Schwarzer nachtaktiver Käfer => Sägebock (Prionus coriarius)

  • Hallo,

    das sollte der Sägebock (Prionus coriarius) sein, aber Klaas schaut da sicher auch noch mal drauf.

    Beste Grüße,
    Stefan

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    Lifelist:
    Vögel:
    - Deutschland: 288, Tschuktschenstelze

    - Welt (2026): 310 (73), Tschuktschenstelze (Singdrossel)

    - (Garten): 128, Zwergseeschwalbe

    Wirbellose: 1.780, Tipula oleracea

  • _Stefan_ liegt absolut richtig, ein Weibchen. Allerdings wird die Art mit 45 mm Maximum angegeben, was auch der Realität näher kommen dürfte (so im Rahmen 35 mm). Du hast nur grade einen Effekt, den jeder von uns in seinem Leben kennen lernen durfte und zuweilen, obwohl völlig abgeklärt, wohl bis zum letzten Tag erleben wird: finden wir ein großes Insekt, steigt unser Adrenalinspiegel rasant an und das Tier, was wir da sehen, erscheint uns um ein vielfaches Größer, als es tatsächlich ist. So hätte ich meine erste Hornissenkönigin (damals war ich 16 Jahre alt) mit bestimmt 6 cm angegeben und ggfs. auch meinen Arsch drauf verwettet. Wie gut, dass ich sie mitgenommen und aufbewahrt habe. Denn alle anschließend gefundenen Hornissenköniginnen waren kleiner und auch hier hätte ich, bis zum Vergleich zuhause, meinen Arsch drauf verwettet, dass die deutlich kleiner sind, bis ich zuhause feststellen durfte, dass sie nicht oder nur unbedeutend kleiner waren. Ok, die erste ist getrocknet und bestimmt eingefallen. Aber Jahre später waren die immer noch alle gleich groß... :79:

    Liebe Grüße
    Klaas

    P.S.: Ein Fundort ist für die Bestimmung immer hilfreich. Und mit Fundort ist nicht "in der Küche" oder "auf dem Balkon" gemeint, sondern ein geographischer. Also wenigstens das Land, aber eine Stadt wäre auch noch sehr hilfreich. :)

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • Danke für eure Hilfe ... ich hatte das Insekt tatsächlich nicht abgemessen, bevor ich es wieder freiließ, aber danach den Platz gemessen, den es nach meiner Erinnerung eingenommen hatte. Könnte sein, dass das nicht stimmt :D
    Reingeflattert kam der Käfer jedenfalls an der Grenze von NRW/Niedersachsen, bei Osnabrück.

  • Ja, die haben grade ihre Hauptaktivitätszeit. Und da sie dämmerungsaktiv sind, fliegen sie so ab 21.30 Uhr und flattern dann ans Licht. Vermutlich sind ein paar größere Eichen und/oder Buchen in der Nähe, oder gar Wald? Osnabrück wartet mit manch spannendem auf. Ich weiß nicht, ob es noch so ist, aber bis vor ein paar Jahren gab es am Dom auf jeden Fall einen Uhu zu beobachten. Der nistete da wohl, war also nicht nur zufällig da.

    Viele Grüße
    Klaas

    Der englische Biologe John Burton Sanderson Haldane (*05.11.1892 in Oxford, Vereinigtes Königreich 01.12.1964 in Odisha, Indien) fand sich einst in Gesellschaft einer Gruppe Theologen wieder. Auf die Frage, was man wohl über die Natur des Schöpfers aus der Untersuchung seiner Schöpfung schließen könne, soll er geantwortet haben: „Eine unangemessene Vorliebe für Käfer!“ - Und ich hätte gefragt: "Wieso unangemessen???" :79:

  • Hallo Wanderhex,

    Gratulation zu diesem interessanten Riesenkäfer! Den hätte ich auch gern gefunden, allerdings nicht gerade in meiner Wohnung...

    Willkommen hier!

    Herzliche Grüße Rosmarie

    "Sollte man nicht überhaupt begeistert sein über die Welt, in der man lebt?" (Ausspruch von Kasimir hier im Naturforum)

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