Auch im neuen Jahr werde ich wieder davon berichten, was mir auf meinen Wanderungen durch das Erzgebirge begegnet ist.
In den letzten zwei Wochen war es hier sehr winterlich, deshalb gibt es im heutigen Beitrag viel weißes Zeug und Eis zu sehen.
Zum Jahreswechsel gab es reichlich Neuschnee. Auf der Wasseroberfläche des Flusses bildete sich diese breiige Schicht.
Sowas hatte ich bisher noch nicht beobachtet. Schon einen Tag später war dort alles komplett zugefroren.
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Die Wanderung durch den winterlichen Wald war noch recht angenehm ...
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... aber der späte Heimweg dann doch etwas beschwerlich. Der starke Wind hatte den Feldweg zugeweht, zumindest leuteten in der Ferne einige Lichter meines Zieles.
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Es gab einige Nächte mit Temperaturen von deutlich unter -10°C, es entstanden am Fenster interessante Eisgebilde.
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Auch an der hier schon öfter gezeigten Felswand waren wieder meterlange Eiszapfen gewachsen.
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Die kleinen Bäche waren fast alle komplett zugefroren.
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Eisgebilde am Bachufer
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Kleine Eiszapfen an der Unterseite eines Brückengeländers. Nichts besonderes, aber ...
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... dieser Eiszapfen gleich daneben schon. ![]()
Wieso ist der schräg nach oben gewachsen??? ![]()
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An einigen flacheren Stellen im Bach hatte sich Grundeis gebildet.
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Es gab mehrfach Neuschnee ...
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... und reichlich Verwehungen, die oft mehrfach täglich beseitigt werden mussten.
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Nachmittagshimmel
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Nur ganz kurz zeigte sich die Sonne.
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Hier erhellt sie den dunklen Fichtenwald.
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Etwas anstrengend ist die Lauferei im Schnee schon.
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Ich habe auch wieder auf der Schneeoberfläche nach Getier geschaut.
Nicht alle überleben den Winter, wie diese Florfliege (Chrysopidae).
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Eine von sehr vielen Streckerspinnen (Tetragnathidae) wandelte langsam über den Schnee.
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Sehr zahlreich oft auch die Wintermücken (Trichoceridae).
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Und endlich nach einigen Weibchen nun auch ein Herr.
Winterhaft (Boreus hyemalis)
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Gefreut habe ich mich auch über diese Schneemücke der Gattung Chionea, die sehe ich nicht so oft.
Werner , wie sieht es bei dir mit den Schneeviechern aus?
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Immer wieder schön finde ich das Licht der Wintersonne, kurz bevor sie am Horizont verschwindet.
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Seit gestern hat sich das Wetter sehr geändert, es ist viel milder geworden und regnet oft.
Aber unten im Tal hängt noch die kalte Luft.
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So schön der Winter auch sein kann, ich war froh, wenigstens mal wieder einige Meter nicht auf Eis und Schnee laufen zu müssen.
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Die Tage werden nun spürbar länger, aber bis zum Frühling wirds noch dauern.