Kann man diese Raubfliege bestimmen? --> Gelbe Mordfliege (Laphria flava)

  • Kann es vielleicht einen geschlechterspezifischen Farbunterschied geben? :75:

    Viele Grüße
    Addi

    Viele Grüße

    Addi

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    "In den kleinsten Dingen

    zeigt die Natur

    ihre größten Wunder."

    Carl von Linné (1707 - 1778)

  • Ich denke, kann es aber nicht sicher sagen, dass es schon Laphria flava ist, aber eben ein wenig ausgelutscht. Wir haben schon fast Mitte Juli und die ist seit 2 Monaten unterwegs. Da gehen schon mal Haare flöten... ;) Der Käfer ist ein Weibchen von Stenurella melanura. Und spannend ist zu sehen, dass die Laphria genau zu wissen scheint, dass sie durch das Chitin dieses Käfers nicht durch kommt, der schwache Punkt aber die Naht der Flügeldecken ist, in die man sich mit dem Rüssel rein zwängen kann. Geile Fotos.

    Liebe Grüße
    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • Ich denke, kann es aber nicht sicher sagen, dass es schon Laphria flava ist, aber eben ein wenig ausgelutscht. Wir haben schon fast Mitte Juli und die ist seit 2 Monaten unterwegs. Da gehen schon mal Haare flöten... ;) Der Käfer ist ein Weibchen von Stenurella melanura. Und spannend ist zu sehen, dass die Laphria genau zu wissen scheint, dass sie durch das Chitin dieses Käfers nicht durch kommt, der schwache Punkt aber die Naht der Flügeldecken ist, in die man sich mit dem Rüssel rein zwängen kann. Geile Fotos.


    Ah, die älteren Wespen verlieren ihre Haare so wie ältere Männer? :D

    Sorry, das kam mir jetzt ganz spontan in den Sinn....

    Klingt aber logisch, weil flava würde sonst gut passen. Danke auch für die Käferbestimmung!
    Das sie den Rüssel genau an der Naht der Flügeldecken hat, ist mir auch aufgefallen...

  • Öhm..., na ja, der Vergleich hinkt ein wenig, auch wenn er gut ist. :79: Haarausfall ist bei uns Männern einfach Hormon bedingt, bzw. erblicher Haarausfall. Bei der Laphria ist das einfach Abnutzung. Würde sie still halten und in den zwei Monaten nicht rumfliegen, jagen und fressen, sähe sie heute noch in etwa so aus wie vor zwei Monaten. Einzig die Farbe der Haare hätte unter der UV-Strahlung der Sonne etwas gelitten. ;)

    Liebe Grüße
    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • und in den zwei Monaten nicht rumfliegen, jagen und fressen, sähe sie heute noch in etwa so aus wie vor zwei Monaten.

    Nein, dann wäre sie abgemagert! :whistling::19:

    Viele Grüße
    Addi

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  • :25:

    Was aber nicht oder nur bedingt auffiele, da der Chitinpanzer zwar nicht starr ist, aber nur bedingt einfällt. Es wäre jedenfalls nicht so offensichtlich, wie bei uns. ;)

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    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

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