Auf Flügeln durch das Jahr 2024

  • Die Raupe zu finden hat gedauert... zuerst habe ich das angefressene Blatt gesehen. :40:

    Und das Blausieb ist soo schön - vielleicht sehe ich ja auch mal wieder eins. Bis jetzt nur zwei Mal in 2022.

    Liebe Grüße
    Susanne

    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

    Tierartenliste 2024 gesamt: 595, neu: 67, Vögel: 116, Nachtfalter: 108, Disteltiere: 54

  • Das Blausieb finde ich immer sooo hübsch!

    Danke für die Erklärung zum Sattelfleck.

    Die Raupen vom Schwalbenschwanz haben keinen Sattelfleck.

    Bei Wiki und weiteren Seiten schreiben sie aber davon... :91:

    Die Raupe ist inzwischen 45 mm lang und richtig dick und fett geworden. Sie hat sich zur Fressmaschine entwickelt.

    Und ich dachte immer, Blattgemüse macht nicht dick! :81:

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Liebe(r) Adelheid und Ziegelstein,
    vom Schwalbenschwanz wusste ich nicht, dass Jungraupen den Sattelfleck haben. Bei den wenigen Sichtungen einer Schwalbenschwanzraupe waren die immer schon weiter. Hatte ich nicht gewusst. Wieder was gelernt.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Liebe Adelheid,

    Wenn Du in den Minen nachschaust, ist das nachteilig für den Bewohner oder macht dem das nichts aus?

    Ich schulde dir noch eine Antwort. Oft lassen sich die Minenbewohner einfach fallen, dann wird sie ein Vogel finden. Andernfalls könnte man versuchen, die Mine so gut es geht wieder zu schließen.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Da sind ja schon wieder soviele Seiten dazugekommen seit ich das letztemal hier reingeschaut habe ^^
    Und wieder jede Menge hübscher Falter!
    Das Blausieb und der Pappelschwärmer sind der Hammer!!!
    Aber am allerbesten finde ich deine Berichte und Fotos vom Großen Gabelschwanz! Diese Raupe sieht einfach megatoll aus und es ist schön, dass du sie bis jetzt immer wieder gefunden hast :97::ups:

  • Allerbesten Dank, liebe wannabee, für deine begeistern Zeilen.

    Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,
    auch am 11.07.2024 konnte die Raupe vom
    Großen Gabelschwanz - Cerura vinula
    nach Suche gefunden werden. Konnte man bei den jüngeren Raupen die Länge von der Schwanzgabel bis zum Kopf messen, ist nun der Körper abgeknickt. Wo und wie soll man jetzt die Größe messen? Die beiden Maße sind 5 cm + 15 mm.

    12.07.2024 Suchen, suchen, suchen...

    Und: ist euch aufgefallen, dass Anfang Juli der Rücken noch dunkel war, sich am 03.07. nach orange verfärbte und nun fast vollständig nach Grün umgefärbt ist. Nur am Dreieck des Sattelflecks befindet sich nun ein Lila.

    Kirschblütenmotte - Argyresthia pruniella

    Bunter Obstbaumwickler - Eudemis profundana
    Ein ziemlich übel miserables Foto, aber das ging nicht besser, aber die Art ist gerade noch erkennbar. Der ist mir erst ein einziges Mal zuvor begegnet, auf den Tag genau 2010.

    Am 11.07. sind mir so viele Tagfalterarten begegnet wie hier schon lange nicht mehr. Alles Allerweltsarten, aber dennoch erfreulich, wenn auch nicht in großen Anzahlen.

    Karstweißling - Pieris mannii #female
    Ein Exemplar.

    Großer Kohlweißling - Pieris brassicae #female
    Tagfalterart Nr. 11 für dieses Jahr.

    Faulbaum-Bläuling - Celastrina argiolus
    Ein Exemplar
     

    C-Falter - Polygonia c-album

    Admiral - Vanessa atalanta
    hier 3 Exemplare von 5.

