Leuchtender Weichporling (Pycnoporellus fulgens)

  • Lieber Uwe,

    was für ein schöner Fund! Der deutsche Name "Leuchtender" beschreibt das sehr schön, dieser Pilz leuchtet einem im Wald schon von weitem an. Und so sehr häufig ist er auch nicht.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Und so sehr häufig ist er auch nicht.

    Hallo Sabine

    Interessant ist noch, im Süden wächst er gerne auf Weißtanne. Die gibt es hier nicht. Aber wir haben vermorschte Buchen, die mag er auch.

    In deiner Gegend sind wirklich keine Fundmeldungen. Die Wälder sind bestimmt zu gut aufgeräumt. Das ist wie beim Putzen am Auto. Übertreibt man das, ist der Lack ab! ;) :)

    Grüße von der Insel Rügen

    Edited 2 times, last by Uwe 58 (September 26, 2023 at 11:43 AM).

  • Mensch, das gibt es doch nicht,

    und ich wollte noch schreiben, dass man als Pilzanfänger den Leuchtenden Weichporling mit dem Schwefelporling verwechseln kann.

    Uwe, da hast du völlig recht, unsere Wälder sind zu aufgeräumt. Den Leuchtenden kenne ich nur aus dem Solling.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Hallo

    Jetzt muss ich dich enttäuschen. Du hast den Schwefelporling gefunden. Aber schön sieht er trotzdem aus. Ganz jung ist er sogar essbar und schmackhaft!

    Ja, dass "essbar" ist der Punkt, der mir beim Schwefelporling am besten gefällt. Er hat für mich zwei eindeutige Vorzüge, weshalb ich ihn persönlich niemals essen würde. Da mache ich mir ja alles kaputt. :79:

    Liebe Grüße

    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • Hallo Klaas

    Sind da Käfer drin oder wie? :cool:

    Direkt und indirekt. Tatsächlich gehen ungewöhnlich viele Arten an den Schwefelporling, auch bessere Arten. Und, man korrigiere mich, wenn ich falsch liege, Schwefelporling erzeugt im Holz eine Rotfäule, was wiederum Voraussetzung für bestimmte Käferarten ist, die eben nicht an weißfaules oder schwarzfaules Holz gehen. :)

    Liebe Grüße

    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

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