Zwei sind genau richtig - reloaded 2021

  • Wie konnten die sich nur auf dem Blatt festhalten...! Es scheint senkrecht zu hängen. Ihre Klauen (Krallen) müssen ziemlich kräftig sein.


    Viele Grüße

    Addi

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."


    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Liebe Adelheid,

    ruhig saßen die da nicht, sie waren ziemlich am Herumwirbeln.


    Liebe Naturfreund*innen,

    Gefleckter Schmalbock - Rutpela maculata

    13.07.2021, Solling

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Oh, wie schön. Die Braunwurz-Blattwespe ist meine Lieblings-Blattwespe. Nicht klein und einfach nur schön. Sie dann auch gleich noch im Doppelpack zu sehen, ist ganz nach meinem Geschmack.


    Auch der Gefleckte Schmalbock ist auch eine Schönheit unter den Käfern. Da macht das Doppelte auch richtigen Spaß.


    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • So, habe ich hier noch nicht gemacht und wollte ich hier mal machen. Ich habe an so mancher Stelle eine Lanze gebrochen, für die Betreiber des Threads und hier z.B. bisher nicht. Dabei hat Sabine uns etliche, wirklich schöne Threads beschert. Das kann nicht richtig sein, dass ich so manchen Thread lobe, aber den hier z.B. nicht. Denn es ist schon erstaunlich genug, was Sabine so an Pärchen zusammen getragen hat. Es fängt schon alleine damit an, dass man soooooo oft gar nicht das Glück hat Insekten bei der Paarung zu beobachten, auch wenn es uns so vorkommt, als würden wir das ständig sehen. Nein, im Laufe einer Tour, die einen ganzen Tag dauert, kann es sein, dass ich gar nichts bei der Paarung finde. An anderen Tagen finde ich Paarungen, aber dann eine oder zwei. Man sieht im Laufe eines Tages hunderte, wenn nicht tausende Insekten, aber mit Paarungen kann man definitiv nicht die Straßen pflastern.


    Sie dann noch in guter Qualität zu bannen, ist dann das zweite Meisterstück, denn man glaubt immer, dass sich paarende Insekten sowieso nichts merken und still halten. Kann auch zutreffen, aber oft genug bemerken sie einen eben doch und sind nervös, und laufen ständig aus dem Fokus der Kamera raus und wollen sich offensichtlich dem Fotografiert werden entziehen. Ich habe, wenn ich mal Fotos mache, oft genug die Kandidaten rund um den Ast verfolgt, damit sie sich schlussendlich fallen lassen oder ähnliches machen. Man hat manchmal das Gefühl, dass sie einen einfach nur verarschen wollen, dass es ein Spiel für sie ist (ist es nicht, aber das ist ein anderes Thema). Und wenn man sie dann schließlich im Fokus hat und gerade den Auslöser drücken möchte, trennen sie sich, und dass Motiv, gerade noch der Knaller schlecht hin, mausert sich zum 397.000 Foto eines Männchens (oder Weibchen) von Pieris napi. So'n Scheiß. :(


    Also, liebe Sabine. Ich ziehe nicht nur den virtuellen Hut vor dieser Leistung, sondern auch den echten, wenn ich dann mal einen auf habe (kommt vor ;) ). Eine grandiose Leistung, nicht nur in der Konstanz, in der Du dieses Thema verfolgst, sondern auch technisch und vom Aufwand her, mit dem dazu gehörigen Auge für die optimale Perspektive, damit es auch was her macht. Chapeau!


    Liebe Grüße

    Klaas

  • Lieber Klaas,

    über dein wortreiches Lob freue mich natürlich sehr und ich danke dir auch dafür. Was du beschreibst, wie man hinter den Viechern hinterherrennen kann oder sie um einen Ast herum verfolgt, da kann ich nur schmunzeln, weil es absolut zutreffend ist. Die Karstweißlinge flogen umher und setzten sich genau dort nieder, wo viel im Weg war. Ich musste ja auf öffentlichem Grund bleiben und wollte nicht auf das Privatgrundstück latschen. Oder die Zikaden (die ich anschließend noch einstelle), sind auch immer seitlich am Ast vor der Kamera ausgewichen. Vergleichsweise kooperativ scheinen Käfer zu sein. Also ganz, ganz lieben Dank nochmal, du machst mich echt verlegen.


