Naja, es sind eigentlich nur Trocknungsrisse in der Hutoberfläche.
Egal, ich finde sie trotzdem dekorativ. ![]()
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Register a new accountNaja, es sind eigentlich nur Trocknungsrisse in der Hutoberfläche.
Egal, ich finde sie trotzdem dekorativ. ![]()
Oh, hier haben wir einen Bestimmungskonflikt.
Welcher wirds nun sein? Klaas Reißmann Hier noch mal das Foto:
Mit wem bin ich denn wo im Konflikt der Bestimmung? Ich kann hier keinen Hinweis finden.
LG
Klaas
Mit wem bin ich denn wo im Konflikt der Bestimmung? Ich kann hier keinen Hinweis finden.
Siehe #335, die Antwort von Sabine.
Mit Buckel am Scutellum => Cryptocephalus aureolus.
Ein weiterer Ordner hat sich in den letzten Tagen gefüllt, hier der Inhalt:
Wer mag wohl den Stiel dieser Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) angebohrt haben? Eine Galle war nicht erkennbar, sonst hätte ich es der Distelbohrfliege (Urophora cardui) zugeschrieben.![]()
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Den Verursacher dieser Gebilde konnte ich bestimmen:
Eine der Blasenläuse (Pemphigidae), Ulmenblasenlaus (Tetraneura ulmi).
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Mal wieder bei den Aronstäben (Arum) vorbeigeschaut.
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Nicht alles gelingt!
Ich hatte die beiden Kokons der Großen Gabelschwänze (Cerura vinula) über den Winter an einer Pappel befestigt und sie regelmäßig kontrolliert.
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Bis Ende März war alles in Ordnung, Anfang April wollte ich sie dann zum Schlupf ins Haus holen. Das war ein hohes Risiko, zu hoch.
Zwei Tage (!) bevor ich sie holen wollte, fand ich sie geöffnet und leergefressen (Specht, Kleiber o.a.).Einen Kokon habe ich noch etwas aufgeschnitten, man sieht die Reste der Puppenhülle.
Dumm gelaufen, selber schuld. Das wird mir eine Lehre sein.
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Einige Käferfunde:
Zipfelkäfer Clanoptilus elegans
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Schwarzhörniger- oder Schwarzfühleriger Totengräber (Nicrophorus vespilloides), die "Nicrophorus-Milben-Airline". ![]()
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Wenn ich ihn richtig bestimmt habe:
Plattnasen-Holzrüssler (Gasterocercus depressirostris), sehr interessant auch seine Totstellhaltung.
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Und wer schaut hier in die Kamera?
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Nadelholz-Säbelschrecke (Barbitistes constrictus)
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Ein Wanzenfund, es sollte der Landräuber/die Rotbraune Sichelwanze (Nabis rugosus) sein.
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Noch einige weitere Geflügelte:
In einer Unterführung entdeckt, ein Wellenlinien-Rindenspanner (Alcis repandata), fast 50mm.
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Mit ausgebreiteten Flügeln scheint man die Zackensaum-Heidelbeerspanner (Cepphis advenaria) wohl nie zu finden.
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Traubenkirschen-Gespinstmotte (Yponomeuta evonymella)
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Hier dachte ich schon, zwei Arten vor mir zu haben, aber der Knick im gelben Band (2a+b) ist auch auf einigen anderen Bildern von der Gelbband-Langhornmotte (Nemophora degeerella) zu sehen.
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Weißstirn-Weißspanner (Cabera pusaria)
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Noch mal von vorn.
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Wohin verschwinden eigentlich die Tagfalter in der Nacht?
Das Schachbrett (Melanargia galathea) z.B. hier in eine Esche.
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Eine ca.6mm kleine Langhornmotte an Färberkamille (Cota tinctoria).
Ich denke, mit Adela violella habe ich sie richtig benannt.
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Passend am Johanniskraut sitzt dieser Johanniskrautwickler (Lathronympha strigana).
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Hausbesuch vom Hopfen-Blütenspanner (Eupithecia assimilata).
