Die Spinnenkernkeule (Torrubiella leiopus,Nebenfruchtform)

  • Hallo zusammen,

    heute kommt nun endlich der bereits angekündigte Beitrag.

    Was für ein merkwürdiger Name: Spinnenkernkeule-was soll das sein? Und dann auch noch im Thema Pilze? :)

    Wer sich zu den Kernkeulen allgemein informieren möchte,kann das hier tun:

    Kernkeule – Wikipedia

    Die von mir schon vor einige Jahren entdeckte Spinnenkernkeule befällt ausschließlich Spinnen,in meinem Fall auch nur eine (evtl.2) am Fundort vorkommende Art(en).

    Zumindest konnte ich sie bisher noch nie an anderen dort lebenden Spinnenarten feststellen.

    Der Fundort ist der sächsische Erzgebirgskreis,mehr Infos gibt es dazu nicht.Warum?

    Dieser Pilz wird extrem selten gefunden und dokumentiert und ich möchte nicht,daß dort Horten begieriger Sammler einfallen,von denen dann jeder "nur ein kleines Belegexemplar" mitnehmen möchte.

    Torrubiella ist der wissenschaftliche Name,von denen gibt es einige Arten.

    Da meine Funde noch nicht mikroskopisch untersucht und damit exakt bestimmt worden sind,füge ich im Namen cf. ein,Torrubiella cf. arachnophila.

    Alles also nur Verutungen meinerseits.

    Wenn man sich die Verbreitungskarte anschaut,sieht es dort,egal welche Torrubiella man aufruft,sehr übersichtlich aus.

    Suchergebnisse

    Folgend nun die Dokumentation der von mir beobachteten Entwicklung dieser Pilzart.

    Mein Versuch,diese an einem Exemplar zu zeigen,mißlang leider.Da ich aber aus den Jahren 2018 (Entdeckungsjahr) bis 2021 eine mehrere hundert Fotos umfassende Sammlung habe,konnte ich dort die entsprechenden Bilder aussuchen.

    Recht unscheinbar,in Durchmessern von ca.6-12mm,kann man diese an Korallen erinnernden an Spinnen finden,hier schon sporenreif entwickelt.


    Durchaus auch mehrere nebeneinander in unterschiedlichen Entwicklungsstadien.Es war vor zwei Jahren,da konnte ich am Fundort zeitweise bis zu 50 Exemplare feststellen.Es sind nicht jedes Jahr so viele,aber unter 20 waren es nie.


    Hier einige weitere Funde.




    Nun zu den Entwicklungsstufen.

    Es beginnt mit einem dünnen,weißen Belag auf der Spinne.Ich gehe davon aus,daß diese zu dem Zeitpunkt schon tot ist,zumindest bewegte sie sich nicht mehr.


    Dieser helle Flaum wird immer dichter und dicker.Besucher gibt es auch. :)





    Danach kommt es zu den folgenden Veränderungen.Ich als Laie kann dazu leider keine Erläuterungen machen,deshalb nur die Fotos.













    Nach einer bestimmten,von mir noch nicht ermittelten Zeit (scheint auch witterungs-u.temperaturabhängig zu sein),ist diese Entwicklung abgeschlossen.

    Die korallenartigen Ärmchen haben oft eine blassrosa Färbung,wenn man sie berührt,fliegen kleine Sporenwolken davon.

    Mit der Zeit verblassen die Kernkeulen und fallen dann mitsamt der Spinne irgendwann ab.


    Eine Spinne war vom Aussehen her den anderen sehr ähnlich,aber bedeutend größer.

    Es könnte eine Große Höhlenspinne (Meta menardi) gewesen sein,sicher bin ich mir aber nicht.


    Besonders interessant fand ich,daß bei diesem großen Exemplar der Pilz sogar aus den Beingelenken sproß.


    Ansonsten sollte es sich um die Kleine Höhlenspinne (Metellina merianae) handeln.


    Lebende und vom Pilz befallene Tiere nebeneinander konnte ich öfter beobachten.



    In dem einen Jahr,als ich besonders viele von den Spinnenkernkeulen fand,habe ich einige Belegexemplare gesichert.

    Melden oder nicht melden,das überlege ich seit dem.

