un)heimliche Geist der Kämpe... (ein Gestaltwandler!) ;)

    Zu meiner Freude zeigten sich gegen Ende der Tour die wunderschönen, aber auch sehr hibbeligen Schwanzmeisen.

    Auf einmal trötete es über mir. Einem eher kleineren Trupp sehr später Kraniche war es wohl doch zu kalt geworden...

    Im Gegensatz dazu waren diese Kollegen warm eingepackt.

    Unzählige solcher vergänglichen Kunstwerke gab es rechts und links des Weges.

    Viele Grüße

    Addi

    _______________________________________________________________________________________________________________________

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Ein Trittsiegel über einen Bachlauf, gut im Schnee zu erkennen - nur von wem...?

    Das wird wohl ein Marder gewesen sein !

    Wunderbare Bilder hast Du gemacht und die kleineren Vögel gesehen welche ich seit langem vermisse .

    Diese Kämpe ist schon ein tolles Gebiet !

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Hallo Addi! Ja, die Eisskulpturen sind schon interessant. Immerhin konntest Du auch 5 Vogelarten aufs Foto locken :). Und Marderspuren sind auch interessant in der Aue. Eine Heckenbraunelle habe ich erinnerlich noch nicht dort gesehen.

    Ich glaube hatte Dir ja erzählt, dass ich dort mal die weißen Schwäne im weißen Schnee fotografiert habe. Ich habe gerade geschaut: Es war genau heute vor 2 Jahren! Gleich geht’s bei Sonne und trockenen Fußes dorthin.

    So war es vor 2 Jahren:

    maischo
    January 18, 2024 at 10:52 PM

    Und von den Eisplatten - erinnerlich nach Hochwasser - im Februar 2021 hatte ich Dir auch erzählt. Hier der Link

    maischo
    February 16, 2021 at 7:03 PM

    Viele Grüße aus dem Rheinland / NRW

    Claudia und Uwe

  • (...)


    Auf einmal trötete es über mir. Einem eher kleineren Trupp sehr später Kraniche war es wohl doch zu kalt geworden..

    Das lohnt sich doch jetzr auch nicht mehr. Die begegnen unterwegs doch glatt den ersten Rückkehrern. :32:

    Immer wieder schön, Eindrücke aus der Kämpe zu sehen. Egal zu welcher Jahreszeit. :28:

    Beste Grüße

    Andreas

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Vielen Dank für Eure vielen Reaktionen.
    Ein Marder war das also... Der war wahrscheinlich auf den Weg in die Zivilisation, die an der Stelle sehr nahe ist, um unter der Motorhaube zu übernachten oder ein wenig Gummi abzukauen... ;)

    Viele Grüße

    Addi

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    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Liebe Adelheid,
    diese eisbedeckten Zweige sind einfach nur schön! Und sogar einen Sittich konntest du entdecken, da ist dir mein Neid sicher. Witzig finde ich das Bild "eisig 5", auf dem das Eis um den Grasplacken kleben bleibt, sich aber von der Wasseroberfläche abgelöst hat. Bei Kauzens war zwar niemand da, aber dafür dicke, fette Misteln!

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Die Kämpe ist ein geradezu Mistel-Paradies.

    LG, Volker

    Das gleiche gilt auch für das Gebiet im benachbarten Monheimer Rheinbogen.

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Dein erster Bericht im neuen Jahr gefällt mir sehr gut. :alright:

    Und besonders schön wurde es bei dem Blick von einer Brücke.

    Solche vielgestaltigen Eisgebilde schaue ich mir auch immer gerne an, manchmal entstehen die erstaunlichsten Formen.

    Unzählige solcher vergänglichen Kunstwerke gab es rechts und links des Weges.

    Davon konnte ich in den letzten Wochen auch reichlich finden. Sie sind immer wieder schön anzuschauen.

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Vor wenigen Tagen bin ich in Leverkusen-Opladen an der Wupper entlang geradelt. Zum einen wollte ich in diesem Bereich nach Biberspuren suchen, zum anderen wollte ich eine Runde an der Wupperschleife drehen, wo Andreas kürzlich den Eisvogel gesehen hat.
    Aber wie immer kommt es anders als man denkt...
    Kein Eisvogel, dafür einige Nummern größer, der Kormoran. Ich hörte zunächst nur Geplatsche (und für eine Moment hatte ich gehofft, der Biber haut mit seiner Kelle auf das Wasser...!) und dann Gezeter. Ein Kormoran verschwand darauf, der andere blieb auf einem Baumstamm sitzen, er schien mir eher verschreckt zu sein.
    Na, wer findet ihn auf Anhieb...?!

