[D/NRW/GL+LEV] Leichlinger Heide

  • "Leichlinger Heide" :92:

    Diesen Begriff hatte ich bis vor kurzen überhaupt nicht auf dem Schirm. Obwohl das Bündnis Heideterrasse und die an die Bergische Heideterrasse angrenzenden Biologischen Stationen die Leichlinger Heide als ein Teilgebiet der Bergischen Heideterrasse auflisten.

    Es handelt sich um ein westlich des Leichlinger Ortsteils Balken entlang der Wupper gelegene Gebiet, das u.a. die auch die in diesem schon mehrfach erwähnte Wupperschleife umfasst.
    Da einige hier das Gebiet kennen hoffe ich wieder einige Tipps zu erhalten. Meine Absicht ist das Gebiet übermorgen (Mi., 15.10.2025) zu besuchen und von Balken aus einen Weg entlang der Wupper bis zur Bushaltestelle Wupperbrücke zu gehen.

    Vielen Dank vorab,
    Volker

  • Die Bushaltestelle Wupperbrücke ist die Haltestelle in LEV Opladen, auf der Düsseldorfer Straße gelegen?

    Aber welche Bushaltestelle ist in der Nähe von „Balken“ Leichlingen? Ich weiß, wo Balken ist, aber wo genau steigst Du aus?

    Viele Grüße aus dem Rheinland / NRW

    Claudia und Uwe

  • Ich vermute, es wird eine der Haltestellen an der Oskar-Erbslöh-Straße sein. Oder?

    Von dort ist es nicht mehr weit zum Wanderparkplatz, wo ich meist Parke:

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Genau,
    diese Haltestelle heißt Balken und wird vom SB25 bedient, einmal stündlich von Solingen, dazwischen nur von Leichlingen. Da ich von Solingen starte kann ich mich auf den stündlichen Rhythmus einlassen, am Ende einer Wanderung hätte ich Angst, dass mir der Bus vor der Nase wegfährt.

    Gruß,
    Volker

  • Von dort aus bist Du schnell am Lucasweg und kannst wählen ob Du lieber unten am Wasser e tlang laufen möchtest oder den oberen Weg am Hang entlang.

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Wenn Du an dem vom Gunimo in der Karte eingezeichneten Wamderparkplatz bist, geht, wenn Du die Landstraße im Rücken hast, am Parkplatz links ein Weg rein, die Wupper hast du dann rechtsseitig. Ich glaube, dort ist auch ein Straßenschild Lucasweg. Dies ist aber keine Straße, sondern nur ein schmaler Weg, der auch etwas matschig sein kann.
    Diesen Weg gehst du immer weiter an der rechtsseitigen Wupper entlang. Irgendwann kommt dann die erste Wupperbrücke, auf der oben der Zug fährt und unten drunter die Fussgängerüberquerung.

    A) Du kannst entweder über die Brücke gehen und dich dann wegmässig bei evtl. Abzweigungen immer links halten, also die Wupper dann immer links neben Dir. Irgendwann kommt eine schmaler, recht dunkle Brückenunterführung (Tunnel) durch die du gehst. Danach wieder immer links halten. Einige Zeit später siehst du dann links wieder eine „modernere“ Wupperbrücke und rechts ist die „Himmelsleiter“ = etliche Stufen hinauf (lohnt sich aber nicht!). Also dort weder über die Brücke noch die Stufen rauf laufen, sondern weiter gerade aus gehen, dann gehst du über einen kleinen Parkplatz und geradeaus kommst du auf die Düsseldorfer Straße, wo dann die Haltestelle Wupperbrücke ist.

    B) Gehst Du nicht über die „Zug/Fussgängerbrücke“, dann kannst Du auch weiter gerade aus laufen, dann hast Du die Wupper rechts von Dir. Direkt hinter der Brücke sind Stromschnellen. Dort halten sich die Wasseramseln auf. Vor ca 3 Wochen habe ich dort noch 1 gesehen. Du läufst also immer weiter geradeaus und hältst dich bei Abzweigungen immer rechts und die Wupper ist immer rechts von Dir! Du unterquerst dann auch eine weitere Zugbrücke, läufst weiter gerade aus. Später läufst du an einem langen Wiesenstück vorbei (rechts die Wupper, links die Wiesen) und dann gehst du automatisch rechts an einer Kleingartenanlage vorbei. Dann kommt rechtsseitig die „moderne“ Wupperbrücke (davor ist ein kleiner Spielplatz). Diese Brücke überquerst du. Geradeaus ist dann die „Himmelsleiter“. Du gehst links, dann über den kleinen Parkplatz zur Opladener Straße und Haltestelle „Wupperbrücke“.
    Egal ob du die Variante A oder B wählst, brauchst du ohne Fotopausen ca 30 bis 40 Minuten bis zur „modernen“ Fußgängerbrücke/Himmelsleiter.