    Ich habe mich bis jetzt nicht dazu überwinden können.


    Der "Staub" in dem Plasikröhrchen sind Sporen.


    Diese Woche habe ich noch mal nach ihnen geschaut und bei zehn Sichtungen aufgehört zu zählen.

    Ich bin gespannt,wie lange sich dieser ganz besondere Pilz dort noch halten wird,an Spinnennachschub mangelt es nicht!

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






    Edited once, last by Moosfreund (March 18, 2022 at 1:36 PM).

  • Wow, was für eine spannende Dokumention! Mit - wie nicht anders bei dir zu erwarten - großartigen Fotos! Wollen wir mal hoffen, dass die Spinnen wirklich schon vorher tot waren... obwohl es dann erstaunlich ist, dass der Pilz so spezifisch nur eine Gattung befällt.

    Liebe Grüße
    Susanne

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  • Lieber Uwe,

    fasziniert habe ich mir gerade deine Doku angeschaut.Ein klein bisschen Neid kommt bei solchen Funden schon bei mir auf.

    Und trotzdem kann ich dir nur gratulieren zu dieser Entdeckung. :98.

    War dir eigentlich sofort klar was du da gesehen hast?

    Grüße Wiltrud

  • Was für eine "geile" Doku! Da ich heute beim Augenarzt gewesen bin und der mir die Pupillen weit gestellt hat, werde ich mir den Bericht morgen durchlesen. Aber schon die Bilder alleine machen mich sehr neugierig!

    Viele Grüße

    Addi

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Hallo Uwe,

    das ist mal wieder ganz großes Kino. Von deiner Doku bin ich echt begeisterst. Zumal du eine Pilzart zeigst von der ich noch nie gehört habe. Da passt doch meine Signatur wieder zu 100%.

    Vielen Dank fürs zeigen. :thumbup::thumbup:

    Gruß

    Harry

  • Was für ein fantastischer Beitrag, Uwe! :thumbup:

    Die tentakelartigen Zweige (Synnemata) verweisen auf die Anamorphe (Nebenfruchtform) von Torrubiella arachnophila. Diese wird auch Gibellula pulchra genannt. Die Art sollte mikroskopiert werden, um ähnliche Spinnen parasitierende Torrubiella-Arten sicher ausschließen zu können. Nur selten wird wohl die Hauptfruchtform (Teleomorphe) gebildet. Möglicherweise kann man diese winzigen Perithecien am Fuße der Synnemata auf folgendem Bild sogar erkennen? Gemeint sind die unscheinbaren birnenförmigen ockerfarbenen "Knubbel".

    140016-c-spinnenkernkeule-19-jpg

    In der Zeitschrift "Mycologia Bavarica 17, 2016" wird die Anamorphe dieser Art ausführlich vorgestellt. U.a. mit einer schönen Zeichnung der Mikromerkmale des Konidenträgers. Leider konnte dort die Spinne nicht bestimmt werden, aber wenn ich die Beine vergleiche, könnte es durchaus ebenfalls eine Kleine Höhlenspinne sein.

    Melden oder nicht melden,das überlege ich seit dem.

    Auf jedem Fall melden, aber vorher sollte die Art mikroskopisch abgesichert werden!

    LG, Nobi

  • Lieber Uwe,

    du hast die Spinnenkernkeule schon einmal gezeigt, schon damals ich war extrem fasziniert. Die Dokumentation mit den aktuellen Funden setzt dem Ganze die Krone auf. Allein schon, dass es dir gelungen ist, die verschiedenen Stadien nicht nur zu finden, sondern sie auch noch so exzellent zu fotografieren - der Megahammer schlechthin.

    Dieser Pilz wird extrem selten gefunden und dokumentiert

    Das ist fast schon eine Untertreibung, denn die Summe der Datensätze ist an einer Hand abzuzählen.

    ich möchte nicht,daß dort Horten begieriger Sammler einfallen,von denen dann jeder "nur ein kleines Belegexemplar" mitnehmen möchte....Melden oder nicht melden,das überlege ich seit dem.