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Weitere vom UV-Taschenlampenlicht angelockte Hausbesucher:
Grauer Zwergspanner (Idaea seriata)
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Graue Felsflur-Staubeule (Hoplodrina respersa)
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Fels-Mooszünsler (Catoptria falsella)
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Noch mal ein besonders schön gefärbter Schlehenspanner (Angerona prunaria).
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Leider schon etwas verblichen und beschädigt:
Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria)
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Sehr gefreut habe ich mich über das Erscheinen dieses Grünen Eichenwaldspanners/Pustelspanners (Comibaena bajularia). ![]()
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Diesen Fund machte ich am Wegesrand unter einer Laterne.
Blausieb oder auch Kastanienbohrer (Zeuzera pyrina)
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Das Tier fing beim Fotografieren an zu Schwirren, Vorbereitung für den baldigen Abflug. Den konnte ich dann auch gleich kurz darauf beobachten.
Ich wollte immer schon mal sehen, wie so ein doch recht unförmiger Falter fliegt. Das tat er dann und dies überraschend gut.
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Nun ist der Juni auch schon fast wieder vorbei, schön war er und erlebnisreich.
Siehe #335, die Antwort von Sabine.
Sabine Flechtmann Woher hast Du das Merkmal des "Buckels"?
Liebe Grüße
Klaas
Blausieb oder auch Kastanienbohrer (Zeuzera pyrina)
Zauberhaftes Wesen !
Wenn ich ihn richtig bestimmt habe:
Plattnasen-Holzrüssler (Gasterocercus depressirostris)
Davon gehe ich aus, von gestern auf heute hatte ich den auch am Licht. Zirpt (striduliert) ganz rührend, wenn man ihn ergreift.
Whow... das Blausieb hat es mir angetan.... herrliche Falterfunde!
Deine Nicrophorus-Milben-Airline ist klasse! ![]()
Schade wegen der Kokons der Großen Gabelschwänze...
Die Totstellhaltung des Rüsslers...
- der weiß, wie es geht!
Aronstab mit Ameise = das passt doch!
Das rechte Foto der Rotbraunen Sichelwanze finde ich von der Perspektive her klasse.
Das Blausieb mit geöffneten Flügelchen... ![]()
Lieber Uwe, ich muss es heute sehr kurz machen. Gaaanz grooooße Klaaaasssse!
Faulbaum-Gespinstmotte (Yponomeuta plumbella)
Die Beschriftung müsste geändert werden in Pfaffenhütchen-Gespinstmotte Yponomeuta evonymella.
Sabine Flechtmann Woher hast Du das Merkmal des "Buckels"?
Für jede Art habe ich eine Textdatei mit Bestimmungsinformationen aus diversen Quellen. Das mit dem "Buckel" steht im Abschnitt "FHL", aber ich habe dort nochmal nachgelesen, das Merkmal kann ich dort so gar nicht finden. Und den Buckel haben die Cryptocephalus alle.
Mit dem Buckel meine ich das aufgewölbte Scutellum:
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Davon gehe ich aus, von gestern auf heute hatte ich den auch am Licht. Zirpt (striduliert) ganz rührend, wenn man ihn ergreift.
Passt schon. Früher wurde die Art als seltenes Urwald-Relikt betrachtet. Das hat man inzwischen revidiert. Selten war er früher, hatte aber wohl eher was mit Temperaturen zu tun, denn inzwischen ist der in NRW angekommen (vor einigen Jahren) und man kann in nicht mehr als selten bezeichnen. ![]()
Liebe Grüße
Klaas
Das hatte ich vermutet. Ist als Merkmal, woher auch immer es stammt, unbrauchbar. Wie Du schon richtig erkannt hast, zeigen dieses Merkmal beide, also sericeus ebenso wie aureolus. Am ehesten kriegt man sericeus und aureolus über den Habitus abgegrenzt. Fotografen haben sehr häufig eine Gesamtaufnahme der Käfer, aber vergleichsweise selten Aufnahmen von der Seite (um den Verlauf des Seitenrandes des HS zu dokumentieren) oder Aufnahmen in einer Ausleuchtung, dass man die leichten Dellen an der Basis des Halsschildes sehen kann.
