Prädatoren - reloaded 2022

  • Auch hier kann man sich fragen, ob es sich wirklich um einen Prädator handelt - die Ameisen fangen angeblich kleine Insekten, gehen aber auch an "Aas". Also vielleicht war die Raupe schon tot, oder sie hat sie einer Grabwespe entwendet. Aber wenn ich schon mal den Namen der Ameise rausbekommen habe...

    Cataglyphis velox mit Raupe (Noctuidae?)

    15.5., Antequera

    Liebe Grüße
    Susanne


    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

  • die Ameisen fangen angeblich kleine Insekten, gehen aber auch an "Aas".

    Ich hoffe, ich darf kurz ein paar Fotos dazwischenschieben. Die Aufnahmen sind vom 5. Juni 2021. Hier schleppen Ameisen einen Käfer ab. Ob sie ihn getötet haben oder, so wie er aussieht, schon tot gewesen war, weiß ich nicht. Die meiste Zeit hatte sich nur eine einzelne Ameise um ihn gekümmert. Ab und an kamen noch welche dazu. Es ist die Rote Waldameise.




    Sie schoben und zogen ihn über eine beachtliche Strecke, über "Stock und Stein" sozusagen.




    Viele Grüße

    Addi

    _______________________________________________________________________________________________________________________


    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."


    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Hier ist es eindeutig ein Prädator, dafür bleibt er leider unbestimmt. Die Biene hat weiße Haare, könnte also vielleicht auch Lasioglossum sein.

    Raubfliege mit Biene

    1.6.22, Pinienwald Antequera

    Liebe Grüße
    Susanne


    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

  • Hallo,


    wie die Radialzelle des Vorderflügels erkennen lässt, ist es eine Honigbiene.


    Viele Grüße


    Ziegelstein

    "Ah, connections, Son. That's the fateful key that Harriet missed, the key to understanding the natural world."

    Father Worm in "There's a Hair in My Dirt! - A Worm's Story" by Gary Larson.

  • Zwei Australier: die Larve des Marienkäfers Novius cardinalis an der Australischen Wollschildlaus Icerya purchasi

    17.9.22, Antequera

    Liebe Grüße
    Susanne


    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

  • Gestern habe ich es vergessen, da gibt es heute zwei:


    (schon wieder) eine Raubfliege, diesmal mit Wespe (Vespula cf. germanica)

    1. Oktober 22, Pinienwald, Antequera


    Mantis religiosa hat ihr Opfer schon sehr zermatscht

    8.10. Antequera

    Liebe Grüße
    Susanne


    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

  • Hier gibt es nun den erwachsenen Marienkäfer Novius cardinalis, der sich über eine Schildlaus Icerya purchasi hermacht.

    11.8.22 Antequera

    Liebe Grüße
    Susanne


    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

  • Liebe Susanne,

    du hast erstaunlich viele Raubfliegen mit Beute erwischt. Am seltensten dürfte die Beobachtung der Argiope lobata sein, die sieht einfach immer toll aus, und dann noch mit dieser große Zikade, die ja auch nur selten gefunden wird. Ein großartiges Foto!

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Auch eher ein Prädator mit Fragezeichen: Spilostethus pandurus hat Caenocoris nerii aus einem Spinnennetz "gerettet", um sie dann selber auszusaugen.

    22.12.22 Antequera


    du hast erstaunlich viele Raubfliegen mit Beute erwischt. Am seltensten dürfte die Beobachtung der Argiope lobata sein

    Liebe Sabine, leider bleiben meine Raubfliegen alle unbestimmt. Ich kann zwar erkennen, dass sie unterschiedlich aussehen, aber das war's dann auch schon. :undec:

    Von den drei Argiope-Arten, die es hier gibt, sehe ich lobata eigentlich am häufigsten.

    Liebe Grüße
    Susanne


    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

  • Liebe Susanne,

    leider bleiben meine Raubfliegen alle unbestimmt.

    Wir müssen leider respektieren, dass wir als überwiegende Laien eben nicht in der Lage sind, alle unsere Funde selbst zu bestimmen und dass auch guten Kennern bei iNat Grenzen der Bestimmung am Foto gesetzt sind. Deshalb sollten wir nicht hadern, sondern uns darüber freuen, wenn wir etwas selbst hinbekommen oder uns einfach an den Beobachtungen erfreuen.

    Dein letzter Fund ist wieder klasse.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • .... aus einem Spinnennetz "gerettet", um sie dann selber auszusaugen.

    Mundraub! Eindrucksvolles Foto!

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Liebe Susanne,

    danke für deine prädatorischen Ergänzungen. Eine Bachstelze mit Beute ist auch selten. Es ist ja als solches schon ein Glücksfall, wenn man eine Bachstelze überhaupt aufs Bild bekommt, so flink und unstet wie die sind. Dann bin ich mal gespannt, was Stefan noch auf Lager hat.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Wenn man sich die Serie erst anschaut, wenn schon alle tollen Bilder eingestellt sind, macht das Betrachten fast doppelt so viel Spaß. Ich finde das dufte Susanne, daß du Sabines Serie fortgesetzt hast. Ihr habt beide schöne und interessante Momente festgehalten. Wann sieht man schon einmal eine Eiderente mit einer Muschel oder eine Bachstelze mit einer Raupe? Vielen Dank euch beiden.


    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Au ja, liebe Susanne,


    die Bachstelze ist ein würdiges Ende deiner tollen Reihe. Dann werde ich mal versuchen, in eure Fußstapfen zu treten. Den Anfang macht eine Kürbisspinne (Araniella sp.) mit Beute, vermutlich eine Trauermücke (Sciaridae) oder Ähnliches.

    08.03.2022 in Molfsee

    Beste Grüße,
    Stefan


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    Lifelist:
    Vögel:
    - Deutschland: 273, Prachttaucher

    - Welt (2023): 285 (65), Prachttaucher (Sturmmöwe)

    - (Garten): 116, Grauschnäpper

    Wirbellose: 1.372, Neriene montana

  • Wir bleiben bei den 8-Beinern:

    Diese Springspinne lebt bei meinen Eltern im Garten (im Rheinland). Es ist ein Kanarenspringer Macaroeris nidicolens, der sich in der Region nach seiner Einführung scheinbar halten kann.

    Am 16.4.2022 verspeiste er eine frisch erbeutete Staublaus Psocodea


    Beste Grüße,
    Stefan


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    Wirbellose: 1.372, Neriene montana

  • Lieber Stefan,

    hups, Kanarenspringer... noch nie gehört. lt. Spinnenwiki seit 1995 in Deutschland nachgewiesen, diese Springspinne mag es warm.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

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