Über Berg und Tal 2026

  • Auch im neuen Jahr werde ich wieder davon berichten, was mir auf meinen Wanderungen durch das Erzgebirge begegnet ist.

    In den letzten zwei Wochen war es hier sehr winterlich, deshalb gibt es im heutigen Beitrag viel weißes Zeug und Eis zu sehen.


    Zum Jahreswechsel gab es reichlich Neuschnee. Auf der Wasseroberfläche des Flusses bildete sich diese breiige Schicht.
    Sowas hatte ich bisher noch nicht beobachtet. Schon einen Tag später war dort alles komplett zugefroren.


    Die Wanderung durch den winterlichen Wald war noch recht angenehm ...


    ... aber der späte Heimweg dann doch etwas beschwerlich. Der starke Wind hatte den Feldweg zugeweht, zumindest leuteten in der Ferne einige Lichter meines Zieles.


    Es gab einige Nächte mit Temperaturen von deutlich unter -10°C, es entstanden am Fenster interessante Eisgebilde.


    Auch an der hier schon öfter gezeigten Felswand waren wieder meterlange Eiszapfen gewachsen.


    Die kleinen Bäche waren fast alle komplett zugefroren.


    Eisgebilde am Bachufer



    Kleine Eiszapfen an der Unterseite eines Brückengeländers. Nichts besonderes, aber ...


    ... dieser Eiszapfen gleich daneben schon. :eek:
    Wieso ist der schräg nach oben gewachsen??? :92:


    An einigen flacheren Stellen im Bach hatte sich Grundeis gebildet.




    Es gab mehrfach Neuschnee ...


    ... und reichlich Verwehungen, die oft mehrfach täglich beseitigt werden mussten.


    Nachmittagshimmel


    Nur ganz kurz zeigte sich die Sonne.


    Hier erhellt sie den dunklen Fichtenwald.


    Etwas anstrengend ist die Lauferei im Schnee schon.


    Ich habe auch wieder auf der Schneeoberfläche nach Getier geschaut.
    Nicht alle überleben den Winter, wie diese Florfliege (Chrysopidae).


    Eine von sehr vielen Streckerspinnen (Tetragnathidae) wandelte langsam über den Schnee.


    Sehr zahlreich oft auch die Wintermücken (Trichoceridae).


    Und endlich nach einigen Weibchen nun auch ein Herr.
    Winterhaft (Boreus hyemalis)



    Gefreut habe ich mich auch über diese Schneemücke der Gattung Chionea, die sehe ich nicht so oft.
    Werner , wie sieht es bei dir mit den Schneeviechern aus?


    Immer wieder schön finde ich das Licht der Wintersonne, kurz bevor sie am Horizont verschwindet.




    Seit gestern hat sich das Wetter sehr geändert, es ist viel milder geworden und regnet oft.
    Aber unten im Tal hängt noch die kalte Luft.


    So schön der Winter auch sein kann, ich war froh, wenigstens mal wieder einige Meter nicht auf Eis und Schnee laufen zu müssen.


    Die Tage werden nun spürbar länger, aber bis zum Frühling wirds noch dauern.

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Wunderschöne Stimmungen und der sagenhafte Herr Winterhaft !

    Schleierhaft ,warum der Eiszapfen schräg nach oben wächst - da bräuchte es einen größeren Bildausschnitt ,oder gehts in Richtung scherzhaft.

    Ich war nicht im verschneiten Fichtenwald unterwegs ,dort waren immer gute Haftbedingungen.

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Bei Dir wird es wirklich lausig kalt! Aber dafür gibt es wunderschöne Winterlandschaften.

    ... aber der späte Heimweg dann doch etwas beschwerlich. Der starke Wind hatte den Feldweg zugeweht, zumindest leuteten in der Ferne einige Lichter meines Zieles.

    Ein Glück, dass die Lichter zu sehen gewesen sind. Sonst könnte ich mir vorstellen, dass man schnell im Kreis herum rennt, da die Orientierung fehlt. Bei Schnee hat man zumindest noch das Glück, dass man sieht, welchen Weg man schon gegangen ist...
    Das Stapfen im hohen Schnee stelle ich mir ähnlich anstrengend vor, wie über einen Sandstrand zu laufen.

    Wieso ist der schräg nach oben gewachsen??? :92:

    Ich habe ein wenig gesucht. Zunächst fand ich nur "Ice-Spikes", was es aber nicht ist. Denn dazu braucht es z. B. eine Vogeltränke, aus der sie herauswachsen. Der Link erklärt wieso.

