Farbwiedergabe beim Fotografieren - oft anders als erwartet...

  • ... gibt es für den ein oder anderen von uns immer wieder Probleme mit der Farbwiedergabe.

    Dies kann verschiedene Gründe haben, wie z. B. der schon angesprochene Weißabgleich der Kamera oder eine Überbelichtung der Kamera.

    Ich fände es gut, wenn der ein oder andere von uns, der mit bestimmten Einstellungen gute Erfahrungen gemacht hat, diese hier mitteilt, so dass versucht werden kann, eigene Probleme zu lösen.


    Ich habe z. B. immer Schwierigkeiten, wenn ich etwas (Rein)Weißes fotografieren möchte. Also z. B. eine sehr weiße Blüte oder ein ziemlich hellweißer Pilz. Entweder blendet es oder die Strukturen sind so gut wie nicht zu erkennen. Ich habe dann meist abgeblendet, aber so richtig toll sind meine Ergebnisse auch nicht geworden.

    Wie Uwe schon sagt, (direktes) Sonnenlicht ist sehr kontraproduktiv... Manchmal bleibt einem aber nichts anderes übrig.


    Viele Grüße

    Addi

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."


    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Man sollte auch daran denken, die richtige Wiedergabe der Farben auf dem Monitor ( oder im Ausdruck) auch von der Kalibrieruing des Monitors/Druckers abhängt. Wobei richtig hier im Auge des Betrachters liegt. Dann muss man auch bedenken, das die Kameras meist mit 14 Bit Farbtiefe aufnehmen, das Jpeg dann aber nur 8 Bit hat ( je Kanal) da werden oft die Lichter abgeschnitten. Aufnahmen im RAW Format führen bei schwierigen Lichtverhältnissen meist zu besseren Ergebnissen. Alternativ bei statischen Motiven wären Belichtungsreihenn oder HDR Bilder.


    Unser Auge kann, denke ich mit schwierigen Lichtverhältnissen besser umgehen, mewrkt man ja oft am Abnd wenn man denkt ist ja noch hell, aber beim Fotografieren mit den Einstellungen vom Nachmittag dann feststellt, das die Belichtungszeit nich mehr 1/1000 sondern nur noch 1/30 ist - spätestens beim aussortieren der unscharfen Bilder :( . Gerade die elektonischen Sucher bieten bei wenig Licht immer noch gute Bilder und täuschen über die Lichtverhältnisse - so zumindest mein Eindruck.


    Ich korrigiere recht oft die Belichtung nach oben oder unten nach, obwohl ich meist eine Spotmessung oder zumindest eine mittenbetonte Messung habe. ( bei hellem Motiv etwas abblenden, bei Dunklem Motiv etwas aufblenden z.B. Vogel am Himmel).


    Insgesamt ist Farbkorrektur ein komplexes Thema, das Buch auf das da oft verwiesen wird ist Dan Margulis, Photoshop Farbkorrektur. ( Ich muss gestehen, ich habs zu stehen aber nicht wirklich durchgearbeitet ;) Ich korrigiere ggf die Farben später am Rechner in die 'richtige' Richtung manuell. Schließlich soll die schöne Abendsonne auf den Bildern erhalten bleiben. :)


    Bei dieversen Fotodienstleistern kann man dann noch entscheiden ob die Bilder optimiert werden sollen, falls man seine Bilder selbst schon richtig korrigiert hat, sollte man das nicht aktivieren.

  • Hallo Addi und danke erstmal für das Eröffnen dieses interessanten Threads! :thumbup:

    ... gibt es für den ein oder anderen von uns immer wieder Probleme mit der Farbwiedergabe.

    Dies kann verschiedene Gründe haben, wie z. B. der schon angesprochene Weißabgleich der Kamera

    Ganz wichtig! Ich stelle mal ein Beispiel vor. Motiv: Einige junge, frisch geputzte Steinpilze.

    Das folgende Foto entstand unter künstlicher Beleuchtung in der Küche.



    Das rechts zu sehende weiße Blatt dient zum Weißabgleich. Ich mache den mit PhotoScape, einem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm.