    Dann kommen heute auch die letzten der vorigen Saison:

    Wiesenschaumzikade - Philaenus spumarius

    Zwei Pärchen, 22.09.2021, Salzburger Land




    Ende.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Liebe Sabine,


    es gibt keinen Grund verlegen zu sein. Ich habe nur einfach mal erwähnt, was hinter einem Thread, der so einfach daher kommt, alles steckt und bin der Meinung, dass man das auch mal erwähnen sollte, weil das nicht zwingend jeder versteht oder weiß. Nimm es als gegeben, denn Du hast es verdient. Eigentlich hat es viel zu lange gedauert, das mal zu sagen.


    Liebe Grüße

    Klaas

  • Was du beschreibst, wie man hinter den Viechern hinterherrennen kann oder sie um einen Ast herum verfolgt, da kann ich nur schmunzeln, weil es absolut zutreffend ist.

    Liebe Sabine,

    diese Erfahrungen habe ich auch schon über einige Jahre gemacht,teilweise sehr ausgiebig und viel öfter,als mir lieb war.

    Um so bemerkenswerter ist (jedes Jahr!) deine Sammlung,dem Lob und Dank von Klaas möchte ich mich gern anschließen.


    Vergleichsweise kooperativ scheinen Käfer zu sein.

    Dem kann ich zustimmen,solange man sich entsprechend umsichtig bewegt.Viele lassen sich auch schnell fallen. :)

    Viele Grüße
    Uwe


    "Leben ist nicht genug" sagte der Schmetterling."Sonnenschein,Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." (Hans Christian Andersen)






  • Lieber Uwe,

    vielen Dank für dein Lob, darüber freue ich mich sehr. Für die Prädatoren und Kopulabilder gibt es zwei Ordner, die im Jahresverlauf befüllt werden.

    Dass Käfer sich allzu gern fallen lassen, habe ich auch schon häufig erlebt.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Liebe Sabine,

    Klaas hat schon vieles Zutreffendes von sich gegeben. Hermann kann das nicht in der Form.

    Zudem verschlägt es ihm die Sprache ob der von Dir gezeigten Fotos.


    Ich kenne es technisch nicht anders, ich kann lediglich den "Daumen" anklicken.


    Grüße vom Hermann!

  • Wieso steht da ENDE, Sabine? Das kann doch gar nicht sein.


    Das waren wieder viele, tolle und abwechslungsreiche Zweisamkeiten, die du letztes Jahr entdeckt und dieses Jahr uns gezeigt hast. Das zeigt wieder einmal, wie oft du in der Natur und dabei stets sehr wachsam unterwegs bist.


    Vielen Dank für diese super Serie. Sie hat wie immer Spaß gemacht.


    Liebe Grüße

    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Lieber Hermann, Silke und Sabine II,

    herzlichen Dank für eure netten Worte, über die ich mich sehr freue.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • leider kein Insekt, da diese Sammlung unter Insekten läuft - aber trotzdem sehenswert



    Paarung von Tigerschnegel (Limax maximus)

    03.09.2021 Kromlau (Sachsen)


    Tigerschnegel bei der Paarung am Schleimfaden hängend und mit beginnender Umwicklung der Penes

    Tigerschnegel sind Zwitter

  • Hallo, Tilmann,

    die Buprestiden sind ja der Hammer, was für ein wunderschöner Käfer! Die hiervon dir gezeigten Insekten sind mir allesamt noch nicht begegnet, auch nicht einzeln. Die größte Chance besteht beim Eichen-Prozessionsspinner, das sollte irgendwann mal klappen. Danke für diese tollen Bilder.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

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