    Auf dem Hinweg sah ich einen umgenagten Baum, was aber schon einige Zeit her gewesen sein muss.

    Dieser hier war deutlich frischer bearbeitet.

    Und eine Biberrutsche konnte ich entdecken.

    Ansonsten fand ich zwei höhlenartige Löcher spannend.

    Die Stöckesammlung im Wasser könnte man als (mickriges) Nahrungsfloß ansehen.

    Weiter ging es zur Eisenbahn- /Fußgängerbrücke an der Wupperschleife. Es hatte die Tage zuvor immer wieder geregnet. Die Wege waren teilweise, ich würde sagen, etwas unkomfortabel. Das Rad, meine Schuhe (musste doch mehr schieben als mir lieb war) und meine Hose sahen entsprechend aus...

    Und natürlich ein kleiner Abstecher zum Geisterteich mit Spuren von wahrscheinlich den dort meist anwesenden Stockenten auf dem Eis.

    Zwei Bänke laden zur Pause ein - oder vielmehr eine...

    Diese ist nicht mehr so geeignet...

    Allerdings bin ich auf den direkt daneben liegenden Baum gespannt, wenn die Insekten wieder unterwegs sind. Ich könnte mir vorstellen, dass dort einige Spezialisten zu sehen sein werden.

    Immer wieder sah ich interessant gewachsene Bäume. Stellvertrend zwei.

    Neben dem weitreichenden Wurzelwerk fand ich den aus ihnen herauswachsenden Stamm klasse.

    Bei diesem Baum muss man erst einmal sortieren, was Wurzeln und was Gestein ist...

    Und diesen Baum muss ich jedes Mal fotografieren, da der Arme eingesperrt ist.

    Auf dem Rückweg machte ich im Tunnel Halt (obendrüber verläuft eine Bahnstrecke).

    Mit der Taschenlampe habe ich die Wände abgeleuchtet. Er ist leider nicht besonders hoch. Ich hatte auf Spinnen oder andere Höhlentiere gehofft. Aber zu dieser Jahreszeit ist auch dort nicht viel los... Immerhin eine lebende Spinne, die irgendwie ein wenig leuchtete.

    Und ihre Webarbeiten zeugten von ihrer Anwesenheit, strategisch vor Löchern in den Fugen.

    Was ich mir aber nicht erklären kann ist etwas, was ich evtl. für einen (Schimmel)Pilz halte. Er ist nicht überall im Tunnel, aber in vielen Bereichen. Und immer nur auf den Fugen.

    Auf den Pilz kam ich u. a. durch einen Beitrag vor kurzem, den ich leider gerade nicht finde, wo ein Pilz Spinnen befällt. Denn ich sah in dem "weißen Zeug" verendete Spinnen.

    Dies hier scheint mir dagegen ein "richtiger" Pilz zu sein (falls es kein Bauschaum ist...). Allerdings war er nur dort, spricht also eher für den Pilz.

    Viele Grüße

    Addi

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    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Liebe Adelheid,

    ui..., Du hast also auch in diesem Wupperbereich Biberspuren entdeckt. Prima! - Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht mal einen dieser Pelzträger vor die Linse bekommen... :twisted: Ich habe bislang aber auch lediglich die Nagespuren gefunden. Sei es an der Wupper, der Diepentalsperre oder in der Urdenbacher Kämpe.

    Die Wald- und Feldwege zu fahren oder zu begehen, ist zur Zeit wirklich keine Freude. Teils tiefer Morast. Ich war gestern auf dem Reuschenberg zu Fuß unterwegs. Dort sah es auch so aus wie auf Deinem Foto.

    Beste Grüße

    Andreas

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Hallo Addi und Andreas,

    dass im Bereich der Wupper in Opladen Biber zugange sind, wurde schon vor einiger Zeit (2019) in der lokalen Presse berichtet.
    Der Biber ist zurück an der Wupper

    Ich hatte auch dort mein Glück versucht (an der Wupper Richtung Opladen von dem Eisenbahntunnel aus) und meinte damals (ist schon ein Weilchen her), ein klatschendes Untertauchen gehört und eine Biberrutsche gefunden zu haben. An dieser hatte ich mich eines Abends lange angesetzt, aber nichts war zu sehen. In dem Bereich sind auch immer sehr viele Menschen unterwegs (Jogger, Hundebesitzer u.a.).