    Graubinden-Labkrautspanner - Epirrhoe alternata
    Ein Gast im Badezimmer.
     

    Graurandiger Zwergspanner - Idaea fuscovenosa
    Ruhestellungsspannweite 21 mm.

    Trapezeule - Cosmia trapezina
    deren Raupe auch "Mordraupe" genannt wird, weil sie auch Raupen anderer Artern frisst.

    Kamel-Zahnspinner - Ptilodon capucina
    Kopf - Apex 25 mm

    Großer Schneckenspinner - Apoda limacodes
    Kopf - Apex 15 mm

     

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • So viel Falter bekomme ich hier nicht zu Gesicht. Obwohl wir hier auch Garagen haben...
    Was denkst Du, wann sich die Raupe verpuppt? Heute oder morgen noch oder dauert es wohl länger?

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Die beiden Maße sind 5 cm + 15 mm.

    Liebe Sabine,

    das ist schon ein ordentlicher Brocken geworden! Und egal wie sie sich umfärbt, sie ist immer super getarnt.

    und dann baut sie sich am Stammfuß oder sonstwo am Stamm einen Kokon aus Holzgenagsel. Der fertige Kokon wird dann am Baumstamm angeheftet und soll überaus gut getarnt sein.

    Habe mir gerade im Lepiforum solche Kokons angeschaut. Die zu finden, scheint mir wirklich fast unmöglich.

    Gestern dachte ich schon, es wären deine verschwundenen Gabelschwanzraupen zu mir ins Erzgebirge abgewandert. ^^
    Aber ist doch eine andere Art, die ich gestern an einer jungen Espe/ Zitterpappel (Populus tremula) fand.
    Sie sind jetzt bei mir zu Besuch. ;)

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Und ich dachte schon, der Gabelschwanz wäre die Art und es gibt nur den einen... Anscheinend ist es aber "nur" die Gattungsbezeichnung... :91:
    Aber auch hübsche Kerlchen. Der Rechte scheint etwas jünger zu sein, oder es sieht nur so aus, weil er sich gerade streckt.

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Liebe Adelheid, lieber Uwe,

    Aber ist doch eine andere Art, die ich gestern an einer jungen Espe/ Zitterpappel (Populus tremula) fand.
    Sie sind jetzt bei mir zu Besuch.

    Dann wünsche ich dir eine erfolgreiche Zucht.

    So viel Falter bekomme ich hier nicht zu Gesicht. Obwohl wir hier auch Garagen haben...

    Es braucht mit konventionellen Leuchten beleuchtete Garagen.

    Anscheinend ist es aber "nur" die Gattungsbezeichnung...

    Ich schrieb ja auch immer "Großer Gabelschwanz". Es sind sogar zwei Gattungen, bei denen der deutsche Name "Gabelschwanz" beinhaltet:
    Tribus Dicranurini - LepiWiki

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,
    meine heutige kleine Runde hat nur wenig erbracht, es sind jetzt im laufenden Jahr 134 Arten.

    Heller Sichelflügler - Drepana falcataria

    Gelbleib-Flechtenbärchen - Eilema complana
    Sitzlänge 20 mm, bei den Flechtenbärchen unterscheidet man zwischen Flachflügeltyp und Rollflügeltyp. Das Gelbleib-Flechtenbärchen gehört zum Typ Rollflügel, die Flügel werden um den Körper herumgerollt.

    Und wieder ein Besuch bei der Raupe vom
    Großen Gabelschwanz - Cerura vinula
    Hier mal eine Aufnahme mit dem jungen Pappelbäumchen am Durchgang zum Supermarkt.

