• Liebe Ingrid,

    Da stockt mir das Herz! Hunderte!!! Die sind doch sowas von lecker. Ich kenne hier leider keine Stellen (mehr), es gab vor 15 Jahren mal welche am Straßenrand einer Hauptstraße in unserem Ort, aber von so einem Standort will man die nicht essen.

    Da würde ich die Gelbe Lohblüte Fuligo septica favorisieren.

    Und nun zu deinen Faltern:
    1. Falter mit Tarnmuster = Graubinden-Labkrautspanner Epirrhoe alternata
    2. Großer Kohlweißling => Grünader-Weißling Pieris napi #male
    3. Großes Ochsenauge und
    4. Grünader-Weißling Kopula stimmen.
    5. Falter auf Brombeere = Rostfarbiger Dickkopffalter Ochlodes sylvanus.

    Liebe Sabine, ich mag keine Pilze essen und lasse sie deshalb lieber im Wald stehen. Man sagt, das heuer ein gutes Pfifferlingsjahr wäre.

    Vielen Dank auch für die Bestimmung der Schmetterlinge und des Schleimpilzes. Die gelbe Lohblüte muss ich mir unbedingt merken, denn so etwas Gelbes sehe ich öfter mal bei den Wanderungen.

    :98.

    Vielen Dank auch an Uwe58, den Pilzkenner. Nie werde ich mir auch nur annähernd so viel Wissen beibringen können, um hier mithalten zu können. :21:

    Liebe Grüße vom Herbstblatt aus dem Pfälzerwald

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt

  • Das untere Rodalbtal im Juli - Teil 2.

    Etwa auf der Hälfte meines Weges durch das Tal sah ich am Bach ein zertrampeltes Ufer. Wahrscheinlich ist es eine Wasserstelle vom Wild. Oder es suhlen sich hier Wildschweine? Spuren vom Wühlen habe ich vor allem im Wald gesehen.



    Ab jetzt führt der Weg nicht nur durch Wald, sondern eher am Waldrand entlang und man sieht auch die Wiesen und den Bach, die Rodalb.


    Auf dem Weg entdecke ich ein Massaker. Was ist hier passiert? Hat vielleicht ein Radfahrer die Schnecke angefahren und die Mistkäfer räumen auf? Dem einen Käfer habe ich wieder auf die Beine geholfen. Dann beobachtete ich noch weitere Mistkäfer, die auf dem Rücken lagen. Allen konnte ich leider nicht helfen.


    Gelbfuß-Wespendickkopffliege (Conops quadrifasciatus) an Blüten der Kratzbeeren. Von ihr konnte ich leider nur eine einzige Aufnahme machen, aber in der Vergrößerung daheim erkannte ich die gelben Beine und fand sie auch tatsächlich als Abbildung in einem Naturführer.


    Ich kenne nun auch den Unterschied zwischen Brombeeren und Kratzbeeren. Kratzbeeren (Rubius caesisus) sind Verwandte der Brombeeren, blühen aber weiß und haben eine dreizählig gefiederte Blattform. Sie erreichen nur eine Höhe bis 40 cm. (Quelle: mein Naturführer).



    Am Ufer der Rodalb macht sich ein Eindringling breit, der eingewandert ist und droht, die heimischen Brennnesseln zu unterdrücken. Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) ist sehr invasiv. In den letzten Jahren mit Dürresommern wurde es reduziert, aber seit es wieder mehr regnet, breitet es sich auch wieder aus.




    Am Wegesrand steht Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium), der fast so groß wie ich ist. Hier kann ich Insekten beobachten, ohne mich bücken zu müssen.


    Ein Blatt ist mit Fraßgängen durchzogen. Hier im Forum habe ich gelernt, dass sie als Minen bezeichnet werden. Die Minierer waren ebenfalls zu sehen.



    Hübsche gelbe Blüten auf den Freiflächen am Waldrand und am Rand der Wiese lenken meinen Blick auf sich. Es ist Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense).



    Ende von Teil 2.

    Liebe Grüße vom Herbstblatt aus dem Pfälzerwald

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt

  • Ein Blatt ist mit Fraßgängen durchzogen. Hier im Forum habe ich gelernt, dass sie als Minen bezeichnet werden. Die Minierer waren ebenfalls zu sehen.

