Artikel aus der Kategorie „Natur allgemein“ 170

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  • Ganz spät abends noch am Licht kontrolliert, und erst um Mitternacht zurück. Trotz sommerlicher Temperaturen hockte da kaum etwas. Erst beim dritten Abscannen der Wand fand ich einen kleinen, gelben Falter. Na ja, so ganz klein war er im Nachhinein betrachtet gar nicht. Er hatte aber die Vorderflügel schön weit aufgemacht, so dass Hinterflügel sichtbar waren. Und sah deshalb aus wie ein Spanner. Und eine Idee, welche Art das sein könnte, hatte ich auch nicht. Der Falter hat sein Geheimnis bis 1:30 Uhr bewahrt. Im STEINER zweimal die gespannten Spanner durchgegangen - ohne Erfolg. Dann war das vielleicht doch kein Spanner? Na gut, dann eben alle gespannten Tiere durchgehen. Auch nichts gefunden. Der nächste Schritt ist dann, sämtliche Lebendbilder mit der Blättertechnik anzusehen. Da habe ich ihn dann doch noch gefunden.

    Ockergelbe Escheneule - Atethmia centrago
    Kopf - Apex 19 mm. Die Raupen leben monophag, also ausschließlich an Gemeiner Esche (Fraxinus excelsior). Dieses Viecherl… [Weiterlesen]
  • Ockergelber Blattspanner - Camptogramma bilineata
    Viele Falter sitzen gern kopfüber.


    Beim Grillen ist eine Hausmutter in den Buchsbaum geflogen. Und war schneller wieder weg, als fotografiert oder eingefangen. Nach einem kurzen Kontrollgang durch die Gemeinde habe ich ihn dann am Gartentor aufgescheucht:
    Hausmutter - Noctua pronuba
    Größe 30 mm












    Am Licht saß abends ein
    Zackenbindiger Rindenspanner - Ectroopis crepuscularia
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  • Ockergelber Blattspanner - Camptogramma bilineata
    Nur mit geschlossenen Flügeln, er wollte sie partout nicht ausbreiten.


    Ist es wirklich Camptogramma bilineata? Na klar!


    Als zweites habe ich einen ganz kleinen im Angebot:
    Rotgebänderter Blütenspanner - Gymnoscelis rufifasiata
    Ruhestellungsspannweite 17 mm. Eigentlich eine Art, die man wegen der Rotanteile ganz gut auch ohne Vergrößerung durchs Kameraobjektiv bestimmen kann. Der hier ist wohl doch ein etwas abgeflogen, und so war ich dann etwas verblüfft, dass es doch "nur" ein alter Bekannter war.


    Über dem nächsten Eulenfalter-Exemplar habe ich auch eine ganze Weile mit Buch gebrütet. Die Farbe war von bestechendem Rostrot und der Falter franzenrein und ganz frisch. Hinterflügeloberseite hell, und was ich bei ganz kurzem Öffnen der Flügel sehen konnte: Oberhalb der Franzen befindet sich eine schmale, diffuse dunkle Linie. Es brauchte dann einen Durchgang durch die gespannten Tiere im STEINER, einen weiteren mit… [Weiterlesen]
  • Drei Stück habe ich fotografiert. Beim ersten gab es keine Bestimmungsprobleme, das war ein
    Zweipunkt-Sichelflügler - Watsonalla binaria
    Ruhestellungsspannweite 30 mm. Nur hat der Falter fürs Foto seine Flügel nicht wieder geöffnet. Während die Vorderflügel eine Farbmischung aus rostfarben, orange und gelb sind, sind die Hinterflügel leuchtend gelb-orange.




    Der zweite war auch ein Sichelflügler, aber wesentlich kleiner. Ruhestellungsspannweite 26 mm, was sich im Vergleich gar nicht so viel kleiner liest als man es tatsächlich empfindet. Die Farbe der Vorder- und Hinterflügel-Oberseiten war identisch.


    Die geringere Größe und die erheblich dunklere Farbe verleiteten mich dazu, von einer anderen Art auszugehen, z. B. dem Buchen-Sichelflügler Watsonalla cultraria. Der hat aber keine zwei dunklen Flecken auf den Vorderflügeln. Ein Fleck kann mal vorhanden sein, aber keine zwei. Im STEINER steht, dass der Zweipunkt-Sichelflügler prima an eben diesen zwei Punkten erkennbar ist. Also,… [Weiterlesen]
  • In ca. 4 m Höhe saß ein dunkler Eulenfalter an der Wand des Supermarktes. Das ergibt zwar ein grottenschlechtes Foto, aber immerhin ist die Art doch noch feststellbar: denn die am Vorderflügel-Hinterrand befindlichen, kontrastierend abgesetzten, kommaförmigen Makeln, die hat nur die
    Ampfereule - Acronicta rumicis


    Eine Ruhestellungsspannweite von ca. 17 mm hat der hochvariable Spanner
    Grauer Zwergspanner - Idaea seriata
    der am Fenster des Supermarkt saß.
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  • Liebe Naturfreunde,
    nachts sind alle Motten grau --- oder auch hellbraun. Diese drei Kandidaten habe ich mitgenommen und sie im Lepiforum abgesichert.

    Saateule - Agrotis segetum, #male
    Größe: Kopf - Apex 19 mm, Hinterflügeloberseite: weiß


    Und da saßen noch zwei, die gleich aussahen und am Licht glänzten. So eine glänzende hatte ich schon mal, das war eine Gelbbraune Staubeule Hoplodrina octogenaria. Die war aber etwas dunkler und von der Zeichnung etwas anders: Die Nierenmakel sind bei der Art mit einem Bogen verbunden. Aufgrund der weißen Hinterflügeloberseiten bin ich dann bei der
    Hellbraune Staubeule - Hoplodrina ambigua
    gelandet. Die beiden Tiere waren von Kopf - Apex 16 und 17 mm groß. Jippie, das ist eine für mich neue Art und für Norderstedt die Art Nr. 364. Zwei Individuen.
    Tier 1




    Tier 2


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  • Über diesen Tagfalter habe ich mich besonders gefreut, auch wenn die Art üblicherweise relativ häufig ist. Aber bei mir im Siedlungsgebiet habe ich ihn schon seit ein paar Jahren nicht mehr gesehen.
    Kleiner Feuerfalter - Lycaena phlaeas




    Am Licht wurde dieser 7-mm-Winzling eingefangen:
    Wickler ohne dt. Namen - Pseudargyrotoza conwagana
    Warum heißt der nicht einfach Liguster-Wickler? Wo die Raupen doch an Liguster leben... Es muss ein recht spätes Exemplar sein, die Franzen sind schon fast komplett abgeflogen. Frische Tiere haben herrliche Silberstreifen und Silberflecken, hier war es fast unmöglich, die spärlichen Reste mit der Kamera einzufangen.




    Mit ein bißchen Sonne drauf ging es besser, auch wenn der Rest schrecklich reflektierte.
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