    Dein Phänomen müsste eine sogenannte "Eisnadel" sein, ebenso wie auf den zwei Fotos unter Deiner Überschrift "Eisgebilde am Bachufer".
    Voraussetzungen dafür sind: -8° C oder kälter, hohe Luftfeuchtigkeit, Wind darf höchstens nur ganz schwach sein.
    Hier eine kurze Erklärung unter den Stichworten Polarschnee oder Diamantenstaub und auf dieser Seite sieht man leider nur ein Bild von Dreien (jedenfalls bei mir).

    Viele Grüße

    Addi

    _______________________________________________________________________________________________________________________

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Hallo,

    ist der Eiszapfen wirklich so gewachsen (glaube ich nicht) oder von Menschenhand so hingesetzt worden (glaube ich viel eher)...?

    "Ah, connections, Son. That's the fateful key that Harriet missed, the key to understanding the natural world."

    Father Worm in "There's a Hair in My Dirt! - A Worm's Story" by Gary Larson.

  • Lieber Uwe,
    auf deinen herrlichen Aufnahmen macht sich Winter wirklich schön. Ganz wunderbar finde ich das erste Bild von der untergehenden Sonne nach dem Winterhaft.

    Auch an der hier schon öfter gezeigten Felswand waren wieder meterlange Eiszapfen gewachsen.

    Ein Traum! Sowas kenne ich nur von Fotos.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Wieso ist der schräg nach oben gewachsen???

    In Höhlen gibt es Excentriques das sind Sinterbildungen (Tropfsteine) die ähnlich wie dein Eiszapfen gegen die Schwerkraft wachsen.
    Die Ursache ist immer noch nicht ganz geklärt, hauptsächlich sind wohl Kapillarkräfte dafür verantwortlich.

    Höhlenminerale: Exzentriques
    Unterirdische Sehenswürdigkeiten der Welt
    www.showcaves.com
    Excentrique – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Bei Eisbildung können ähnliche Effekte auftreten.

    Dirk

    Edited once, last by Dirk_GL (January 15, 2026 at 3:29 PM).

  • Vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen.

    Was wird es nun mit dem Eiszapfen auf sich haben?

    Schleierhaft ,warum der Eiszapfen schräg nach oben wächst - da bräuchte es einen größeren Bildausschnitt ,oder gehts in Richtung scherzhaft.

    Ein größerer Bildausschnitt hätte in dem Fall leider auch nichts gebracht.
    Und nein, es war keine Fotomontage o.ä.

    Für den schräg nach oben wachsenden Eiszapfen, könnte vielleicht eine punktuell vorhandene, nach oben gerichtete Luftströmung verantwortlich sein.

    Das war zunächst auch mein erster Gedanke, den ich aber schnell wieder verwarf.
    Die anderen Eiszapfen in unmittelbarer Nähe (alle an der Geländerrohrunterseite) waren normal mit der Spitze nach unten gewachsen.

    ist der Eiszapfen wirklich so gewachsen (glaube ich nicht) oder von Menschenhand so hingesetzt worden (glaube ich viel eher)...?

    Ich vermute, du hast recht! :alright:
    Den ca. 5cm kleine Zapfen wird wohl jemand von der Geländerunterseite abgebrochen und so wie auf dem Foto wieder angefroren haben. Bei den an dem Tag herrschenden Minusgraden wäre das leicht machbar gewesen.

    Bei Eisbildung können ähnliche Effekte auftreten.

    Danke für die sehr interessanten Links.:28:

    Dein Phänomen müsste eine sogenannte "Eisnadel" sein, ebenso wie auf den zwei Fotos unter Deiner Überschrift "Eisgebilde am Bachufer".

    Dankeschön für deine Suche nach einer Erklärung. :98.
    Der Zapfen und auch die nadeligen Reifbildungen vom Bach haben aber leider nichts mit den im Link beschriebenen Eisnadeln zu tun. Diese Niederschlagserscheinung kenne ich, es muss dazu allerdings richtig kalt sein (unter -10°C). Dann sieht man manchmal solche Eisnadeln glitzernd in der Luft schweben, bzw. sachte zu Boden fallen. Eine schöne Erscheinung, leider hier selten zu beobachten.

    Das Stapfen im hohen Schnee stelle ich mir ähnlich anstrengend vor, wie über einen Sandstrand zu laufen.

    Ein ganz guter Vergleich. :)

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






    Edited once, last by Moosfreund (January 16, 2026 at 4:12 PM).

  • Den ca. 5cm kleine Zapfen wird wohl jemand von der Geländerunterseite abgebrochen und so wie auf dem Foto wieder angefroren haben. Bei den an dem Tag herrschenden Minusgraden wäre das leicht machbar gewesen.

    genau so war mein Gedanke ,deshalb schrieb ich

    oder gehts in Richtung scherzhaft.

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Schön, dass ich mir das "weiße Zeug" anschauen kann, ohne selber in der Nähe zu sein. Da muss ich es dann auch verschmerzen, dass ich nie einen Winterhaft zu sehen bekommen werde. (Aber wenn, würden meine Fotos eh nicht so gut, also lieber hier anschauen.)