    Nun, das sieht doch gleich ganz anders aus!



    Und schließlich das fertige Bild (jetzt ohne das Papierblatt).


    Ich habe z. B. immer Schwierigkeiten, wenn ich etwas (Rein)Weißes fotografieren möchte. Also z. B. eine sehr weiße Blüte oder ein ziemlich hellweißer Pilz. Entweder blendet es oder die Strukturen sind so gut wie nicht zu erkennen. Ich habe dann meist abgeblendet

    Ich fotografiere ja meist im Makrobereich. Bei der Olympus TG-6 blende ich bei weißen Objekten maximal ab, also bis -2,0. Die Ringleuchte ist natürlich stets an. So kann man schön die Struktur erkennen. Der Hintergrund wird dabei allerdings +/- schwarz, was bei kleinen Motiven oft nicht unerwünscht ist.

    Zwei Beispiele.

    1. Gemeines Stummelfüßchen (Hutgröße ca. 5 mm)



    2. Ästchen-Zwergschwindling, ebenfalls im 5 mm Bereich.


    Wie Uwe schon sagt, (direktes) Sonnenlicht ist sehr kontraproduktiv... Manchmal bleibt einem aber nichts anderes übrig.

    Ein Regenschirm zum Abschatten kleinerer Motive ist fast immer auf meinen Touren dabei. ;)

    Ich bin gespannt auf weitere Erfahrungsberichte.

    LG, Nobi

  • wie Jens schon richtig geschrieben hat, Fotografieren im RAW-Format (wenn möglich) löst viele der von Addi beschriebenen Probleme.


    Es gibt die Möglichkeit, viele Kameras auf RAW und jpg Format einzustellen. Bei Bildern mit hohen Kontrasten oder problematischen Lichtverhältnissen (meistens bei Makros oder Landschaftsaufnahmen) bietet das RAW-Format eine großen Vorteil bei der Bildbearbeitung. Die ist beim Fotografieren mit einer Systemkamera unbedingt erforderlich, sonst nutzt man das Potential dieser Systeme nicht aus.

    Vorteile RAW zu JPG ist schnell erklärt:


    RAW-Formate bieten einen deutlich besseren Dynamikumfang und präzisere Helligkeitsstufen. Das bedeutet, dass die Übergänge zwischen weiss und schwarz feiner abgestuft sind.


    • RAW mit 12Bit = 2 hoch 12 = 4.096 Helligkeitsstufen pro Kanal mit 14Bit = 2 hoch 14 = 16.384 Helligkeitsstufen pro Kanal
    • JPEG mit 8Bit = 2 hoch 8 = 256 Helligkeitsstufen pro Kanal

    Das führt bei RAW-Bilder zu einer deutlich besseren Durchzeichnung der hellen und dunkeln Bildteile. Man erhält besonders bei sehr schwierigen Lichtverhältnissen (grosse Kontraste, schlechtes Licht, Dunkelheit) mit dem Bearbeiten des „digitalen Negativs“ deutlich bessere Endergebnisse.

    Zudem sind die RAW-Bilder unkomprimiert und der Weissabgleich kann nachträglich verändert werden.


    aus diesem Thread von mir:

    Fototipps (nicht nur) für Systemkameranutzer (DSLR / DSLM)


    ist die Ausbeute an Bildern groß gibt es aber ein neues Problem. RAW-Bild Bearbeitung (Entwicklung) erfordert eine Menge Zeit und es wird ein guter Workflow benötigt um effektiv zu arbeiten. Empfehlenswert ist es Jpg & RAW gleichzeitig abzuspeichern, dann kann bei Problembildern auf das RAW-Bild zurüggegriffen werden.


    Viele Grüße


    Dirk

  • Hallo Dirk

    Das ist sicherlich alles richtig, aber löst nicht das Problem mit dem Orangeseitling und den Orangeroten Becherlingen. Das Rot bei den Kelchbecherlingen ist super echt, ebenso Fliegenpilze, Täublinge und ........

