Alto Tajo - Zentralspanien - östlich von Madrid - Teil 5 Viehzeug für Susanne

  • Liebe Forumsleut!

    Jetzt habe ich so viele Bestimmungsanfragen gesendet, damit ich (trotz anstehender Arbeit, die ich vor mir herschiebe) dazu komme, Euch die Highlights meines Spanienurlaubs (endlich war das mal wieder möglich!) zu präsentieren. Viele Fotos stammen dabei von meinem Mann, ich will mich ja nicht mit fremden (Geier)Federn schmücken... ;)


    Diesmal beginne ich mit dem Schönsten des Urlaubs, mit den Geiern, die so unglaublich beeindruckend durch die Lüfte schweben und gleiten. Es gab wohl keinen Tag, an dem wir sie nicht beobachten konnten. Es waren alles Gänsegeier, auf die Sichtung von Schmutz-, Mönch- oder Bartgeiern müssen wir wohl noch etwas warten...














  • Der zweit-tollste Vogelfund war das Rothuhn, das wir erst einmal in der spanischen Extremadura gesehen haben. Was denkt sich die Natur nur dabei, so ein buntes Huhn zu kreieren.. :arm:




    Wir sahen es am letzten Tag unserer Reise, als wir nur noch mal schnell eine kurze Runde drehen wollten.

    Kurz zuvor hatte uns eine Damwilddame überrascht...

  • Batia

    Changed the title of the thread from “Alto Tajo - Zentralspanien - östlich von Madrid - Tiel 1 Geier” to “Alto Tajo - Zentralspanien - östlich von Madrid - Teil 2 Rothuhn und Damwild”.
  • Liebe Batia,

    deine Fotos sind der Hammer! Auf dem ersten Bild mit den Gänsegeiern sehe ich mindestens 11 Tiere, das ist der Wahnsinn. Vom Rothuhn habe ich noch nie gehört, jedenfalls nicht bewust, was für ein schönes, buntes Geflügel. Ich bin mal gespannt, was euch noch alles begegnet ist. Die Landschaft mit den Krüppelkiefern sieht sehr karg aus.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Liebe Batia,

    Gänsegeier sind immer wieder schön und so viele sitzend habe ich auch noch nicht gesehen. Aber um was ich dich wirklich beneide, sind die Fotos vom Rothuhn! Gesehen habe ich sie auch schon öfter, aber sie mich immer früher, so dass sie mit viel Gekreisch und Flügelschlagen auf und davon sind.

    Liebe Grüße
    Susanne


    "Ach, die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt!" (Wilhelm Busch)

  • Ja, Susanne, das mit dem Gekreische und Flügelschlagen kennen wir aus der Extremadura auch. Damit verraten sich die kleinen Dummerchen ja meistens, damit man sie ja nicht übersieht. Diesmal waren wir mit dem Auto rangefahren, da liefen sie auf der Straße rum (genau wie vorher das Damwild). Komisch, man müsste doch meinen, dass sie da noch viel eher weglaufen müssten. Aber vielleicht reagieren sie ja gar nicht so sehr auf die Geräusche sondern eher auf die Erschütterungen durchs Auftreten? Wobei ein Auto ja vermutlich auch Erschütterungen erzeugen wird. :75:

  • Zwei besondere Vögel haben wir hier aber doch noch. Gleich in unserer ersten Unterkunft sahen wir aus umserem Fenster einen dunklen spitzshcnabligen Vogel auf der gegenüberliegenden Antenne, der so schön sang, dass wir birdnet befragten, der uns aber jedesmal wieder andere Angaben machte. U.A. auch die Blaumerle - das wäre natürlich toll gewesen.


    Aber beim Gesang sah man dann die typisch abstehenden Halsfedern des Stares, der ja auch immer gerne seine Mitvögel imitiert...



    Lustig, dass die Halskrause beim Singen entsteht.


    Bei einem Ausflug kamen wir an einen Flusslauf, dessen Weg recht langweilig war, so dass wir schon nach Alternativen Ausschau hielten. Da hörten wir einen unbekannten Vogelruf und erwischten dann auch noch den Fichtenkreuzschnabel, den wir auch erst ein oder zweimal gesehen haben.



  • Batia

    Changed the title of the thread from “Alto Tajo - Zentralspanien - östlich von Madrid - Teil 2 Rothuhn und Damwild” to “Alto Tajo - Zentralspanien - östlich von Madrid - Teil 3 Einfarbstar und Fichtenkreuzschnabel”.
  • Wir waren erst in Priego, dann nach einem kurzen Aufenthalt im touristisch arg frequentierten Cuenca in Molina de Aragon. Von PR. und Mol. aus haben wir in verschiedene Richtungen Ausflüge unternommen. Die allermeiste Zeit waren wir in Kastilien-La Mancha, aber ein paarmal auch in Aragon.

  • Batia

    Changed the title of the thread from “Alto Tajo - Zentralspanien - östlich von Madrid - Teil 3 Einfarbstar und Fichtenkreuzschnabel” to “Alto Tajo - Zentralspanien - östlich von Madrid - Teil 4 Landschaft Priego bei Cuenca”.
  • Ihr lieben Forumsleut, ich hab Euch vernachlässigt...


    Jetzt endlich komme ich mal dazu, Euch die Landschaft bei Priego (etwas nördlich von Cuenca) zu zeigen.


    Kaum aus Madrid raus, auf dem Weg nach Priego waren wir schon hin und weg von der schönen Landschaft.


    Aber die Felsformationen topten das natürlich noch immens - und das war alles nicht weit weg von Priego.










  • Hinter einer Mineralwasserfabrik konnten wir hoch in die Berge wandern.



    Bestimmt für Geologen spannend war ein anderes Gebiet. Hoffentlich darf ich die abfotografierte Bildtafel hier zeigen. Wir wanderten also auf dem Boden ehemaliger Höhlen.





    Ganz in der Nähe war eine wunderbare Lagune, die wir umwandern konnten. Was für klares Wasser in einer sonst so ausgetrockneten Gegend.




  • Ein kleiner Abstecher nach Cuenca, einer Stadt, die ähnlich wie Ronda an den Felsen klebt,




    was sie allerdings zu einem Touristenmagnet macht, was uns nicht so gut gefiel, so dass wir nach einer Übernachtung schnell wieder das Weite suchten, was wir wortwörtlich in Molina de Aragon fanden.





    Mineralienfreund, Norbert, für Dich...







    Ich kann gar nicht sagen, was uns mehr beeindruckt hat, die Felsen oder die aragonesische Weite...

  • Liebe Batia,

    du zeigst hier ganz beeindruckende Landschaften mit tollen Farben. Da muss es zu etwas früherer Jahreszeit förmlich summen und brummen. Der Abschnitt mit den Felsen gefällt mir auch sehr gut, besonders das Foto "Felsen 3", wo die Verwerfung der Schichten so deutlich zu sehen ist. Ihr habt dort bestimmt eine sehr entspannte und erlebnisreiche Zeit gehabt.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

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