Liebe Alle
Ich bin, wie so manch jemand aus meiner Generation, noch von katholischen Nonnen unterrichtet worden. Was die Aufklärung im zwischenmenschlichen betraf waren sie echt besch.....eiden. Um es mal milde auszudrücken.
Was dann aber das Tierreich anbetraf, das schienen sie gut im Griff zu haben. Bei einem Thema aber kommen mir immer mehr Zweifel, ob die uns nicht doch einfach einen grossen Bären aufgebunden haben. Bei den Schnaken war das. Die Biologie-Nonne erklärte unserer Klasse, dass die grossen langen und schmalen, gut sichtbaren Mücken (analog Foto) alles Männchen seien, die nicht stechen würden. Wir sollten diese also nicht totschlagen, wenn wir die im Zimmer haben - die täten uns nichts. Die Weibchen seien nur nadelspitzengross (für mich sind die nur hörbar und nie sichtbar). Sie würden stechen, da sie das Blut auch für die Brut und für sich als Nahrung bräuchten. Soweit so gut.
Nun habe ich schon mehrfach "Männchen" zusammen gesehen, zum letzten Mal erst gestern Nacht, wo ich unsere Wiese nach der rostroten Wegschnecke absuchte -mit der Taschenlampe bewaffnet. Überall im Gras turnten im Schein meiner Taschenlampe ebensolche langen, gut sichtbaren Schnaken herum in einer Art, die mich grad wieder an die Geschichte mit den männlichen Schnaken erinnerte und mich entsprechend irritierte, sah doch das Gebalge nach ziemlich viel Leidenschaft aus! Oder nach Eroberung.
Sind die beiden auf dem Foto wirklich Männchen oder sind sie doch ein Paar aus je einem Weibchen und einem Männchen? Diese beiden traf ich an einer Kirchwand an einem Junimorgen an und am Nachmittag, als ich von der Wanderung zurückkam - (nach 6 Stunden) waren die immer noch zusammen. Und auch die vielen Paare gestern Abend, kurz vor 22.00h, waren um 23.00h noch immer zugange, man hörte es auch, da ihre Flügel (so meine ich) Surrgeräusche machten
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Ich freue mich auf eine echte "Aufklärung" in Sachen Schnaken-Anatomie.
Liebe Grüsse
Bea