Bilder vom Bodensee & Umgebung

  • Die letzte Woche haben wir am Bodensee in der Nähe von Immenstaad verbracht.

    Einfach mal die Landschaft im Herbstlicht geniessen. Und ein paar Vögelchen beobnachten, denn ab Mitte Oktober sammeln sich hier viele Zugvögel.

    Das mit den Zugvögeln hat nicht so gut geklappt. Diese Jahr ziehen sie wohl etwas später, die Rastplätze waren ziemlich leer und die meisten Vögel gehörten zu den "üblichen Verdächtigen" .

    Da Wetter war zwar kühl aber es gab viel Sonne mit Nebel am Morgen und wenig Regen.


    Die ertsen 2 Tage habe ich fertig und hier die Bilder.


    Tag 1 Anreise und kurze Wanderung Immenstaad - Hagnau.


    Außer dem Tourismus, der im Oktober nur an den Wochenenden spürbar ist, spielen hier am östlichen Bodensee Obst und Wein die Hauptrolle.



    Landschaft bei Kippenhausen


    Ausblick nach Norden Richtung Hagnau vom Hohberg bei Immenstaad


    Abenddämmerung mit Mond & Venus vom Balkon der FeWoh.



    der untergehende Mond beendet den 1. Tag


    der 2. Tag ein Spaziergang entlang des Seeufers bei Hagnau überwiegend im Morgennebel


    Lachmöwen



    Bläßhuhn




    Sperling


    am Jachthafen von Hagnau...


    Stockenten


    Höckerschwan


    ein gut verstecktes Blässhuhn


    und Lachmöwen in Gesellschaft



    Teil 2 folgt des Spazierganges folgt.....


    Dirk

  • Fortsetzung Tag 2:


    auch am Bodensee gibt es mal Brandung


    Seeblick mit Haubentauchern


    etwas näher dran, ein Jungvogel




    und ein adultes Exemplar


    Mittelmeermöwe


    Rabenkrähe am Ufer


    diese Gesellen sind bei Wein- und Obstbauern nicht so beliebt - Stare



    dieser Turm nennt sich Starenturm, steht auf einer Anhöhe und wird im Herbst zur Starenschwarmabwehr genutzt. Ist aber auch ein guter Aussichtspunkt.


    beliebter sind die Amseln, die interessieren sich nicht für Obst


    auch wenn der Eindruck manchmal täuscht


    Äpfel mit Hagelschäden


    langsam kommt die Sonne durch den Hochnebel


    ein Zeppelin mit Mond im Abendlicht


    in der Abenddämmerung zeichnet sich das Alpenpanorama der Appenzeller Alpen am Westufer des Sees ab


    die Sonne strebt dem Horizont zu


    der Säntis kurz nach Sonnenuntergang


    Nachhimmel über dem See


    wird fortgesetzt....


    Dirk

  • Eine sehr schöne Ferientour hast Du gemacht, Dirk! Auch wenn Du gerne mehr Vögel gesehen hättest!

    Dies ist eine Gegend, die ich gar nicht kenne und höchstens mal mit dem Zug vorbei gefahren bin.

    Mit so viel Grünzeug im Schnabel habe ich ein Bläßhuhn noch nie gesehen. Scheint zu schmecken...

    Gut gefallen mir auch die Möwen. Sie sehen irgendwie "zart" aus.

    Ganz klar, dass auch die ausgezeichneten Himmelsaufnahmen nicht fehlen durften! :) Ist die helle Linie auf dem letzten Foto unten eher rechts vor dem vorletzten Baum eine Sternschnuppe oder was kann es sonst sein?

    Heftig, die Lichtverschmutzung, die hier deutlich zu sehen ist...!

    Romantisch der Sonnenuntergang am Säntis.

    Wie kann ich mir eine Starenabwehr vorstellen? Das Problem muss ja schon ein größeres sein (wie man anhand der Fotos erahnen kann). Aber irgendwovon muss man ja leben...! :)

    Wird von dort in die Luft geschlossen, um sie zu erschrecken oder lassen sie evtl. sogar Greifvögel starten?


    Viele Grüße

    Addi

  • Wird von dort in die Luft geschlossen,

    Ja, das schrekt die Starenschwärme hoch. Zusätzlich werden noch Greifvogelrufe über Lautsprecher abgespielt. Das hat nach meinen Beobachtungen aber keine große Wirkung auf einen Starenschwarm. Einzelne Vögel sind kein Problem, die dürfen naschen.