    Hallo Uwe,


    das Farbproblem ist nicht einfach zu lösen. Geht eigentlich nur durch aufwändige Nachbearbeitung.

    Es liegt an der Sensortechnik der Digitalkameras. Der Sensor kann nämlich nur Helligkeitsinformationen verarbeiten (Monochrome). Erst durch vorgeschaltete Farbfilter (meist ein sg. Bayer-Pattern) werden aus monochromen Informationen Farbinformationen. (das menschliche Auge funktioniert ähnlich)

    Das Bayer-Pattern (RGB) enthält (meist) 1 Rot- 2 Grün- 1 Blau-Filter (50% Grün, 25 % Rot, 25 % Blau). Auch das menschliche Auge ist im Grünen besonders empfindlich. Die Kameraelektronik versucht ein möglichst neutrales Farbbild zu berechnen. Bei einigen Rottönen gelingt das nicht so gut - Ergenbis s.o.


    Wer mehr über die Funktion von Kamerasensoren wiessen möchte:


    Bayer-Sensor


    Foveon-Sensor


    Dirk

  • Hallo Uwe,

    Hallo Dirk

    Das ist sicherlich alles richtig, aber löst nicht das Problem mit dem Orangeseitling und den Orangeroten Becherlingen. Das Rot bei den Kelchbecherlingen ist super echt, ebenso Fliegenpilze, Täublinge und ........

    Kann man besagtes Bild irgendwo sehen, das man weiss worüber ihr redet?

  • Tolle Antworten, Anstöße und Informationen habt Ihr geschrieben! :thumbup:

    Unser Auge kann, denke ich mit schwierigen Lichtverhältnissen besser umgehen,

    Das hatte ich irgendwie verdrängt... Kein Wunder, dass man sich hinterher über die Qualität der Bilder ärgert!

    das Buch auf das da oft verwiesen wird ist Dan Margulis, Photoshop Farbkorrektur.

    Ich habe gerade nach diesem Buch geschaut. Mit knapp 600 Seiten ist es ein ganz schöner Klopper! Die Bewertungen fallen unterschiedlich aus, aber ich finde es trotz allem reizvoll. Ich habe es mir gerade gebraucht bestellt und da ich noch einen Gutschein hatte, ist es fast umsonst... :) Ich gehe den Dingen ja gerne auf den Grund und das Buch verspricht doch einiges.


    Die Veränderungen mit dem richtigen Weißabgleich sind schon eklatant. Wenn ich das richtig verstehe, nobi , machst Du den Weißabgleich erst hinterher?

    Viele Kameras haben ja Einstellungen für Wetterbedingungen, Blitz, Kunstlicht usw., denen ich aber nicht so ganz traue bzw. aus der Erfahrung heraus, nehme ich auch schon einmal "sonnig", wenngleich es bewölkt ist.

    Mittels dem weißen Blatt oder auch gekauften bzw. selbstgebastelten Grau- oder Weißkarten kann man seinen Weißabgleich auch selber machen und speichern.

    Die Ringleuchte ist natürlich stets an.

    Eine solche habe ich leider nicht. Der eingebaute Blitz versaut meistens die Fotos wegen Reflexion, der Aufsteckblitz macht es da schon besser, da man ihn großzügiger verstellen kann und auch die Blitzintensität verändern kann.

    Mit meiner Olympus (M1 Mark II) blende ich auch auch oft sehr weit ab. Ich bin froh zu hören, dass nicht nur ich es bin, die das macht. Zwischen -1 und -1.7, ist es je nach Motiv keine Seltenheit.

    Ein Regenschirm zum Abschatten kleinerer Motive ist fast immer auf meinen Touren dabei.

    Das ist eine gute Idee! Ich habe nur einen Gelben. Die Farbe sollte aber keine Rolle spielen, oder reflektiert der doch irgendwie mit rein?