Meiner Meinung nach ist das hier gezeigte Tier relativ länglich, nicht gedrungen, im Gesamthabitus aber auch in den Flügeldecken, so dass demnach nur sericeus in Frage käme. Letzte Sicherheit fehlt, aber den würde ich präferieren.
Liebe Grüße
Klaas
Zirpt (striduliert) ganz rührend, wenn man ihn ergreift.
Ja, das hat mein Käfer auch gemacht. Ich war ganz überrascht, was das auf einmal für ein Gequitsche ist. ![]()
Die Totstellhaltung des Rüsslers...
Und die hat er sehr lange beibehalten! Ich dachte wirklich, er wäre plötzlich verstorben.
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Die Beschriftung müsste geändert werden in Pfaffenhütchen-Gespinstmotte Yponomeuta evonymella.
Liene Sabine,
danke für deinen Hinweis, meine Datei war richtig beschriftet, im Text habe ich dann den Fehler eingetippt. ![]()
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Allerdings hast du dich auch beim korrigierten deutschen Namen vertan, die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte Yponomeuta evonymella gibt es nicht. ![]()
Aber die Traubenkirschen-Gespinstmotte (Yponomeuta evonymella)-mein Falter oben im Beitrag,
die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Yponomeuta cagnagella) und
die Faulbaum-Gespinstmotte (Yponomeuta plumbella).
Alles gut! ![]()
Lieber Uwe, es gibt Tage, an denen sollte man nichts schreiben. War etwas stressig heute.
Und die hat er sehr lange beibehalten! Ich dachte wirklich, er wäre plötzlich verstorben.
Zum Glück war dem nicht so...!
Ein toller Schauspieler!
Die derzeitigen Temperaturen haben mich in die etwas höheren Regionen des Erzgebirges getrieben. Außerdem gibt es dort auch viel zu entdecken.
Dort oben ist noch alles frisch und grün, zumindest auf der Nordseite des Fichtelberges.
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Überall plätschern kleine Rinnsale und bieten Erfrischung.
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Der kleine Grenzbach zu Tschechien ist fast völlig zugewachsen.
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Die vierbeinigen Landschaftspfleger finden reichlich Nahrung.
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Blick von der höchsten Erhebung des Erzgebirges, dem Keilberg auf tschechischer Seite, zum Fichtelberg.
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Dort oben häufig zu finden, der Alpen-Milchlattich (Cicerbita alpina).
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Auf den steilen Bergwiesen wächst reichlich Bärwurz (Meum athamanticum).
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Und an einigen (leider wenigen) Stellen auch noch Echte Arnika (Arnica montana).
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Schmalblättrige Weidenröschen (Epilobium angustifolium)
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Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis)
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Auch einige wenige Orchideen habe ich entdeckt, hier das Gefleckte Knabenkraut (Dactylorhiza maculata).
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Diese Orchidee konnte ich nicht bestimmen. Sie hatte sehr schmale, ungefleckte Blätter.
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Im grellsten Mittagslicht auf schwankenden, dünnen Grashalmen konnte ich diesen Schwarzspanner (Odezia atrata) fotografieren.
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Nach dieser Falterart habe ich nun mindestens schon drei Wochen gesucht und nun endlich gefunden.
Tagfalterart 2025 Nummer 42: Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola).
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Erst zeigt sich keiner und dann gleich mehrere dieser kleinen Schmetterlingsart.
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Tagfalterart Nummer 43: Großer Schillerfalter (Apatura iris), zwar sehr weit oben, aber gut erkennbar.
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Und noch Nummer 44: Großer Perlmuttfalter (Speyeria aglaja)
Dieses Tier habe ich beobachtet, wie es längere Zeit über dem Boden an einer bestimmten Stelle flatterte und sich dann setzte.
Erst nach den Fotos sah ich, dass der Perlmuttfalter an kleinen tierischen Ausscheidungen interessiert war. Das kenne ich zwar von anderen Arten, nicht aber von dieser.
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Eher schon so beim Blütenbesuch.