    Von der Bushaltestelle kommst du ja dann über Langenfeld nach Solingen

    Viele Grüße aus dem Rheinland / NRW

    Claudia und Uwe

    Edited once, last by maischo (October 13, 2025 at 10:42 PM).

  • Auf den Karten ist sowohl der Weg entlang der Wupper als auch der Höhenweg als Lucasweg bezeichnet. Den bin ich mal vor vielen Jahren im analogen Zeitalter und deutlich jünger und fitter als heute in voller Länge von Opladen bis Burg gelaufen. Damals hieß nur der Höhenweg Lucasweg.

    Gruß,
    Volker

  • (...( Damals hieß nur der Höhenweg Lucasweg.

    Ich glaube, dass ist "offiziell" auch heute noch so. Das hat sich im Sprachgebraucht wohl etwas verwischt. Die Wege verlaufen ja parallel auch nur wenige Meter nebeneinander her. :)

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Mein Besuch 2025-Okt-15 (Mi)


    Gestern war ich dort.
    Meine Route entsprach im wesentlichen der weiter oben von Claudia ( maischo) beschriebenen Variante A.
    Hier zunächst mal (ist mir schon zur Gewohnheit geworden) mein Track.


    Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA)
    zur maximalen Auflösung

    Zunächst also rechts die Wupper.


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    Links stieg das Gelände direkt steil an. Den Hang herab flossen etlich kleine Rinnsale. Das nächste Foto zeigt ein größeres.


    zum Original

    Schließlich kam man in die Nähe der Doppelstockbrücke für Fußgänger und Eisenbahn. Unmittelbar zuvor erreicht man durch ein "Totholz-Portal", das ich im Blick zurück zeige einen kleine links des Weges liegenden Tümpel, den Andreas ( Gunimo) auch schon an anderer Stelle im Forum beschrieben hat.


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    An dieser Stelle eine Frage an Andreas ( Gunimo):
    Du hattest an dieser Stelle einen Baum (Totholz) bemerkt, der möglicherweise eine Gefährdung für Spaziergänger auf dem Fußweg darstellt und das den Behörden gemeldet. Meine Frage - welche Behörde?
    Das Verrückte ist nämlich, dass vom meinen Start an und weiterhin noch bis zur nächsten Eisenbahnlinie die Wupper die Grenze zwischen Leichlingen und Leverkusen bildet - mit Ausnahme hier. Leichlingen hat, im Militärjargon beschrieben, den südlichen Brückenkopf eingenommen und kontrolliert ein kleines Stück rechts und links den Weg, sowie ungefähr den halben Tümpel.

    Nun zurück zu meinem weiteren Wegverlauf. Zunächst überquerte ich die Doppelstockbrücke nicht sonder lief weiter auf der rechten Wupperseite zum nahe gelegenen NSG LEV-009 "Eichen-Hainbuchenwald in der Wupperschleife" Dieses soll vor allen im Frühjahr, wegen blühender Bodenpflanzen, ein optisch lohnendes Ziel sein. Ich wollte dort eine kleine Schleife laufen, musste aber feststellen, dass sich das tatsächliche Wegenetz nicht mit meiner Karte übereinstimmte. Also ging ich nur ein Stück hinein (ist ja eh Herbst und nicht Frühling) und kehrte zur Brücke zurück.

       
    zum Original

    Von der Brücke hat man einen Blick auf die in diesem Forum auch schon mehrfach erwähnten Stromschnellen.


    zum Original

    Der weitere Weg führte dann durch den weiter oben von Claudia erwähnten, in der Tat etwas unheimlichen, Fußgängertunnel unter der Eisenbahn-Güterstrecke Opladen/Hilden hindurch zur modernen Fußgängerbrücke an der Himmelsleiter. Abweichend von Claudias Wegbeschreibung überquerte ich die Brücke und ging durch den Ludwig-Rehbock-Park zur Bushaltestelle 'Wupperbrücke'

    Spätestens am Wochenende folgen noch ein paar Ergänzungen.

    Viele Grüße,
    Volker

    Edited once, last by GEOversum (March 17, 2026 at 8:55 PM).

  • (...)An dieser Stelle eine Frage an Andreas ( Gunimo):
    Du hattest an dieser Stelle einen Baum (Totholz) bemerkt, der möglicherweise eine Gefährdung für Spaziergänger auf dem Fußweg darstellt und das den Behörden gemeldet. Meine Frage - welche Behörde?
    Das Verrückte ist nämlich, dass vom meinen Start an und weiterhin noch bis zur nächsten Eisenbahnlinie die Wupper die Grenze zwischen Leichlingen und Leverkusen bildet - mit Ausnahme hier. Leichlingen hat, im Militärjargon beschrieben, den südlichen Brückenkopf eingenommen und kontrolliert ein kleines Stück rechts und links den Weg, sowie ungefähr den halben Tümpel.