    Die letzten Tage hatte sich die Raupe auf den beiden markierten Zweigen aufgehalten und jeweils über eine Länge von gut 20 cm kahlgefressen. Auf dem nächsten Foto eigentlich recht markant zu sehen, links von den kahlen Stellen ist das Blattwerk noch original und dicht:

    Unter diesen beiden Zweigen liegt alles voller Kotkrümel:

    Über Nacht hat die Raupe erneut den Zweig gewechselt. Und weil sie so schön ist, konnte ich zwei Fotos doch nicht widerstehen:

    Was denkst Du, wann sich die Raupe verpuppt? Heute oder morgen noch oder dauert es wohl länger?

    Das muss sicher noch länger dauern. Die Raupe ist ja zum Schluß lila, und sie muss noch am Baumstamm ausreichend Genagsel herstellen, um daraus ihren Verpuppungskokon zu bauen. Wenn ich mir die Fotos im LepiWiki ansehe
    Cerura vinula - LepiWiki
    dann frisst dort noch eine lila Raupe an Blättern, auf einem anderen Fotos baut sich eine lila Raupe einen Kokon. Also muss sie wohl erst verfärben, bevor sie sich an den Kokonbau macht. Und noch ist "meine" Raupe grün. Ich habe keine Ahnung, wie lange es noch dauert.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Wird es nicht. Die Raupe ist ausgewachsen. Sie wird in den nächsten Tagen verschwinden, wenn sie es nicht schon ist. Die Verfärbung ist eine sehr kurzfristige Sache. Die Raupe wird vom Zweig wegkriechen und vermutlich Richtung Stamm krabbeln oder sogar den Baum wechseln. Du musst sehr viel Glück haben, sie lila verfärbt zu sehen. Es sei denn, Du nimmst sie mit nach Hause und wartest die nächsten paar Tage ab.

    Die Nummer mit dem Kot ist übrigens durchaus die Suche der Wahl. So habe ich als Kind Sphinx ligustri gesucht. Ich bin alle nicht geschnittenen Ligusterhecken abgegangen und habe auf den Boden geschaut. Da, wo die großen Kotpillen liegen, habe ich diese auf Weichheit geprüft. Und waren sie weich, habe ich direkt oberhalb davon die Ästen abgesucht. Es gelingt nicht immer, aber häufig die große Raupe zu finden. :) ;)

    Liebe Grüße

    Klaas

  • Lieber Klaas,
    die Sache mit den Kotballen bei Sphinx ligustri war mir bekannt, deshalb hatte ich danach gesucht - und gefunden. Dass die Raupe ausgewachsen ist, könnte ich aus eigener Erfahrung gar nicht sagen, du hast da viel mehr Erfahrung. Die Raupe habe ich tatsächlich seit Sonntag nicht mehr gesehen, sprich Samstag zuletzt gesichtet. Den Baum zu wechseln, da hätte sie gar keine Auswahl, sie muss eigentlich am selben Baum bleiben. Wobei Baum schon hochgegriffen ist, das ist noch ein ganz junges Bäumchen.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Normal. Junge Bäume sind weniger wehrhaft, als ältere, kräftige Bäume. Deshalb ist die Raupensuche bei Faltern, die sich an Bäumen entwickeln, vielversprechend, wenn der Baum nicht so alt ist, sondern maximal 10 bis 20 Jahre auf dem Buckel hat. Wenn ich Cerura vinula finde, dann sind das meist Bäumchen, die mir grade mal ans Knie reichen.

    Was den Baumwechsel betrifft, so dürfte der verpuppungsreifen Raupe egal sein, was für ein Baum es ist, Hauptsache er liefert ein gutes Versteckt für die Anlage des Kokons. Und da kann der Baum durchaus auch gewechselt werden..., muss aber nicht. ;)

    Liebe Grüße

    Klaas

  • Die Raupe habe ich tatsächlich seit Sonntag nicht mehr gesehen, sprich Samstag zuletzt gesichtet.

    Aber vielleicht hast Du das Wahnsinnsglück und bist im nächsten Jahr genau zur rechten Zeit am rechten Ort und der Falter trocknet seine Flügelchen genau dann, wenn Du dort wieder vorbei kommst...!

    Viele Grüße

    Addi

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