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Das erste Landkärtchen (Araschnia levana) der Sommergeneration zeigte sich.
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Rothalsbock (Stictoleptura rubra), ![]()
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Dort oben habe ich so viele Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia) wie noch nie in meinem Leben gesehen.
Bevorzugt saugten sie an den Arnikablüten.
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Ein überdachter Wegweiser bot den Wespen die Möglichkeit zum Bau ihres Nestes. Habe mal kurz angeklopft, war niemand zu Hause.
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Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
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Großer Kohlweißling (Pieris brassicae)
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Ein Falterfund am Straßenrand, die Art kannte ich schon. Ein Weibchen fand ich allerdings noch nie:
Rotrandbär (Diacrisia sannio), fürs Foto kurz umgesetzt. Der Falter erholte sich im Schatten schnell und flog bald davon.
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Es wurde wieder spät, auf dem Heimweg noch ein Blick in eine Wiese und diesen Vogelwicken-Bläuling (Polyommatus amandus) geblitzt.
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Mein UV-Taschenlämpchen hat auch wieder einige Nachtfalter ans Küchenfester gelockt, hier nur stellvertretend dieser Aschgraue Rindenspanner (Hypomecis punctinalis) ...
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... und eine Bart-Spannereule (Pechipogo strigilata).
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Soweit zu meinen neuesten Funden, kommt gut durch die Hitzewelle.
Ein überdachter Wegweiser bot den Wespen die Möglichkeit zum Bau ihres Nestes. Habe mal kurz angeklopft, war niemand zu Hause.
Wie schade! Das sollte das Nest der Sächsischen Wespe (Dolichovespula saxonica) sein. Es ist schon weit gediehen, aber die Königin scheint verstorben zu sein...
Für ein Vorjahresnest sieht es mir zu frisch aus... Lagen auch keine toten Individuen auf dem Boden?
Was bei Dir an Faltern herumschwirrt ist schon irre! ![]()
Lagen auch keine toten Individuen auf dem Boden
Leider nicht erkennbar, unter dem Wegweiser war sehr hohes Gras.
Was bei Dir an Faltern herumschwirrt ist schon irre!
Ja, ich bin damit auch sehr zufrieden. ![]()
Heute gibt es hier nur eine Falterart zu sehen.
Vor einiger Zeit hatte ich die Raupe eines Schwalbenschwanzes (Papilio machaon) in Pflege genommen. Ich hatte festgestellt, dass sie am Fundort Giersch (Aegopodium podagraria) gefressen hatte. Also habe ich sie auch damit gefüttert. Ihr Appetit war groß und sie entwickelte sich gut.
Aber was war das?
Etwas erschrocken war ich über diese relativ große Menge ausgeschiedener Flüssigkeit. War die Raupe erkrankt?
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Sie fraß auch nichts mehr und lief unruhig umher. Die Zeit zur Verpuppung nahte.
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Deshalb habe ich ihr einige senkrechte Hölzer angeboten, sie nahm gleich das erste, welches sie fand.
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Hier hat sie sich schon mit ihrem Gürtel gesichert und zusätzlich noch unten am Ende.
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So hing sie zwei Tage, dann hat sie sich verpuppt, der Gürtel gut erkennbar.
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Sie ist sehr gut getarnt.
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Unten lag die abgestreifte Raupenhaut.
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Gestern war es dann soweit, den Schlupf habe ich leider verpasst.
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Natürlich habe ich den Falter von allen Seiten fotografiert. Wann bietet sich schon mal die Chance, ein schlupfffrisches Tier vor die Kamera zu bekommen.
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Einfach nur wunderschön! ![]()
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Das war auch eine sehr gute Gelegenheit, sich einige Flügeldetails näher anzuschauen.
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Kunstwerke der Natur! ![]()
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Der Falter ruhte noch einige Stunden, dann wurde er mobil. Die Zeit für den Abschied war gekommen.
Die Sonne schien und der Abflug erfolgte recht schnell. Noch eine ganze Weile konnte ich ihn davon fliegen sehen ...
Ein sehr schönes Erlebnis!![]()
Einfach nur schön
Dirk
Mega !
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