Artikel 102

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  • Heute einmal durch den Stadtpark und um den Stadtparksee herum - auf der vergeblichen Suche nach dem Birken-Jungfernkind. Dafür sonnte sich auf dem Weg das für mich erste Tagpfauenauge des Jahres:

    Tagpfauenauge - Aglais io




    Auf dem Rückweg haben wir noch den einen Garagenhof kontrolliert, da ist immer eine Garage mit Beleuchtung. Dort findet sich gelegentlich noch ein Falter von der vergangenen Nacht. Ich sollte Glück haben und fand sogar zwei.

    Rundflügel-Kätzcheneule - Orthosia cerasi
    Kopf - Apex 20 mm
    Die gefiederten Antennen weisen das Exemplar als Männchen aus, die Weibchen haben fadenförmige Fühler.






    Das zweite Tier war auch eine Kätzcheneule, aber deutlich kleiner:
    Kleine Kätzcheneule - Orthosia cruda
    Kopf - Apex 16 mm, auch ein Männchen






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  • Am späten Abend war der erste Falter des Jahres am Licht. Und was für ein Winzling. Gemessene 5 mm. Und richtig hübsch.
    Trugmotte ohne dt. Namen - Eriocrania spec. (semipurpurella/sangii)
    Für mich eine Erstbegegnung.





    Leider habe ich es "vergeigt" und ein Bild zuviel gemacht; da war das Falterchen auf und davon geflogen. Es handelt sich entweder um die Trugmotte Eriocrania semipurpurella oder Eriocrania sangii. Beide Arten minieren an Birkenblättern und sind nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden. Es gibt eine weitere, sehr ähnliche Art an Birke minierend: Eriocrania sparrmannella, da wirkt die Verteilung goldener und blaumetallischer Schuppen etwas karierter. [Weiterlesen]
  • Darf man tatsächlich solch ein Glück haben? Die gestern an der nachts beleuchteten Supermarktwand entdeckte Eule saß heute immer noch dort. Und heute hatte ich einen Fotoapparat dabei. Leider saß das Eulchen ca. 3 m über mir, sogar für mein Schmetterlingsnetz zu weit weg. Aber auf dem Foto kam nicht die vermutete Weißdorn-Eule (Allophyes oxyacanthae) zum Vorschein, sondern die wunderschöne und für mich neue
    Grüne Eicheneule - Griposia aprilina
    So gibt es jetzt nur ein schreckliches "Wandfoto", aber dat geit nicht anders. Ich begrüße mit großer Begeisterung die Art Nr. 331 für Norderstedt. Und hoffe natürlich sehr, dass mir diese Schönheit mal so begegnet, dass auch ein attraktives Foto entstehen kann.
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  • Am 18.10.2017 habe ich mal wieder großes Glück gehabt. Ich konnte sogar drei Falterarten auf meine Fundliste setzen. Neben dem ersten Herbstspanner Epirrita spec. gab es einen
    Olivgrüner Bindenspanner - Chloroclysta siterata
    hier ein Archivbild aus Österreich


    Aber es gab auch eine Graseule, die für mich neu ist:
    Weißes L, Weißstricheule - Mythimna l-album
    Größe: 19 mm von Kopf bis Flügelspitze. Die Raupen der Weißstricheule ernähren sich von verschiedenen Gräserarten. Im Gegensatz zu den anderen Arten der Gattung ist diese Eule leicht erkennbar: Das leuchtende, weiße "L" in der Flügelmitte ist namengebend, und der schwarze Wurzelstrich oberhalb ist immer vorhanden. Das Weiße L ist ein Wanderfalter; leider weiß ich nicht, von wo nach wo die Art wandert. Bodenständig ist die Art in wärmebegünstigten Gegenden, so soll sie in Baden-Württemberg inzwischen heimisch sein. Auch wenn es hier im Norden keine bodenständige Art ist, ich begrüße sehr herzlich die Art Nr. 330 für Norderstedt.



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  • Der Herbst ist da und mit ihm kommen die Herbstfalter. Da durch neuerliche "Pflegemaßnahmen" und einen Einsatz einer Schädlingsbeseitigungsfirma nicht mehr viel finde (nicht einmal Spinnen gibt es derzeit an "meinem" Wäldchen), freue ich mich über jedes einzelne Exemplar, das ich sichten darf. Am 14.10.2017 war es der
    Federfühler-Herbstspanner - Colotois pennaria #male
    Größe: Kopf bis Flügelspitze 25 mm
    Die Raupen der Art leben wan verschiedenen Laubbaumarten, und die Männchen haben herrlich gekämmte Fühler, die sie in Ruhehaltung unter die Flügel legen.




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