Macroglossum stellatarum Taubenschwänzchen

  • letztes Jahr im Juni machte ich eine Woche Urlaub in Mallorca. Das war natürlich für die Orchideenblüte viel zu spät, so fotografierte ich wieder ein paar Falter und andere Insekten. Hier habe ich ein paar Bilder vom Taubenschwänzchen und den Zitronenfalter habe ich auch erschreckt.

    Viele Grüße
    Johannes

  • Erst mal ein Hinweis´, da ich vermute, dass Du Dich vertippt hast. Im Betreff fehlt dem "Taubenschwänzchen" das erste "n". Des Weiteren hast Du im wissenschaftlichen Namen im Epitheton das zweite "a" durch ein "o" ersetzt, so dass dort stellatorum, statt stellatarum steht.


    Zum Zitronenfalter: da auf Malle fotografiert, sollte es nicht der heimische Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) sein, sondern eher der Mittelmeerzitronenfalter (Gonepteryx cleopatra), zumal G. rhamni auf den Balearen fehlt. Meiner Meinung nach übrigens ein Weibchen.


    Ansonsten sehr schöne Bilder. Am meisten gefällt mir das letzte vom Gonepteryx, wo man mal sehen kann, wie er mit zusammen geklappten Flügeln landet oder startet. Geile Aufnahme.


    Liebe Grüße
    Klaas

  • Hallo Johannes,
    ich gratuliere dir zu den tollen Aufnahmen.
    Liebe Grüße
    Sigurd

    ich schließe mich an, weil ich weiß, wie schwer die Schwalbenschwanzjagd sein kann :alright:


    Gruß Martin

  • Servus, Johannes,


    In meinen Garten habe ich bis jetzt nur die Raupe des Schwalbenschwanzes, Papilio machaon, gefunden

    für viele wäre das schon ein Traum! In Schleswig-Holstein gibt es nur ein paar wenige Vorkommen vom Schwalbenschwanz. Eine tolle Aufnahme. Die symmetrische Flügelbeschädigung lässt auf einen Schlupfschaden schließen, oder ein Vogel hat zugebissen, als der Falter die Flügel geschlossen hatte.

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Siehst Du!? Das ist das, was ich so geil finde. Kein Mensch weiß, dass sich Schmetterlinge abdrücken, wenn sie losfliegen, also einen Hüpfer in die Luft machen und nicht einfach mit den Flügeln anfangen zu schlagen. Auf Deinem Foto kann man das grandios gut sehen. Im richtigen Augenblick "zugeschlagen" würde ich sagen. Eine unglaublich tolle, zumal insgesamt mit einer ungewöhnlichen Schärfe versehene Aufnahme. Meist sind solche Aufnahmen völlig verschwommen.


    Hut ab, oder wie man sagt "Chapeau!", wie man so schön sagt. Eine tolle Aufnahme.


    @ Sabine: Schlupfschäden sehen nicht so hart aus. Beim Schlupf reißen Flügel nicht, sie sind verknittert, weil nicht gestreckt, oder eingedellt oder ähnliches. Der schaden lässt klar auf den Zugriffversuch eines Beutegreifers schließen. Und da ich die Schäden in der Form sehr unterschiedlich finde, glaube ich auch eher an zwei versuchte Zugriffe. ;)


    Liebe Grüße
    Klaas

  • vielen Dank für Eure Kommentare. Es freut mich wenn Euch meine Bilder gefallen. Mir geht es oft selber so, dass mir bei meinen Bildern Dinge auffallen, die ich im Moment des Geschehens überhaupt nicht gesehen habe. Hier habe ich noch ein paar Bilder vom Hornissenglasflügler. Ich hoffe dass ich ihn richtig erkannt habe. Da ich mich eigentlich bei den Insekten nicht so gut auskenne, ist es allein anhand von Büchern, manchmal sehr schwierig für mich sie zu bestimmen. Der Hornissenglasflügler hat ja eine beachtliche Größe; wie gut das er keinen Stachel hat.




    Viele Grüße
    Johannes

  • Das ist kein Hornissenglasflügler. Das Tier dürfte etwa um den Faktor drei größer sein als der Hornissenglasflügler. Es handelt sich um Megascolia maculata, eine Wespenart, die ihre Eier an den Larven von Nashornkäfern platziert, damit ihre Larven an der Käferlarve fressen und sich entwickeln kann. Und die Damen (im Bild, zumindest 1 und 2) haben sehr wohl einen Stachel, den sie auch entsprechend einsetzen können. Nur haben sie meines Wissens kein Gift.


    Viele Grüße
    Klaas

  • Hallo Johannes,
    zusammen mit Klaas Erklärungen finde ich die Wespe noch viel spannender als den Hornissenglasflügler (Sesia apiformis). Der sieht übrigens so aus:

    Liebe Grüße Sabine


    Ich verstehe nicht, dass wir unseren wunderbaren Planeten umbringen,

    aber zum unwirtlichen Mars fliegen wollen.

    Franz Viehböck (*1960, bisher einziger Weltraumfahrer Österreichs)

  • Hallo Johannes,


    super gelungene Flugaufnahmen vom Taubenschwänzchen. Meine bescheidene Kamera würde die nie hinbekommen. Na ja, eigentlich müßte ich den überhaupt erst einmal zu Gesicht bekommen.


    Liebe Grüße
    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Das ist kein Hornissenglasflügler.

    Hallo Klaas,


    vielen Dank für den Namen, den ich gleich geändert habe.


    Hallo Sabine II,


    bei mir gelingen auch nicht alle Aufnahmen. Bei diesen Aufnahmen des Trauermantels(Nymphalis antiopa), die ich in Südtirol gemacht habe, hatte ich das falsche Objektiv auf meiner Kamera. Ich hatte auch nur ganz kurz Gelegennheit ihn am Boden zu fotografieren, da war er schon wieder hoch oben in den Bäumen verschwunden.

    Viele Grüße
    Johannes

  • Ich kann mich Birgits Worten nur anschließen. Die Aufnahmen sind doch toll geworden. Nur nicht so bescheiden.


    Liebe Grüße
    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

  • Hallo ihr lieben,


    da es mit der Naturfotografie etwas mau wettermäßig aussieht, habe ich meine älteren Bilder vom Taubenschwänzchen gefunden und zeige sie mal. Als es unsere Blumenkastenpflanzen umschwirrte, kamen wir gerade nach Hause.



    Gruß Martin


    [Blocked Image: https://c2.staticflickr.com/4/3780/10085672014_9a559fd7d4_b.jpg]


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  • Nicht nur, was vor ein Glück du hattest, Martin, daß du genau da nach Hause gekommen bist. Auch die Aufnahmen sind so was von stark. Super. Die Blume sieht aber auch wie geschaffen für ihn aus.


    Liebe Grüße
    Sabine II

    Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen,
    müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
    (Noah)

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