    Viele Grüße,
    Wolf


  • Ich hatte auch dort mein Glück versucht (an der Wupper Richtung Opladen von dem Eisenbahntunnel aus) und meinte damals (ist schon ein Weilchen her), ein klatschendes Untertauchen gehört und eine Biberrutsche gefunden zu haben. An dieser hatte ich mich eines Abends lange angesetzt, aber nichts war zu sehen. In dem Bereich sind auch immer sehr viele Menschen unterwegs (Jogger, Hundebesitzer u.a.).

    Hallo Wolf,

    vielen Dank für den Link auf den Zeitungsartikel. :thumbup:

    :91::92: :/

    Ein "klatschendes Untertauchen" in der Nähe einer Biberrutsche könnte auch auf etwas andere hindeuten: Addi ist in der Nähe und kämpft sich auf den Spuren des Bibers unerschrocken, aber unter Verlust eines Schlappens, durch den Fluss... :89:

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Liebe Adelheid,
    du findest wirklich zu jeder Jahreszeit etwas zum Aufnehmen. Hier liegt immer noch Schnee, der allerdings zunehmend verdunstet, auch bei Minusgraden. Teilweise ist es so stark vereist, dass ich derzeit nur rausgehe, wenn es sein muss.

    Er (der Tunnel) ist leider nicht besonders hoch.

    Das ist doch eigentlich gut! Wenn denn mal zu anderer Jahreszeit etwas Interessantes da sitzt, dann bist du doch viel dichter dran mit dem Fotoapparat.

    Was ich mir aber nicht erklären kann ist etwas, was ich evtl. für einen (Schimmel)Pilz halte. Er ist nicht überall im Tunnel, aber in vielen Bereichen. Und immer nur auf den Fugen.

    Das würde ich eher als Eis einschätzen, hast du mal mit dem Finger geprüft, ob da etwas schmilzt? Die Fugen sind in der Regel aus gröberem Material, das mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Bei Frost dehnt es sich stärker aus als Wasser und könnte so diese schimmelähnlichen Beläge erzeugen.
    Ansonsten kenne ich aus Kellern an Wänden solche weißen Ausblühungen, mir fällt dazu das Stichwort "Salpeter" ein.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Ich würde eher der Pilztheorie zustimmen. Hier im mittlerweile "warmen" sind derartige Eisausbildungen nicht zu erwarten. Bauschaum? Nicht in Gänze auszuschließen, der historische Tunnel wurde nämlich im Inneren irgendwelchen Sicherungsarbeiten unterzogen. Letzteres wäre für mich auch der (allerdings hypothetische) Ansatz eine nicht allzu reiche Tunnelfauna anzutreffen.

    LG,
    Volker

    { Sabine Flechtmann  Addi }

  • Vielen Dank für Eure zahlreichen Reaktionen. :)

    Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht mal einen dieser Pelzträger vor die Linse bekommen..

    Das ist auch meine Hoffnung!

    ein klatschendes Untertauchen gehört und eine Biberrutsche gefunden zu haben. An dieser hatte ich mich eines Abends lange angesetzt, aber nichts war zu sehen. In dem Bereich sind auch immer sehr viele Menschen unterwegs (Jogger, Hundebesitzer u.a.).

    So ist es mir einmal an der Dhünn entgangen und mein Herz schlug schon ein paar Takte schneller. Und dann schaute ich mich um, und es war nur ein großer schwarzer Hund...

    Ein "klatschendes Untertauchen" in der Nähe einer Biberrutsche könnte auch auf etwas andere hindeuten: Addi ist in der Nähe und kämpft sich auf den Spuren des Bibers unerschrocken, aber unter Verlust eines Schlappens, durch den Fluss... :89:

    :79:

    Pst! :sttt: Nicht alles verraten!

    du findest wirklich zu jeder Jahreszeit etwas zum Aufnehmen.

    Stimmt. Irgendwie muss ich mich ja beschäftigen, bis es endlich wieder so weit ist, dass die Insekten (vor allem die Stechimmen (Aculeata)) wieder unterwegs sind.

