Wolkenlos der Himmel (obwohl auf dem Bildschirm bewölkt zu lesen ist) und es lockt schon mal in insektenträchtigen Gebieten nach denen Ausschau zu halten. Gestern, dort angelangt, fällt mir ein Baumrest auf, und zwar dort, wo in den vorigen Jahren am Fuße dieses abgestorbenen Baumes jede Menge Rote Waldsameisen auf ihrem Hügel umherwuselten.
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Addi ist Ameisenexpertin, daran dachte ich, vielleicht erinnert sie sich an das Aussehen des Hügels, wie ich ihn schon mal zeigte. Jetzt ist es mehr als lädiert.
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Doch unten am Reststamm war Unbekanntes, noch nie gesehenes, zu sehen.
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Ameisen, besonders auffallend zwei Pulks, unbeweglich, einige oberhalb bewegten sich etwas.
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Meine diesbezüglche nachträgliche Überlegung: "Von Bienen hast du mal gehört, dass die sich bei solchen Wetterlagen so in der Sonne aufhalten und Wärme 'tanken', sich von der Sopnne aufheizen lassen. Zurückgekehrt in ihren 'Bau' kühlen sie wieder ab, die Anzahl der Tiere bewirkt dabei einen Anstieg der 'Innenraum' Temperatur".
Als ich mich am Stammrest abstützte, wegen Graben, Dornen u.a., löste sich von der Rückseite des Stammrestes ein Rindenstück ab und sichtbar wurde erneut von mir noch nie gesehenes:
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eine derartige Anzahl von Kokons dicht bei dicht platziert.
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Dann der Pirschgang. Nichts Kreuchendes oder Fleuchendes ließ sich blicken. Irgendwo moderte ein weiterer Baumstamm herum. Darin
Carabus problematicus, Blauvioletter Waldlaufkäfer,
auch in meinem Bestimmungsbuch zu finden, 30 mm
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beim Finden nicht als Käfer erkannt, dann jedoch: sehr flugfreudig, 3,8 mm
d
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Rüsselkäfer, ja. Aber dann. Bei 'Kerbtier' zu lesen: Spezialliteratur um den Namen zu finden.
Ich schrieb schon mal, dass ich das nicht mehr zu wissen brauche.
Soviel für heute und Grüße, Hermann