    Heftig, die Lichtverschmutzung, die hier deutlich zu sehen ist

    Ja, um den See genau so stark wie in der Stadt.


    Ist die helle Linie auf dem letzten Foto unten eher rechts vor dem vorletzten Baum eine Sternschnuppe oder was kann es sonst sein?

    Ein Flugzeug im Anflug auf den Flughafen Zürich. Der Flugverkehr ist schon extrem.


    Viele Grüße


    Dirk

  • zum Thema Lichtverschmutzung hier ein kurzes Zeitraffervideo vom Bodensee.

    Deutliche Lichtverschmutzung durch Beleuchtung und Flugverkehr (Flughafen Zürich).


    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Dirk

  • Schade, dass es mit den Zugvögeln nicht geklappt hat.... Aber hauptsache, Ihr hattet trotzdem ein paar schöne Tage....


    Feine Aufnahme....


    Im Seewinkel sind ja im Herbst auch 1000e von Staren und dort wird ja auch jede Menge Wein angebaut.... auch dort wird geschossen, aber die Vögel haben sich inzwischen offensichtlich dran gewöhnt... die automatischen Anlagen wirken gar nimmer.... und wenn dann jemand eine Runde fährt und hier und da in die Luft schiesst, fliegen sie auf... und sobald derjenige weg ist, fallen sie wieder ein... Dort ist man inzwischen immer dazu übergegangen, die Weinstöcke mit Netzen zu schützen....

  • Dort ist man inzwischen immer dazu übergegangen, die Weinstöcke mit Netzen zu schützen....

    Netze gibt es auch am Bodensee reichlich. Die sind aber nicht gegen Stare sondern gegen Hagel.

    Um gegen Vögel zu Schützen, müßten die Netze dei Pflanzen komplett umhüllen.

    Die Stare kommen nämlich mit den Netzen prima zurecht Sie hoppeln drunterher und sind dann auch noch perfekt gegen Beutegreifer aus der Luft geschützt.


    Viele Grüße


    Dirk


  • Genau so machen sie es dort, die Pflanzen sind komplett umhüllt.... muss viel Arbeit sein...

  • Tag 3

    Im Morgenebel Fahrt zum Pfrunger Ried, nach dem Federsee das zweitgrößte zusammenhängende Moorgebiet in Süwestdeutschland (der Federsee war unser letztes Ziel in dieser Reihe).

    Zahlreiche seltene Arten leben im Pfrunger Ried, viele seltene Amphibien und Reptilien (z.B. Kreuzotter). Über 200 Vogelarten, davon mehr als 100 Brutvogelarten. Und wir fanden tatsächlich ein paar der Vögel. Von der Aussichtsplattform am Vogelssee endeckten wir bei besser werdendem Licht und zunehmenden Sonnenschein --- einige Höckerschwäne und ein paar Stockenten in weiter Ferne. Das nennt man wohl zur falschen Zeit am "richtigen" Ort.

    Trotzdem eine durchaus schöne Naturlandschaft. Hier die Bilder:


    Morgenstimmung am Vogelsee


    Höckerschwäne und Enten auf dem See


    im Moor


    Ausblick ohne Vögel von der Beobachtungsplattform


    im Ried





    ein paar Gänse überfliegen uns


    der Nebel weicht, wieder zurück am Vogelsee



    es gibt Biber hier...


    und damit verlassen wir gegen Mittag das Moor und wenden uns dem nahe gelegenen Ilmensee zu.....



    Dirk

  • Tag 3 Teil 2 Rund um den Ilmensee

    Wenige km südlich des Pfrunger Rieds liegt der Ilmensee. NSG aber zum Teil auch Freibad, Angelsee und mit Booten zu befahren.

    Die Sonne strahlte nun vom herbslichen Himmel und wir starteten zu einer Umrundung des Sees.


    Am Ostufer des Ilmensees


    Streuobstwiesen am Uferweg


    am Südufer


    hier mündet der renaturierte Andelsbach in den See



    Vom Südufer aus habe ich ein Panorama des Sees erstellt. Der Blick geht nach Norden zum Ort Ilmensee.