    Der Fundort ist vermutlich auch nicht so leicht zugänglich, die Höhlenkreuzspinne (Meta menardi) lebt vorwiegend in Höhlen. Dass selbst bei Kenntnis des Fundortes die Sammler in Horden kämen, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die Zahl der interessierten Personen dürfte sich in engen Grenzen halten.

    Im Nachbarforum für Pilze gibt es für Pilze an Wirbellosen eine eigene Rubrik:

    Insektoparasiten - Pilzforum.eu

    Und selbst dort gibt es offenbar nur einen echten Spezialisten, übrigens jemand, der auch hier einen Account hat. Die Anzahl der Beiträge in dieser Spezialrubrik ist auch überaus überschaubar.

    Deine Neugier, deine Hartnäckigkeit im Recherchieren und deine erstklassigen Dokumentationen haben so viel von tiefgehendem Interesse... Immerhin hast du Belege, das wäre eine Möglichkeit, den Fund einer belastbaren Artbestimmung abzusichern. Ich weiß, dass bei den Falterern bei sehr seltenen Arten genaue Funddaten nur vage angegeben werden. Die Orchideenleute machen das glaube ich auch so.

    Ein herzliches Dankeschön für deine Mühe, uns an diesen extrem spannenden Funden teilhaben zu lassen.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Nun konnte ich alles lesen, Uwe, und es war sehr spannend, wie Du alles bestens dokumentiert und aufbereitet hast!

    Und es ist prima, dass wir so Vorgänge in der Natur miterleben dürfen, auch wenn wir sie nicht in der heimischen Umgebung haben bzw. schlichtweg nicht wissen oder etwas richtig zu interpretieren... Danke!

    Warum hast Du gezögert, den Fund bisher zu melden? Denkst Du, dass dadurch Menschen angezogen werden, die dann "sammeln"...?

    Dieser Pilz hat für mich etwas von einer Koralle, wenn er "fertig" ist.

    Interessant fand ich auch, wie er sich verbreitet. Die Sporen fliegen durch die Luft und wenn sie auf dem geeigneten Wirt landen, dann entwickeln sie sich. Im großen W stand, dass der Wirt innerhalb weniger Tage tot ist. Von daher hoffe ich, dass die arme Spinne nicht mehr allzuviel von ihrem Schicksal mitbekommen hat...

    Du sagst, Du kannst keine zeitliche Eingrenzung vornehmen, da auch äußere Faktoren eine Rolle spielen. Aber kannst Du sagen, es dauert eine Woche, einen Monat, drei Monate, ein halbes Jahr? Nur so ganz grob?

    Dieser Besucher hier sieht aber auch nicht mehr gesund aus, oder?

    Viele Grüße

    Addi

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Zunächst einmal ein ganz herzliches Dankeschön von mir an alle,denen mein Beitrag gefallen hat. :98.

    So war die Mühe zumindest nicht vergeblich! :)

    obwohl es dann erstaunlich ist, dass der Pilz so spezifisch nur eine Gattung befällt.

    Das wundert mich auch sehr,denn es sind dort auch andere Arten vorhanden. :91:

    Es gibt eben nicht viel über diesen Pilz zu erfahren. Mich würde auch interessieren,auf welchen Weg der Pilz in die Spinne gelangt.

    Über die Sporen von außen wäre die einfachste und logischste Möglichkeit,eine andere evtl. über die Nahrungsaufnahme mit durch Sporen behaftete Beutetiere? Mehr Rätsel als Lösungen,wie so oft in der Natur!

    War dir eigentlich sofort klar was du da gesehen hast?

    Nein,überhaupt nicht.Ich hatte im November 2018 dieses merkwürdige "Ding" schon einmal hier im Forum gezeigt und da es wurde erkannt.

    Da passt doch meine Signatur wieder zu 100%.

    Danke,ja das stimmt wirklich! :)

    Möglicherweise kann man diese winzigen Perithecien am Fuße der Synnemata auf folgendem Bild sogar erkennen? Gemeint sind die unscheinbaren birnenförmigen ockerfarbenen "Knubbel".

    Ich weiß leider nicht genau,was du damit meinst.Kannst du bitte mal dort im Foto eine Markierung machen?

    Dann könnte ich in meiner Bildersammlung gezielt danach suchen,evtl.habe ich doch noch ein Foto,wo man das deutlicher erkennen kann.