    Ich bin gespannt, wer sich hier zu schaffen gemacht hat!

    Viele Grüße

    Addi

    _______________________________________________________________________________________________________________________

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Das untere Rodalbtal - Teil 3:

    Dieses ist der letzte Teil meiner Juli-Exkursion ins Rodalbtal. Das letzte Drittel meiner Tour war der schönste Teil, denn dort befindet sich ein Biotop, das von Naturfreunden des Nachbardorfes gepflegt wird. Dafür muss ich vom Wanderweg auf einen schmalen Pfad abbiegen und eine Wiese voller Blumen durchqueren.


    Zur Orientierung steht an der Wegekreuzung ein Hinweisschild, damit sich auch wirklich niemand verirrt. Wenn die Längenangaben stimmen, dann habe ich 4,7 Kilometer Strecke zurück gelegt.


    An den Blüten auf der Wiese ist mächtig was los. Ich kam einfach nicht weiter, weil es so viele tolle Fotoobjekte gab.











    Als ich die Brücke über den Bach überquerte, sah ich eine Prachtlibelle auf einem Blatt still sitzen. Das war mein schönestes Fotomotiv an diesem Tag.




    Das Wasser des Biotops ist vollkommen mit Wasserpflanzen bedeckt. Die Wildenten, die hier leben, haben sich zurück gezogen, aber ich höre sie quaken.



    Die Naturfreunde sind sehr aktiv. Auf die Blumenwiese freue ich mich jetzt schon.



    Der Kletten-Kranz lag auf der Bank und ich konnte nicht widerstehen und setzte ihn mir auf den Kopf. Danach musste ich die stacheligen Samen aus den Haaren klauben.




    Von hier aus waren es noch etwa 300 Meter bis zum Parkplatz Wappenschmiede. Dort wurde ich von Herrn Pfälzer mit dem Auto abgeholt.




    Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Monat, wenn ich wieder hierher kommen werde. Nun bin ich gespannt, welche Bilder Lilli S., die Initiatorin dieses Threads, vom Monat Juli zeigen wird.

    Liebe Grüße vom Herbstblatt aus dem Pfälzerwald

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt

  • Liebe Ingrid,
    diese vielen Insekten auf den weißen Blütendolden sind einfach nur schön anzusehen.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • sah ich eine Prachtlibelle auf einem Blatt still sitzen.

    Diese wunderschönen Libellen zu beobachten, ist immer ein Erlebnis. Besonders die Männchen schillern besonders intensiv.
    Es ist oft gar nicht so einfach, sie zu fotografieren. Deine Freude über die gelungenen Aufnahmen kann ich gut nachvollziehen.
    Ich meine aber, dass es eher eine männliche Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) ist, keine Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens), wie du in der Bilddatei stehen hast. Die Libelle mit den bräunlichen Flügeln zwei Bilder weiter oben könnte ein Prachtlibellen-Weibchen sein.
    Hier kannst du sie dir nochmal anschauen, dort ist auch ein Foto von der Gebänderten Prachtlibelle (Calopteryx splendens) zum Vergleich:

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Diese wunderschönen Libellen zu beobachten, ist immer ein Erlebnis. Besonders die Männchen schillern besonders intensiv.
    Es ist oft gar nicht so einfach, sie zu fotografieren. Deine Freude über die gelungenen Aufnahmen kann ich gut nachvollziehen.
    Ich meine aber, dass es eher eine männliche Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) ist, keine Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens), wie du in der Bilddatei stehen hast. Die Libelle mit den bräunlichen Flügeln zwei Bilder weiter oben könnte ein Prachtlibellen-Weibchen sein.
    Hier kannst du sie dir nochmal anschauen, dort ist auch ein Foto von der Gebänderten Prachtlibelle (Calopteryx splendens) zum Vergleich:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Blaufl%C3%BCgel-Prachtlibelle

    Wieder habe ich etwas dazu gelernt. Vielen Dank, lieber Moosfreund. :21:

    Liebe Grüße vom Herbstblatt aus dem Pfälzerwald

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt

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