    Panorama Ilmensee 2740x1080


    am Südufer


    wenige Meter weiter saß ein Bussard im hohen Gras. Ich hockte mich vorsichtig nieder und wechselte vom Weitwinkel auf das 600 Tele.

    Der Bussard beobachtet mich dabei genau. Gerade als ich das Objektiv angebracht hatte, flog er auf und im raschen Flug weg.

    Leider gelang mir nur ein brauchbares Bild.


    auf dem See waren zahlreiche Haubentaucher unterwegs, davon viele mit teils mehreren Jungvögeln.




    schon wie die Altvögel, lässig ein Bein beim Schwimmen raushängen lassen....


    mehr Bilder gibt es hier in meinem Bericht:

    Haubentaucher Jugendfütterung


    Die Früchte des gemeinen Schneeballs (Viburnum opulus) leuchten in der Herbstsonne


    eine Heidelibelle sonnt sich


    Eine Köcherfliege (Limnephilus sp.) im Schilf


    auf dem See eine Stockente


    Herbststimmung am Westufer


    über frisch gemähten Wiesen kreisten Rotmilane auf der Suche nach leichter Beute



    Stockenten-Siesta


    und als letztes Bild nochmal eine Haubentaucherfamilie


    Dirk

  • Tag 3 Teil 3 Abendlicht


    Vom Ilmensee


    fuhren wir zurück zur FeWo in Immenstaad Frenkenbach am Bodensee. Ein heraufziehendes kleines Tiefdruckgebiet schickte erste Hohe Wolken von Nordwesten heran und gleichzeitig klarte der dunstige Himmel in der Höhe immer mehr auf. Die Alpenkette wurde sichtbar.


    Alpenpanorama bei Frenkenbach


    über dem See lag noch Dunst & Nebel darüber schwebet scheinbar das Säntismassiv


    der 2501 m hohe Säntisgipfel


    Herbstlaub am Erlenhof


    und nochmal ein Alpenpanorama vom Formarin-Rothorn im Lechquellgebirge bis zum Hohen Kasten im Alpsteingebirge beschriftet und in Farbe.

    Freihand-Komposit aus 30 Einzelbildern.


    Alpenpanorama vom Erlenhof 7000x842 Pixel


    Ein Zeppelin NT aus Friedrichshafen überquerte uns. Die aufziehende Bewölkung ist gut zu erkennen.




    Dirk

  • Lieber Dirk,

    vielen Dank für die schönen Bilder vom Bodensee und Umgebung, was für eine vielseitige und schöne Landschaft. Mit der Beschriftung der vielen Berggipfel in dem einen Panorama hast du dir viel Mühe gemacht, allein schon deren Namen herauszufinden hätte ich gar keine Lust gehabt. Sehr niedlich sind die Küken der Haubentaucher, meine Favoriten sind die Fotos vom Milan.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Tag 4 - Bei Hagnau & Tag 5 Teil 1 - Am Wollmatinger Ried bei Konstanz


    Tag 4 war regnerisch und trübe. Trotzdem ein Abendspaziergang am See bei Hagnau.

    Die Fotoausbeute dem Wetter geschuldet eher mässig.


    Stockente am Ufer


    Kolbenenten auf dem See


    und ein Graureiher auf der Vogelplattform


    Tag 5 Sonne , Wolken kühl. Wir parken am Parkplatz Kindlebildkapelle. Von dort führt ein Weg entlang der Dammstraße zur Insel Reichenau mitten durchs Wollmatinger Ried.


    am Wegesrand eine Rose


    Blick nach Norden übers Ried zum Hegau


    wie schon erwähnt auch hier noch keine Zugvögel zu sehen.


    wir gehen bis zur Burgruine Schopflen und kehren dann wieder um


    auf dem Rückweg sehen wir einige Graureiher und einen Silberreiher im Ried


    Silberreiher




    Stockenten


    Graureiher im Ried


    ein Trupp Rostgänse überfliegt uns



    etwas weiter weg ein Graureiher im Überflug


    der Blick geht übers Ried nach Hegne mit seinem Kloster


    ein letzter Blick ins Ried


    wir steigen ins Auto und fahren Richtung Moos auf der Halbinsel Höri in der Hoffnung am Jachthafen ein paar Vögel mehr zu finden...


    Dirk

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!