    Ich konnte bei meiner Internetsuche auch folgendes Foto finden,was ist da (auch auf dem nächsten Bild des Fotografen) zu sehen?

    Torrubiella arachnophila
    50577 Microscopie: Jacqueline Labrecque Recherche et étude: Jacqueline Labrecque, Roland Labbé et Jonathan Mack Identification: Jacqueline Labrecque, Jonathan…
    www.flickr.com

    Auf jedem Fall melden, aber vorher sollte die Art mikroskopisch abgesichert werden!

    Das gehört dann aber,denke ich,in die Hände eines Spezialisten,oder?

    Und selbst dort gibt es offenbar nur einen echten Spezialisten, übrigens jemand, der auch hier einen Account hat.

    Liebe Sabine,

    vielen Dank für deine lobenden Worte,ich habe mich darüber sehr gefreut.

    Du meinst sicherlich Thorben,der befaßt sich wohl sehr intensiv mit solchen Dingen.

    Ich weiß, dass bei den Falterern bei sehr seltenen Arten genaue Funddaten nur vage angegeben werden. Die Orchideenleute machen das glaube ich auch so.

    Das wäre eine Möglichkeit,um meine Bedenken etwas zu minimieren.

    Ich denke weiter darüber nach.

    Warum hast Du gezögert, den Fund bisher zu melden? Denkst Du, dass dadurch Menschen angezogen werden, die dann "sammeln"...?

    Ja,unter anderem deshalb.

    Aber kannst Du sagen, es dauert eine Woche, einen Monat, drei Monate, ein halbes Jahr? Nur so ganz grob?

    Das kann ich wirklich nur sehr unsicher sagen,länger als einen Monat nicht.

    Ich muß endlich mal einige Exemplare,wenn der Pilz noch am Beginn seiner Entwicklung ist,markieren und regelmäßig kontrollieren.

    Dann könnte ich auch dazu eine präzisere Aussage machen.

    Auf alle Fälle spielen dabei,wie bei Pilzen üblich, Temperatur und Feuchtigkeit eine große Rolle.

    Beim dafür bereits ausgesuchten und beobachteten Pilz kam die Entwicklung durch den Winterbeginn leider zum Stehen.

    Dieser Besucher hier sieht aber auch nicht mehr gesund aus, oder?

    Der ist,was immer es ist,anscheinend sogar sehr gesund.

    Das Zeug,was dieses Tier mit sich herumschleppt,ist Tarnmaterial aus seiner Umgebung.

    So,wie es z.B. die Florfliegelarven auch machen.

    Siehe hier (ich hoffe richtig bestimmt zu haben):

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Hallo Uwe,

    Ich weiß leider nicht genau,was du damit meinst.Kannst du bitte mal dort im Foto eine Markierung machen?

    Genau ist es auf Deinem Bild nicht zu erkennen, aber evtl. sind es tatsächlich Perithecien, also die Teleomorphe des Pilzes.

    Ich habe einige davon markiert.

    Ich konnte bei meiner Internetsuche auch folgendes Foto finden,was ist da (auch auf dem nächsten Bild des Fotografen) zu sehen?

    Torrubiella arachnophila 50577 Microscopie: Jacqueline Labrecque Recherche et étude: Jacqueline Labrecque, Roland Labbé et Jonathan Mack Identification: Jacqueline Labrecque, Jonathan… http://www.flickr.com

    Nun, die ockerlichen birnenartigen "Gebilde" sind die Perithecien, also die Hauptfruchtform (Teleomorphe). In den werden die Asci mit den Sporen gebildet. Die wie bestäubt aussehenden Tentakel am Rande sind die Synnemata mit den Konidienträgern. Diese bilden also die Nebenfruchtform (Anamorphe).

    Das gehört dann aber,denke ich,in die Hände eines Spezialisten,oder?

    Wenn Du magst, kannst Du mir gern etwas "Material" zuschicken, am besten natürlich mit der Teleomorphe, falls vorhanden. Falls ich zu keinem Ergebnis komme, würde ich es an einen befreundeten Mykologen weitersenden.

    Übrigens habe ich einen Spezialisten für solche Art Pilze auf Deinen Beitrag aufmerksam gemacht. Vielleicht meldet er sich ja noch.