    Danke Dirk_GL für die Links, die ich mir nachher ansehen werde! Stimmt, das RAW-Format... Ich bin manchmal zu bequem es einzustellen. Die Bilder werden dann auf dem Computer immer im Ordner als Bild 1.RAW (oder wie die Endung je nach Kamerahersteller heißt), Bild 1.jpg usw. einsortiert. Oftmals wäre das Format nur für bestimmte Fotos notwendig oder besser, außer ich ziehe gleich mit der Intention für farblich schwierige Bilder los. Es ist dann ziemlich nervig, sich die Fotos anzuschauen. Irfan View, mein bevorzugter Bildbetrachter hat leider nicht das .ORF-Format von Olympus. Ich habe gerade gesehen, dass sie RAW Image Data als Plugin haben. Ich werde versuchen, ob es damit funktioniert. Sonst muss ich immer zwischen zwei Bildprogrammen hin und herschalten und beim Löschen ist es auch viel Arbeit, wenn man viele RAW-Dateien hat und man sie alle einzeln markieren muss...

    Natürlich bliebe noch die Möglichkeit, bei Motiven, wo man Zeit hat, die Kamera kurzfristig umzustellen in z. B. RAW und .jpg oder nur RAW.

    Alternativ bei statischen Motiven wären Belichtungsreihenn oder HDR Bilder.

    Stimmt, das sollte ich auch ausprobieren...


    Viele Grüße

    Addi

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."


    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Hallo Addi,

    Ich habe gerade nach diesem Buch geschaut. Mit knapp 600 Seiten ist es ein ganz schöner Klopper!

    Ist es auch, und nicht unbedingt Photoshop spezifisch, wie der Titel sugeriert. Ich habe es irgendwann aus der Hand gelegt, weil es mir zu sehr ins Detail ging.

    Das ist eine gute Idee! Ich habe nur einen Gelben. Die Farbe sollte aber keine Rolle spielen, oder reflektiert der doch irgendwie mit rein?

    Das spielt eine große Rolle. Suche mal nach Faltreflektor, die gibt es inn allen größen und Formen ( Rund, Rechteck, Dreieck), bei Pilzen sollte ja was kleines reichen. Ich zitiere mal:


    "Dieser 5-in-1 Funktion Faltreflektor hat eine goldige, eine silbrige, eine schwarze, eine weisse und eine transparente Seite. Die goldige und silbrige Seite sind jeweils super zum Licht ins Gesicht eines Models/auf ein Produkt zu bringen. Die transparente Seite kann man an sonnigen Tagen oder mit Blitz nutzen, um einen "Softbox-Effekt" zu erzielen. Die schwarze und weisse Seite sind jeweils auch ideal für Portraits.

    Hohe Qualität Reflektor: Das Aufhellen, Abdunkeln und Diffusen funktioniert super. Man Könnte braucht etwas Übung damit es schnell klappt."

  • Irfan View, mein bevorzugter Bildbetrachter hat leider nicht das .ORF-Format von Olympus. Ich habe gerade gesehen, dass sie RAW Image Data als Plugin haben.

    das Plugin sollte das Olympusformat können. Wichtig, IrfanView zeigt nur das im RAW-Format eingelagerte jpg. Das wird auch von der Kamera selbst für die Bildvorschau genutzt.


    Dirk

  • Das man einzelne Farben ändern kann, ist mir bekannt. Aber so weit geht mein Bildbearbeitungsinteresse dann doch nicht.

    Es wurden hier zum Thema eigentlich schon die wichtigsten Dinge abgehandelt, deshalb von mir nur eine kleine Zugabe.


    Wahrscheinlich kann sich der Uwe von Rügen sogar die Bildbearbeitung sparen.Wenn man sein Kameramodell und vor allem seine bei den mißglückten Orange-Aufnahmen verwendeten Kameraeinstellungen kennen würde, könnte man das Prolem eventuell besser orten. ;)

    Falls die Kamera manuelle Einstellungen zuläßt, dann wäre das für mich der erste Schritt, in unterschiedlichen Einstellungen Testfotos von orangenen Gegenständen zu machen. Und so zu versuchen, das Gelb-Orange-Problem zu beseitigen oder zumindest zu minimieren.


    Die schönen bequemen Automatiken bitte einmal ausschalten!!!!!