    Hallo Volker GEOversum ,

    gemeldet hatte ich den Baum dem Leichlinger Forstamt, Förster Ralf Herrmann. Der ist jedoch nicht zuständig, da es sich dort um einen Staatsforst handelt. Er hatte meine Meldung aber an die richtige Stelle weitergeleitet.

    Beste Grüße

    Andreas

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Ab dem "Geisterteich" kenne ich die Runde auch, weiter bin ich noch nicht Richtung Leichlingen unterwegs gewesen.
    Was sind das für Rinnsale? Sind sie unabhängig von der Wupper?
    Zur Brutzeit kannst Du an der Eisenbahn-/Fußgängerbrücke dort sehr gut die Wasseramseln, Gebirgsstelzen, evtl. den Eisvogel usw. sehen.
    Der Fußgängertunnel unter der Eisenbahn-Güterstrecke ist klasse! Den habe ich schon einige Male Stückchen für Stückchen mit der Taschenlampe abgesucht...

    Viele Grüße

    Addi

    _______________________________________________________________________________________________________________________

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Die besten Stellen um den Eisvogel zu sehen sind nicht die Stromschnellen, sondern stromaufwärts die Stellen wo sich größere Mengen Totholz als Treibgut angesammelt haben.

    Außerdem der besagte Tümpel. Besonders dessen Bereich rechts der Ruhebank. Dort konnte ich ihn auch mal über etwas längere Zeit beim Jagen beobachten und fotografieren.

    Auch die Gebirgsstelze findet sich an diesen Stellen oft ein. Für die Wasseramsel-Beobachtung ist die Stromschnelle an der Brücke wirklich ideal, da sie das schnell fließende Wasser sucht.

    Den engen, niedrigen und dunklen Tunnel unter der Bahntrasse bringe ich immer so schnell als möglich und geduckt hinter mich... :32:

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

  • Danke ihr beiden für die Hinweise. Die Rinnsale münden alle in die Wupper. Den Weg vom „Geisterteich“ nach Balken (Leichlingen) fand ich für Radfahrer etwas schwierig. Das kann Andreas aber wohl besser beurteilen.

    Gruß, Volker

  • Danke ihr beiden für die Hinweise. Die Rinnsale münden alle in die Wupper. Den Weg vom „Geisterteich“ nach Balken (Leichlingen) fand ich für Radfahrer etwas schwierig. Das kann Andreas aber wohl besser beurteilen.

    Gruß, Volker

    Die kleinen Zuläufe sind Bäche. Einer hat den Namen "Henkensiefen". Normalerweise plätschern sie idyllisch über den Weg. Bei Starkregenereignissen reißen sie schon mal Erde und Gestein aus dem Hang und dem Weg mit, was dem Geläuf ordentlich zusetzt.

    Wie Volker schon schrieb ist das Befahren mit dem Rad an einigen Stellen sehr schwierig und sogar potentiell gefährlich! Dicke Steine und starke Wurzeln machen den Weg dann sehr uneben. Dazu ist er oft sehr schmal und fällt zur Wupper hin steil ab. Dichte Ufer-Vegetation wächst an einigen Stellen bis in den Weg hinein und behindert die Weitsicht. Ich steige an diesen Stellen prinzipiell ab und schiebe mein Rad, denn die kleinste Unaufmerksamkeit kann üble Folgen haben.

    An manchen Stellen bedeutet Gegenverhehr, dass man anhalten muss und nur nacheinander den jeweiligen Engpass passieren kann. Leider erhöhen oft abgeleinte Hunde und viel zu schnell fahrende "Mountain-Biker" zusätzlich das Risiko für Unfälle.

    Ein Fahrrad sollte dort einigermaßen geländegängig sein, der/die Fahrer/-in sicher im Sattel sitzen und das Tragen eines Schutzhelmes als selbsvertändlich angesehen werden.

    Disclaimer: Es ist nicht auszuschließen, dass Teile meines Postings auf Leser irritierend/verstörend wirken können. Dies gilt insbesondere für Passagen, die durch das ggf. verwendete Stilmittel von ironisch/spöttisch wirkenden Zuspitzungen missverstanden werden könnten. Diese Passagen sind grundsätzlich weder persönlich diskreditierend noch beleidigend motiviert! – Sollten sich Personen dennoch getroffen oder nicht respektiert fühlen, bitte ich hiermit vorsorglich um Entschuldigung.

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