Insekten in meiner Gegend

  • Endlich hab ich mal eine, für meine Verhältnisse, gute Aufnahme einer Hornisse (Vespa crabro) hinbekommen.

    Wirklich klasse! Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, eine Hornisse vernünftig zu fotografieren... Die Biester sind ja immer in Bewegung, und wenn sie sitzen, dann fliegen sie im gleichen Augenblick weiter - meistens!

    Aber mein Favorit ist die Blutbiene, ich kann mich nicht erinnern so eine Biene je gesehen zu haben.

    Schaue im nächsten Jahr mal bei den Sandbienen vorbei. Denn diese parasitieren sie. Ich habe sie allerdings hin und wieder auch an Blumenwiesen fliegen sehen.

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Es werden immer weniger Neufunde von mir, wohl auch deswegen weil ich nur noch dazu komme kurz durch den Garten oder um den größeren Parkplatz vor den Seen zu gehen. Daher vorerst mal letzte neue von hier.

    Blumenfliege (Anthomyiidae evtl Hydrophoria lancifer)

    Robinienblattwespe (Nematus tibialis)

    eine andere nicht näher bestimmte Blattwespe (Tenthredinidae) war zu schnell wieder weggeflogen um scharf zu stellen.

    Auf der Fensterbank (innen) gesehen diese Erzwespe (Chalcidoidea). Hätte ich auch gut einfangen und unterm Mikroskop legen können da sie scheinbar startprobleme hatte. Hab aber nicht daran gedacht.

    Grasweichwanze (Notostira elongata)

    Die Südliche Strauchzirpe (Fieberiella florii) hatte ich zwar hier schon aber hier mal eine Ansicht von hinten

    und als Larve.

  • Schöne Funde! :thumbup:

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Und weitere hier gesichtete.

    Blaugrüne Baumwanze (Zicrona caerulea)

    Gepunktete Nesselwanze (Liocoris tripustulatus). Zumindest halte ich es dafür. War in der Sonne etwas überbelichtet.

    Gespinstmotte (Yponomeuta sp) an Bushaltestelle in guter höhe und von oben und unten (durch Scheibe) zu sehen.

    An Brombeer flog einiges ganz kleines. Unter anderem einige Ectopsocus briggsi

    und Brombeer-Blattzikaden (Ribautiana debilis).

    An anderen stellen waren Weiden-Fleckenblattzikaden (Linnavuoriana sexmaculata)

    und Abflug

    und Rhododendronzikaden (Graphocephala fennahi).

    Diese Kleine Raubhausfliege (Coenosia tigrina) mit behinderten Flügeln ernährte sich wohl hauptsächlich von Pollen. Die hatte ich am nächsten Tag dort nicht wiedergefunden, was sicherlich nicht heißt das sie nicht mehr lebte.

  • Die hatte ich am nächsten Tag dort nicht wiedergefunden, was sicherlich nicht heißt das sie nicht mehr lebte.

    Das wäre schön...

    Die Spiegelung der Gespinnstmotte sieht klasse aus!

    Viele Grüße

    Addi

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Gestern unterwegs krabbelte was an mein Ohr. Hingegriffen um es zu beseitigen und da war es. Winzig klein an meinem Daumennagel.

    Definiert wurde es als Gallmücke. Ich hab mich schon lange gefragt wie klein die wohl sein mögen. Da sie jetzt nicht mehr lebte hab ich sie ins Döschen gepackt und für unter dem Mikroskop mitgenommen. Größe ca. 1,5mm.

    Dagegen war diese hübsche Blattlaus riesig. Warum diese frei schwebend im Gebüsch hing ist mir noch nicht klar.

    Weitere neue sichtungen waren

    Goldfliege (Lucilia sp) an Mauskadaver

    weitere Schlupfwespe ohne deutschen Namen (Diplazon laetatorius)

    Fliege ohne deutschen Namen (Paykullia maculata)

    ein Seideneulchen (Rivula sericealus)

    und diese frei schwebende Raupe/Larve die sich mir einer Bestimmung bis jetzt entziehen konnte.

  • Warum diese frei schwebend im Gebüsch hing ist mir noch nicht klar.

    Von der Spitze der rechten Antenne in Richtung obere rechte Bildecke zieht ein Spinnfaden sichtbar durchs Bild, es dürften weitere schlechter sichtbare vorhanden gewesen sein.

    "Ah, connections, Son. That's the fateful key that Harriet missed, the key to understanding the natural world."