    LG, Nobi

  • Hallo Uwe,

    spannende Funde :):thumbup:

    Besonders schön finde ich es, dass dein Pilz Standorttreu ist, dann kann man sich jedes Jahr wieder neu an dem Pilz erfreuen.

    Falls du Interesse hast, dann bin ich bereit dir deinen Pilz zu Mikroskopieren.

    Wichtig ist halt, dass die verpilzte Spinne/n getrocknet und reif ist, wie auf deinem Bild Nr. 29 (vorletztes Bild), die mittlere Spinne.

    Das Material wird anschließend nicht weggeschmissen, sondern im Privatherbar aufbewahrt.

    Ebenso würde ich mich darum kümmern, dass dein Fund für Sachsen kartiert wird, wenn ein Ergebnis vorliegt.

    VG : Thorben

    Edited once, last by thorben96 (March 19, 2022 at 1:50 PM).

  • Genau ist es auf Deinem Bild nicht zu erkennen, aber evtl. sind es tatsächlich Perithecien, also die Teleomorphe des Pilzes.

    Ich habe einige davon markiert.

    Vielen Dank für deine Erklärungen und dem Angebot zur Bestimmung! :98.

    Ich schaue mal nach,ob ich noch ein besseres Foto finde.

    Taugen denn für eine Bestimmung auch noch meine drei Jahre alten Belegfunde (siehe die letzten beiden Fotos im Beitrag oben)? Oder braucht`s dafür frische Exemplare?

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Taugen denn für eine Bestimmung auch noch meine drei Jahre alten Belegfunde (siehe die letzten beiden Fotos im Beitrag oben)? Oder braucht`s dafür frische Exemplare?

    Frisch ist immer besser, aber die 3 Jahre alten Belegfunde sollten auch gehen.

    Zur Bestimmung reicht das eine Exemplar in dem roten Döschen vollkommen aus.

    VG : Thorben

  • Lieber nobi,

    Übrigens habe ich einen Spezialisten für solche Art Pilze auf Deinen Beitrag aufmerksam gemacht. Vielleicht meldet er sich ja noch.

    Genau darauf hatte ich gehofft, und es hat ja geklappt.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,
    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.
    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Frisch ist immer besser, aber die 3 Jahre alten Belegfunde sollten auch gehen.

    Hallo Thorben,

    vielen Dank für dein Interesse und dem Hinweis.

    Frische Exemplare sind noch genügend am Fundort,habe diese Woche erst nachgeschaut.

    Allerdings werden wohl nicht mehr viele Sporen an denen hängen,zumindest konnte ich beim Berühren der Pilze keine deutlich sichtbaren Sporenwolken wie im Herbst aufwirbeln.

    Falls du Interesse hast, dann bin ich bereit dir deinen Pilz zu Mikroskopieren.

    Besten Dank für dein freundliches Angebot!

    Bitte sende mir deine Adresse per PN.

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Hallo Uwe,

    da hat sich also inzwischen der von mir erhoffte Spezialist zum Thema gemeldet. :)

    Da Thorben über deutlich mehr Erfahrung auf diesem speziellen Gebiet verfügt, solltest Du ihm die Pilze zur weiteren Untersuchung zuschicken.

    LG, Nobi

  • Wenn Du magst, kannst Du mir gern etwas "Material" zuschicken, am besten natürlich mit der Teleomorphe, falls vorhanden. Falls ich zu keinem Ergebnis komme, würde ich es an einen befreundeten Mykologen weitersenden.

    Meintest du mit dem befreundeten Mykologen Thorben oder wolltest du noch jemand anderes bemühen?

    Im letztere Falle könnte ich dir evtl.auch eine Probe zusenden,wenn dann noch erwünscht.

    Wäre dann aber eine doppelte Bestimmung?

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Da Thorben über deutlich mehr Erfahrung auf diesem speziellen Gebiet verfügt, solltest Du ihm die Pilze zur weiteren Untersuchung zuschicken.

    Du warst gerade mit deiner Antwort schneller,als ich mit meiner! ^^

    Alles klar,die Proben gehen an Thorben.

    Viele Grüße
    Uwe

    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






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