    Gestern habe ich das selbst getestet, Automatik-Einstellungen können super Bilder, aber auch besonders bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie z.B. der Pilzfotografie im Wald (ohne Stativ und/oder zusätzlicher Lichtquelle) sehr schlechte Aufnahmen erzeugen.

    Hier ein Beispiel, es geht nur um die Veränderung des Orangetones, ansonsten sind das Papierkorbfotos:




    Man sollte sich an dieses Problem in Ruhe und kleinen Einstellungsschritten herantasten.

    Beispiel Becherling, für alle 3 Fotos :

    Objektiv 60mm / Belichtungszeit 1/60 Sek. / ISO 500 / Farbtemperatur 4300 Kelvin

    Geändert habe ich lediglich die Blendeneinstellung: Links F5 / Mitte F6,3 / Rechts F8

    Die Veränderung des Orangetones ist schon in diesen kleinen Stellbereichen erheblich. Automatiken greifen da oftmals viel härter zu, die Ergebnisse sind dann eben oftmals enttäuschend.



    Hier noch was zum Thema Farbtemperatur:

    Farbtemperatur – Wikipedia


    Sehr schön hier dargestellt:

    Farbtemperaturveränderungen

    Viele Grüße
    Uwe


    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Die Ratschläge sind ja für uns alle interessant, oder doch zumindest für einige.

    Man sollte sich an dieses Problem in Ruhe und kleinen Einstellungsschritten herantasten.

    Eine gute Idee. Am besten werde ich das mal bei viel (zu viel) Sonne probieren und bei grau in grau.


    Viele Grüße

    Addi

    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."


    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Aber der Uwe hat keine Kamera, nur eine winzige Knipse (NIKON s7000)

    Der Uwe von Rügen hat schon eine Kamera!

    Sie ist klein, leicht und preisgünstig- so wollte er sie haben. Und die PDF-Datei der Bedienungsanleitung hat immerhin 178 (!) Seiten, wo die erstaunlich vielen Funktionen und Programme erklärt sind:

    https://download.nikonimglib.com/archive2/G2Lbj007QrRi02ueKPb24CKzb731/S7000RM_(De)02.pdf


    Was es da nicht alles gibt! Sogar einen automatischen Tierporträtauslöser, den der Uwe bei der Pilzfotografie vielleicht nicht so ganz oft benötigt. :57:

    Nun habe ich mir das Kapitel "Aufnahme" durchgelesen und bemerkt, daß auffällig oft Automatik und Programme beschrieben sind.

    Das Wort "manuell" ist leider kaum vorhanden. ;( Ich fand keinen Hinweis zu manuellen Einstellmöglichkeiten von Blende und Belichtungszeit, der Hersteller meinte es wohl gut mit den Anwendern seines Produktes und wollte ihnen unnötige Arbeit ersparen.

    Nicht jeder mag sich mit fototechnischen Zeugs (auch nicht mit der nachträglichen Fotobearbeitung) herumplagen, sondern will nur auf den Auslöseknopf drücken und dann schöne Bilder haben. Uwe ist auch damit soweit zufrieden, wie er schrieb, wenn da nicht dieses Orange-Problem so sehr nerven würde! :angry:


    Ab PDF-Seite 64 ist etwas zu den Einstellungen von Helligkeit, Farbsättigung und Farbton geschrieben, nur fürchte ich, daß die dortigen Möglichkeiten auch nicht vollständig zur Lösung des Problems führen werden.

    Wenn das Orange zu Gelb wird, ist es meiner Meinung nach von den Programmen zu hell belichtet (siehe auch #17).

    Eventuell könnte die Einstellung der ISO-Werte (PDF-Seite 102) auf einen festen, möglichst niedrigen Wert helfen? :91:

    Einfach mal ausprobieren! (Falls nicht schon getan.)

    Dazu braucht es nur etwas Geduld, Ruhe, einen orangenen Pilz oder Gegenstand und zur Beruhigung des Gemütes meinetwegen auch ein hopfenhaltiges Getränk. ^^

    Am Ergebnis wäre ich sehr interessiert. ;)

    Viele Grüße
    Uwe


    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






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