    Father Worm in "There's a Hair in My Dirt! - A Worm's Story" by Gary Larson.

  • Hatte ich auch so gesehen. Was mich wundert ist das es kein Lebenszeichen von sich gab aber auch keine Spinne sich den dann genommen hat, vermutlich also in alte Spinnfäden hängen geblieben ist und sich nicht befreien konnte. Obwohl es aussieht als könnte der nächste Windstoß ihn befreien.

  • Meine neuesten Zugänge hier sind ...

    auf Klatsch-Mohn (daher der rote Hintergrund) diese Augenstreifen-Schmeißfliege (Stomorhina lunata),

    diese Buckelfliegen (Phoridae) die sich nicht stören ließen und mich einfach Ignorierten,

    eine Schwebfliegenlarve,

    und diese Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta). Sie lies sich dort nieder und verweilte lange genug um eine größere Fotosession abzuhalten.

  • Abwechslungsreiche und schöne Funde!

    diese Buckelfliegen (Phoridae) die sich nicht stören ließen und mich einfach Ignorierten,

    Kein Wunder...! ^^

    Die Perspektive der Libelle auf dem letzten Foto gefällt mir sehr gut.

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Da ich derzeit nicht gezielt auf Suche gehe ist jede neue Aufnahme von mir nur Glück. So wie dieser Marienkäfer mit Herz

    und diese Büffelzirpe (Stictocephala bisonia). Hätte ich sie nicht dorthin fliegen sehen (ohne im flug zu erkennen was es ist) hätte ich sie nie bemerkt. Hab sie auch erst nach kurzer suche am Landeplatz gefunden und als Tier erkannt.

  • Und nochmal bisher hier nicht gesichtete Insekten.

    An Hauswand aussen eine Sichelwespe, (Netelia sp. oder Ophion sp.) evtl. die Gelbgefleckte Sichelwespe (Ophion obscuratus).

    Neben der Haustüre an Briefkästen im Treppenhaus eine einzelne Weißpunktierte Schmetterlingsmücke (Clogmia albipunktata).

    Schwingfliege ohne deutschen Namen (Nemopoda nitidula)

    Gekörnter Nesselrüssler (Parethelcus pollinarius)

    Gelbhorn-Köcherfliege (Limnephilus flavicornis)

    und Pilzkopf-Köcherjungfer (Anabolia nervosa)

    Edited 2 times, last by Nübby (October 14, 2023 at 10:37 AM).

  • Du weißt, dass es mehrere Ophion-Arten gibt und auch weitere Gattungen (ich meine zwei), die der Gattung Ophion sehr ähnlich sehen?

    Liebe Grüße

    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • Funde ganz nach meinem Geschmack. Ophion (...) treibt sich momentan auch hier herum. Ich finde sie wunderschön!

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

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    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Danke für den Hinweis Klaas. Tatsächlich hab ich mich da nur auf die KI verlassen die sich aber recht sicher war. Jetzt hab ich es nochmal mit anderen Arten verglichen. Bei O. scutelaris sollte die Flügeläderung orange-braun sein (hier schwarz) und bei O. minutus sollte der Kopf hinter den Augen nicht verengt sein. (Schwer zu erkennen auf meinen Bildern ohne direkten vergleich, aber ich meine das es hier verengt ist.) Für O. obscuratus spricht das das Flügelmal auf beiden Seiten helle Spitzen hat. Darum bleibe ich erstmal dabei bis mir jemand etwas sagen kann was dem widerspricht.

  • Na ja..., es gibt 24 Ophion-Arten in Europa. Ich habe nicht überprüft, welche davon in D vorkommen, ich denke aber mehr als nur vier Arten. Und wie oben bereits gesagt, gibt es noch zwei weitere Gattungen, mit sehr ähnlichem Aussehen. Ich bin nicht sicher, aber ich meine die Flügeladerung entscheidet hier über den Gattungsstatus.

    Nur mal so in den Raum gestellt. ;)

    Liebe Grüße

    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • So weit stecke ich selbst in der Materie nicht drin. Ich weiß nur, dass ich eine "Ophion" nicht mal als solche bezeichnen würde, weil ich die Trennungsmerkmale nicht kenne. Ich müsste entweder Tiere, die ich fange, an einen Kollegen übergeben, oder aber schauen, ob ich Literatur finde, die mich in die Lage versetzt hier die Unterschiede zu erkennen.

    Liebe Grüße

    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

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