    Liebe Grüße
    Susanne

    You cannot get through a single day without having an impact on the world around you. What you do makes a difference, and you have to decide what kind of difference you want to make.”
    Jane Goodall

    Tierartenliste 2026 (Stand 14.02.26) gesamt: 143, neu: 3, Vögel: 56, Nachtfalter: 14, Tagfalter: 0, Liste gesamt bei iNat

  • Schön, dass ich mir das "weiße Zeug" anschauen kann, ohne selber in der Nähe zu sein.

    So ist das mit dem weißen Dreck zum Glück hier in der Rheinischen Tiefebene der Kölner Bucht auch. Vielleicht abgesehen von ein paar wenigen Tagen mit Schneematsch bleibt man in Leverkusen davon verschont. :ups:

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • So ist das mit dem weißen Dreck zum Glück hier in der Rheinischen Tiefebene der Kölner Bucht auch. Vielleicht abgesehen von ein paar wenigen Tagen mit Schneematsch bleibt man in Leverkusen davon verschont. :ups:

    Na ja, der zusammengeschobene Schnee auf dem Garagenvorplatz ist noch nicht ganz geschmolzen, da wären dann Temperaturen wie bei Susanne ( Kasimir ) schon schön.

    LG, Volker

  • Vielleicht abgesehen von ein paar wenigen Tagen mit Schneematsch bleibt man in Leverkusen davon verschont. :ups:

    Ja ,wer Schnee nur von seiner übelsten Seite her kennt - der mag ihn natürlich nicht ! :19:

    Es gibt aber für mich kaum schöneres als bei Nacht im tief mit Pulverschnee verschneiten Wald auf Sauen anzusitzen .

    Man hört in der Ranz die Füchse " bellen"

    Wenn die schwarzen Brocken dann nach Stunden erscheinen - was für ein Anblick .Und dabei muß nicht einmal

    eine auf der Strecke bleiben.

    Immer nur so halb und halb wäre nicht mein Ding .

    Um so mehr erfreut man sich dann auf die Frühblüher und die zunehmende Wärme.

    Jeder weiss was ,zusammen wissen wir viel und insgesamt wissen wir viel zu wenig !

  • Ja ,wer Schnee nur von seiner übelsten Seite her kennt - der mag ihn natürlich nicht ! :19:

    Es gibt aber für mich kaum schöneres als...

    Ich kenne den Schnee natürlich nicht nur von seiner übelsten Seite her und sehe gerne idyllisch verschneite Naturlandschaften, wie hier einige sie auf tollen, kalenderwürdigen Fotos immer wieder zeigen. So weit, so schön!

    Aaaber mir reichen die schönen Fotos völlig aus. Ich brauche den Mist mit seinen unangenehmen Begleiterscheinungen nicht vor meiner Haustüre...

    Ich muss dann Schneeräumen (meine Bandscheibenvorfälle sagen danke), die Straßen sind glatt und unfallgefährlich (kontinuierlich macht sich das in den Kfz-Versicherungstarifen bemerkbar). Dann wird von den Kommunen bergeweise umwelt-und materialschädliches Salz gestreut, was der Privatmann nicht darf, der muss Splitt werfen. Den wiederum trägt man sich, zusammen mit dem Matsch an den Schuhen in die Bude. Die innerstädtischen Straßen und Autobahen sind hier in NRW ohne Schnee schon kontinuierlich zugestaut, aber schon bei den ersten paar Flocken geht nichts mehr. Der Weg zur Arbeit dauert drei mal so lange (wenn man Glück hat) und die Umweltverpestung mit Abgasen und Schadstoffen gleich mit. Wer auf ÖPNV angewiesen ist wird sich wundern, denn aus den normal-üblichen Dauerverspätungen der Bahn werden Totalausfälle und Chaos. Die Kälte zwingt einem dicke, wärmende Kleidung auf und beim Einkaufen (Neudeutsch: "Shoppen") schwitzt man sich dann in den überheizten Läden und Einkauszentren einen ab. Von den eigenen Heizkosten mal ganz zu schweigen.

    "Schöne" weiße Welt. :27:

    Ich bin da mehr der "Sommertyp". Winter mit Kälte, Schnee und Eis reicht mir auf Fotos zu sehen und so freue ich mich schon jetzt auf die ersten Frühblüher in meinem Garten. :87:

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Ja ,die Schipperei kann schon lästig werden . Es ist aber ein Ersatz für die fehlende Gartenarbeit im Sommer .

    Die Gartenarbeit kann ich mir nach Befinden, Lust und Laune selber einteilen.