    Das würde ich eher als Eis einschätzen, hast du mal mit dem Finger geprüft, ob da etwas schmilzt? Die Fugen sind in der Regel aus gröberem Material, das mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Bei Frost dehnt es sich stärker aus als Wasser und könnte so diese schimmelähnlichen Beläge erzeugen.
    Ansonsten kenne ich aus Kellern an Wänden solche weißen Ausblühungen, mir fällt dazu das Stichwort "Salpeter" ein.

    Eis ist es auf keinen Fall, denn das Zeug ist auch im Sommer dort. Angefasst habe ich es blöderweise nicht (wird nachgeholt). Wenn es kein Pilz sein sollte, dann könnte ich mir die Ausblühungen von Salpeter dort gut vorstellen. Zu Salpeter und dem Unterschied zwischen Salpeter und Schimmel habe ich interessante Informationen gefunden.
    Salpeter ist auf eine Versalzung der Bausubstanz zurückzuführen, die bis zum Platzen des Mauerwerks führt, aber auch aufsteigende Feuchtigkeit und dann Verdunstung ist ein Grund.
    Schimmel entsteht durch Feuchtigkeit.
    In dem Tunnel ist es die meiste Zeit im Jahr feucht. Allerdings ist nur das Mauerwerk am Anfang und am Ende wirklich sichtbar feucht.



    Abgeplatzte Oberfläche weiter innen im Tunnel. Aber ein schönes Muster. Drumherum die Flocken.

    Die Tunneldecke und ein Teil der Wand sind von einem Blech (?) bedeckt. Dort sammelt sich eigentlich immer Feuchtigkeit, auch im Sommer.

    Und ebenfalls im Sommer bzw. wohl auch Frühling und Herbst finden sich dann interessante Eier und Tierchen.

    Viele Grüße

    Addi

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  • Klasse Addi , diese Refugien zwischen Eisenbahn und Fluß sind unsere Restparadieschen . Selbst wenn nicht viel Getier unterwegs ist ,es gibt immer was zu sehen .

    Was Fotos vom Biber anbelangt ,kann ich vielleicht demnächst dienen .Ich hab eine Wildkamera gekauft welche die Bilder nach Hause schickt.

    Warte nur noch bis die Bäume/Büsche belaubt sind - wegen der Deckung .

    Ähmmm - nagen Biber auch an Kameras ? :26:

    Ermutigt durch Deine fast tierlose Tour stelle ich meine Bachtour von gestern dann doch ein. Bäume sind ja auch Natur.

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Ermutigt durch Deine fast tierlose Tour stelle ich meine Bachtour von gestern dann doch ein. Bäume sind ja auch Natur.

    Ich erzähle natürlich auch gerne von 2-, 4-, 6-, 8- und x-Füßern, aber die Natur an sich bietet zu jeder Jahreszeit immer viel. Und gerade Bäume bieten sich vor allem im Winter sehr an, wie ich finde.

    Ähmmm - nagen Biber auch an Kameras ? :26:

    Es sind sehr neugierige Tiere...
    Ich lese gerade das Buch "Gestatten: Biber: Unsere außergewöhnliche Freundschaft mit einer wildlebenden Biberfamilie".
    Und dort machen sie vor nichts Halt. Gut ist ja schon einmal, dass es keine Kabel gibt, die können also nicht durchtrennt werden. Wildtierkameras sind ja mit einem Gurt versehen, den ich auf alle Fälle auch nutzen würde. Sonst kann sie u. U. auch schon einmal mitgenommen werden. Falls Du die Kamera über Bluetooth auslesen könntest, dann hättest Du so vielleicht Bilder aus Bibers Wohnzimmer...! :S
    Schon möglich, dass die Biber auch mal das Gehäuse antesten.
    Am sichersten wäre es natürlich, die Kamera so hoch zu hängen, dass sie nicht dran kommen. Biber können sich gut aufrichten und "Männchen machen", die Kelle ist eine wunderbare Stütze, so kannst Du in etwa abschätzen, wie hoch die Kamera hängen sollte. Und befestige an einem wirklich aufrecht stehenden Baum. Denn an entsprechend geneigten Bäumen, kann ein Biber, dank seiner kräftigen Krallen an den Vorderpfoten etwa einen Meter "klettern".

    Viele Grüße

    Addi

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