    Den weißen Dreck muss ich zwangsweise wegräumen, wenn er mich überfällt. Da heißt es dann mogens um 7 h bei Kälte und Dunkelheit gegen die Rückenschmerzen ankämpfen. Je nach dem dann noch mehrfach nacharbeiten über den Tag. :27:

    Nein, die Schneelagen im Winter kann mir niemand schönreden. :19: Auf die Gartenarbeit freue ich mich jedoch. :99:

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Heute gehts hier wieder weiter über Berg und Tal mit den letzten zwei Januarwochen.

    In meinem letzten Beitrag habe ich Grundeis gezeigt. Dieses und auch das Eis auf der Wasseroberfläche wurde nach Regenfällen den Fluss hinunter geschwemmt. Die teilweise sehr großen Eisplatten haben dabei ihre Spuren an einigen Bäumen hinterlassen.




    Der frühlingshafte Wetterabschnitt war aber nur kurz.


    Woanders blühen sie schon, hier zeigen die Schneeglöckchen nur ihre Spitzen.


    Auch einige Zaubernussblüten (Hamamelis) konnte ich finden.


    Aber dann kam vorige Woche die Kälte zurück. Nachts meist strenger Frost und tagsüber auch immer deutlich unter Null. Dazu noch ein teils stürmischer Wind, es war wirklich nicht angenehm. Da wärmte auch die Sonne kaum.


    Überall gab es wieder zahlreiche Eisgebilde zu entdecken.
    Da habe ich auch gleich den Eiszapfen-Anfriertest gemacht (rechts). ^^
    Hat nur wenige Sekunden gedauert. Nun muss ich mich nicht mehr wundern, wenn ich wieder mal irgendwo ( wie kürzlich an dem Brückengeländer) kleine Eiszapfen in ungewöhnlicher "Wachstumsrichtung" finden sollte. :21:


    Überall Eis, hier an der Glasscheibe eines Schaukastens.


    Oder am Bach.





    Eine unglaubliche Formenvielfalt.



    Eingefrorene Luftblasen


    Und sonstige Gebilde.



    Momentan gibts auch wieder jeden Tag etwas weißes Zeug.


    Andere Funde:

    Eine von mehreren Zackeneulen (Scoliopteryx libatrix) bei der Überwinterung.


    Ich mag zwar Schmetterlinge sehr, aber auf diese Begegnung hätte ich auch gerne verzichten können.
    Beim Verzehr von Walnüssen fiel mir ein kleines Gespinst auf.
    Bei näherer Betrachtung mit der Lupe fand ich auch allerhand Kotkrümel ...


    ... und deren Erzeuger (Ansicht von unten).


    Etwa 8mm lang war die Raupe, ich bin bei meinem Bestimmungsversuch zur
    Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) gelangt. Auffallend war u.a. die hinterste Atemöffnung (Stigma), welche größer war, als die anderen.

    Hier Vergleichsbilder:

    Plodia interpunctella - LepiWiki

    Plodia interpunctella - LepiWiki

    Wieviele von denen ich bis zu diesem Fund bereits verzehrt hatte, ist ungewiss.
    Die Nüsse haben geschmeckt und mir gehts gut. ^^


    Fressen und gefressen werden, so ist es in der Natur. Hier hat es einen Kormoran erwischt.


    Ich hätte nicht gedacht, dass die solche Krallen haben. :eek:


    Endlich einmal Hexenbesen (an Birke) in erreichbarer Höhe.
    Als Verursacher dieser Gebilde wird der Schlauchpilz Taphrina betulina genannt.
    Wer mag, findet HIER noch einige weitere Infos.


    So etwa 10cm Durchmesser hatte der Kern dieses Besens.
    Man kann auch schon die Triebspitzen der neuen "Besenhaare" erkennen.


    Noch eine weitere Pilzart:
    Hasel-Kleiebecherlinge (Encoelia furfuracea)


    Ein Stück des Astes nahm ich mit und habe es über eine Woche lang immer wieder befeuchtet, bis sich endlich mal einige der Becherlinge öffneten.


    Schöne Sonnenuntergänge gab es hier in den letzten Tagen leider nur wenige.
    Damit möchte ich den Monat Januar abschließen.

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Hut ab :78:, dass du diesen Witterungsbedingungen immer noch schöne Seiten abgewinnen und fotografieren kannst. Hier ist Dauerregen und ich habe noch keine schönen Wassertropfen fotografiert - nur sowas wie dies hier:

    Liebe Grüße
    Susanne

    You cannot get through a single day without having an impact on the world around you. What you do makes a difference, and you have to decide what kind of difference you want to make.”
    Jane Goodall

    Tierartenliste 2026 (Stand 14.02.26) gesamt: 143, neu: 3, Vögel: 56, Nachtfalter: 14, Tagfalter: 0, Liste gesamt bei iNat

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